Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Wahlen, Gesellschaft

Bei der Bundestagswahl zeichnet sich ein neuer Rekord an Briefwählern ab.

14.08.2021 - 01:03:01

Experten erwarten neuen Briefwählerrekord

"Wenn wir im September eine massive vierte Welle bekommen, wird auch der Briefwähleranteil deutlich steigen", sagte der Wahlforscher Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). "Unabhängig von der Pandemie zeichnet sich seit Jahren ein Trend hin zur Briefwahl ab. Es ist einfach bequemer."

Bei der letzten Bundestagswahl betrug der Anteil der Briefwähler 28,6 Prozent. Ab Montag werden bundesweit die Wahlbenachrichtigungen versandt. Wie Jung sagte, wird das Wahlverhalten immer variabler, viele Menschen entschieden sich erst kurz vor dem eigentlichen Wahltag. "Das gilt auch weiterhin für die Urnenwahl. Aber tatsächlich fällt die Entscheidung bei einem immer größer werdenden Teil der Wähler schon drei, vier Wochen vorher via Briefwahl", so Jung. Der Kasseler Politologe Wolfgang Schroeder geht davon aus, "dass wir auf jeden Fall einen Briefwähleranteil von über 30 Prozent haben werden". Traditionell sei zum Ende eines Wahlkampfs vom Endspurt die Rede, "eigentlich beginnt der Endspurt in diesen Tagen", so der Wissenschaftler. Dass man die Briefwahlunterlagen eigens anfordern muss, sei sicher eine Erschwernis. Die Deutsche Post DHL stellt sich bereits auf eine stark steigende Briefwahl-Beteiligung ein. Während der Pandemie hätten noch mehr Wähler "die Vorteile der Briefwahl bei den Wahlen der vergangenen Monate schätzen gelernt", sagte Tobias Meyer, Konzernvorstand für den Bereich Post und Pakete Deutschland, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Da diese Form der Wahlbeteiligung gut funktioniert und die Briefwahl sicher ist, erwarten wir gegenüber der vorangegangenen Bundestagswahl eine noch höhere Beteiligung", sagte Meyer. Die Deutsche Post sei auf das höhere Aufkommen gut vorbereitet, so der Postvorstand.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de