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Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

?ber Wohl und Wehe des Planeten / Woche der Umwelt mit Ursula von der Leyen und John Kerry

28.05.2021 - 10:37:37

?ber Wohl und Wehe des Planeten / Woche der Umwelt mit Ursula von der Leyen und John Kerry. Osnabr?ck - Zum sechsten Mal laden Bundespr?sidialamt und Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in bew?hrter Partnerschaft am 10. und 11. Juni zur "Woche der Umwelt" (WdU) ein - und r?cken unter dem Motto "So geht Zukunft!" Herausforderungen ins Rampenlicht, die ?ber Wohl und Wehe ...

Osnabr?ck - Zum sechsten Mal laden Bundespr?sidialamt und Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in bew?hrter Partnerschaft am 10. und 11. Juni zur "Woche der Umwelt" (WdU) ein - und r?cken unter dem Motto "So geht Zukunft!" Herausforderungen ins Rampenlicht, die ?ber Wohl und Wehe des Planeten entscheiden. Dass der ressourcenschonende Umgang mit der Erde nur durch eine globale Anstrengung zu bew?ltigen ist, zeigen zwei Pers?nlichkeiten der Politik durch ihre Mitwirkung: Nach der Er?ffnung durch Bundespr?sident Frank-Walter Steinmeier werden EU-Kommissionspr?sidentin Ursula von der Leyen sowie der US-Klimaschutzbeauftragte und fr?here US-Au?enminister John Kerry teilnehmen. Alle Infos finden sich hier: https://www.woche-der-umwelt.de/ . Per Livestream kann man hautnah dabei sein.

"Die Teilnahme der EU-Kommissionpr?sidentin und des US-Sonderbeauftragten f?r Klimaschutz ist eine gro?e Ehre", sagt DBU-Generalsekret?r Alexander Bonde. "Die Impulse von Ursula von der Leyen und John Kerry sind zugleich eine W?rdigung aller Bem?hungen, die Vielfalt und Ressourcen des Planeten k?nftig zu bewahren." Es gehe "nicht nur um eine Generationenfrage, sondern um die notwendige Debatte ?ber einen Umwelt-Gesellschaftsvertrag - weltweit".

Weltweite Weichenstellungen im Umweltschutz

Die sechste WdU-Auflage am Amtssitz des Bundespr?sidenten findet 2021 wegen der Corona-Pandemie im hybriden Format statt - teils in Pr?senz im Park von Schloss Bellevue als Hauptb?hnenprogramm mit hochkar?tigen G?sten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Und teils in digitalen Fachforen. Hinzu kommt die digitale Pr?sentation von mehr als 150 Ausstellenden. Nicht nur das WdU-Zukunftsmotto, auch die Veranstaltung selbst wolle ein Zeichen setzen, so der DBU-Generalsekret?r: "Trotz Corona-Pandemie l?sen sich die Sorgen um Biodiversit?t, Arten-, Umwelt- und Ressourcenschutz ja nicht in Luft auf." Nach der Er?ffnung durch den Bundespr?sidenten um 11 Uhr am Donnerstag, 10. Juni, folgen die Beitr?ge der EU-Kommissionspr?sidentin sowie des US-Sonderbeauftragten f?r Klimaschutz. Die Ausf?hrungen von Ursula von der Leyen und John Kerry d?rften f?r gro?e Aufmerksamkeit sorgen - fallen sie doch in eine Zeit entscheidender weltweiter Weichenstellungen im Umweltschutz.

Europ?ische Kommission legt im Juli ehrgeiziges Klimaschutz-Paket "Fit f?r 55" vor

Noch ringen etwa die 27 EU-Mitgliedstaaten um Schritte zur Umsetzung des EU-Klimagesetzes. Denn das Ziel ist klar, der Weg dorthin noch nicht: Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten im Dezember 2020 vereinbart, den Aussto? von Klimagasen bis 2030 nicht wie bisher geplant um 40 Prozent, sondern sogar um 55 Prozent unter den Wert von 1990 zu senken. Vor wenigen Wochen erzielten EU-Rat und -Parlament dar?ber eine vorl?ufige Einigung. Am 14. Juli will die EU-Kommission ihr Paket "Fit f?r 55" vorlegen. Im Gespr?ch ist f?r den Aussto? des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) unter anderem ein neues Preissystem f?r Geb?ude und Verkehr, um Treibhausgas-Emissionen zu senken. Zu kl?ren bleibt, welche Klimaschutzma?nahmen in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten umgesetzt werden, um das 55-Prozent-Ziel der EU zu erreichen.

Zeitenwende beim Klimaschutz in den Vereinigten Staaten

Auch die USA stehen beim Klimaschutz unter US-Pr?sident Joe Biden vor einer Zeitenwende: Bereits kurz nach Amtsantritt machte Biden den von seinem Vorg?nger Donald Trump vollzogenen Austritt aus dem wegweisend geltenden Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 r?ckg?ngig. Kerry selbst mahnte unl?ngst bei einem Besuch in Berlin die 196 Unterzeichnerstaaten von Paris zu viel gr??eren Ambitionen, um das Ziel des Abkommens zu erreichen und die Erderw?rmung bis Ende des Jahrhunderts auf maximal 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Und: Erst vor einigen Wochen haben die USA ein ehrgeiziges nationales Klimaziel angek?ndigt. Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 2005 halbiert werden. Auch das sind neue T?ne aus Washington: Die USA suchen im Kampf gegen die Klimakrise den Schulterschluss mit der EU und wollen ?berdies neben Russland vor allem China mit ins Boot holen, dessen Treibhausgas-Aussto? laut einer j?ngsten Studie die Emissionen aller entwickelten L?nder zusammen ?bersteigt.

Bonde: Kampf gegen die Erderw?rmung kann weltweit ein gigantischer Jobmotor werden

"Klar ist, dass Insell?sungen beim Kampf gegen die Klimakrise nicht weiterf?hren", sagt DBU-Generalsekret?r Alexander Bonde. "Wir stehen vor einer globalen Aufgabe." Die Warnungen der Vereinten Nationen vor einem Anstieg der weltweiten Oberfl?chentemperatur "und die zunehmenden Hitzewellen, D?rren, Starkregen, St?rme und ?berschwemmungen sprechen eine deutliche Sprache", so Bonde. Der DBU-Generalsekret?r weiter: "Wir d?rfen deswegen aber nicht in Schockstarre verfallen. Im Gegenteil." Der Kampf gegen die Erderw?rmung etwa durch den Ausbau von erneuerbaren Energien und Elektromobilit?t k?nne weltweit "ein gigantischer Jobmotor" werden. Bonde: "Wir Menschen m?ssen zusammenhalten. Und mit Innovation und Wachstum den Klimaschutz weltweit vorantreiben."

Pressekontakt:

Klaus Jongebloed - Pressesprecher - Jessica Bode

Kontakt DBU An der Bornau 2 49090 Osnabr?ck 0541|9633-521 0171|3812888 mailto:presse@dbu.de http://www.dbu.de

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