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Unfälle, Notfälle

Bei der schweren Explosion im Leverkusener Chempark am Morgen ist eine Person ums Leben gekommen.

27.07.2021 - 14:12:08

Unfälle - Ein Toter bei Explosion in Leverkusener Tanklager. Mehrere Menschen wurden verletzt und vermisst.

  • Chempark Leverkusen - Foto: Oliver Berg/dpa

    Dunkle Rauchwolke ?ber dem Chempark in Leverkusen. Foto: Oliver Berg/dpa

  • Chempark Leverkusen - Foto: Oliver Berg/dpa

    Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr unweit einer Zufahrt zum Chempark. Foto: Oliver Berg/dpa

  • Rauchwolke - Foto: Mirko Wolf/dpa

    Eine dunkle Rauchwolke steigt ?ber dem Chemiepark auf. Foto: Mirko Wolf/dpa

  • Einsatz in Leverkusen - Foto: Oliver Berg/dpa

    Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Polizei vor dem Betriebsgel?nde. Foto: Oliver Berg/dpa

Chempark Leverkusen - Foto: Oliver Berg/dpaChempark Leverkusen - Foto: Oliver Berg/dpaRauchwolke - Foto: Mirko Wolf/dpaEinsatz in Leverkusen - Foto: Oliver Berg/dpa

Leverkusen - Nach der schweren Explosion im Leverkusener Chempark ist ein vermisster Mitarbeiter tot aufgefunden worden. Das teilte die Betreiberfirma Currenta am Dienstagnachmittag mit.

Die Explosion hatte sich nach Angaben der Firma aus bisher unbekannter Ursache gegen 9.30 Uhr im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig ereignet. Danach kam es zu einem Brand in dem Tanklager, der gegen Mittag gelöscht worden war.

Wie Currenta weiter mitteilte, wurden nach dem Unglück in der Müllverbrennungsanlage noch vier Mitarbeiter vermisst. Laut Stadt Leverkusen wurden vier Schwerverletzte und zwölf Verletzte geborgen.

Anwohner des Chemiebetriebs waren aufgefordert, geschlossene Räume aufzusuchen sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ordnete das Ereignis in die Warnstufe «Extreme Gefahr» ein.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Werksfeuerwehr, Polizei und Luftmesswagen waren im Einsatz. Erste Luftmessungen der Umweltschutzeinheiten im Kölner Norden ergaben laut Feuerwehr gegen Mittag, dass derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung bestehe. Die Messungen würden fortgesetzt. Gleichwohl wurden Autofahrer aufgefordert, Fahrzeugfenster geschlossen zu halten und die Lüftungen auszustellen. Zahlreiche Autobahnen rund um Köln und Leverkusen waren stundenlang gesperrt.

Nach der Explosion brannte nach Angaben der Stadt ein Tank mit Lösungsmitteln. «Die Löscharbeiten mussten warten, bis eine Stromleitung vom Netz getrennt war. Das ist nun geschehen. Die Löscharbeiten beginnen», teilte die Kommune am Mittag mit.

© dpa-infocom, dpa:210727-99-554508/16

@ dpa.de