Prozesse, Kriminalität

Augsburg - Ausgerechnet am Tag, nachdem ein neues Gesetz gegen illegale Autorennen in Kraft trat, sollen sie um die Wette gerast sein.

11.07.2018 - 10:44:07

Augsburg - Angeklagte Fahrer bestreiten illegale Autorennen vor Gericht. Jetzt wird den beiden jungen Männern in Augsburg der Prozess gemacht.

Zum Auftakt am Mittwoch bestritten beide die Vorwürfe. Der 26-jährige Angeklagte sagte, dass er ganz normal auf einer Bundesstraße in Augsburg gefahren sei. Der 24 Jahre alte Mitangeklagte ließ seinen Verteidiger erklären, dass keine Rennen gefahren worden seien.

Die zwei Männer sollen sich mit einem dritten Fahrer Beschleunigungsfahrten geliefert haben. Eine mit einer Videokamera ausgestattete Streife der Polizei hatte die Fahrten dokumentiert. Bis zum Vortag, dem 16. Oktober, waren verbotene Rennen nur als Ordnungswidrigkeit gewertet worden, jetzt handelt es sich um Straftaten.

Der dritte Fahrer hat bereits einen entsprechenden Strafbefehl akzeptiert. Die beiden anderen Angeklagten legten gegen Geldstrafe und Führerscheinentzug Einspruch ein, so dass es nun zum Prozess kam. Das Urteil sollte noch am Mittwoch verkündet werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Prozess in Mömchengladbach - Polizistin totgefahren: Lkw-Fahrer zu Haftstrafe verurteilt. Stattdessen betrank er sich, fuhr weiter, bis es krachte - und eine Polizistin in den Trümmern ihres Autos starb. Nun wird der 49-Jährige zu einer Haftstrafe verurteilt. Eigentlich wollte der Lastwagenfahrer nur eine Ruhepause einlegen. (Politik, 17.07.2018 - 17:46) weiterlesen...

Brennender Tanklaster - 3200 Euro Strafe für «Held von Schrobenhausen» Pfaffenhofen an der Ilm - Er steuerte seinen mit 34.000 Litern Benzin und Diesel beladenen, brennenden Sattelzug aus bewohntem Gebiet bei Schrobenhausen in Bayern, um eine Katastrophe zu verhindern. (Politik, 17.07.2018 - 16:58) weiterlesen...

Polizistin totgefahren - Fast drei Jahre Haft für Lkw-Fahrer. Der 49-Jährige habe im Dezember 2017 betrunken ein Polizeiauto gerammt, in dem drei Polizisten auf den Lkw aus der Ukraine gewartet hatten, wie die Richter feststellten. Die 23-jährige Polizistin starb unmittelbar nach dem Aufprall auf der A61 bei Viersen, ihre beiden Kollegen wurden verletzt. Die Richter sprachen den Lkw-Fahrer aus der Ukraine der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung schuldig. Mönchengladbach - Nach dem Tod einer jungen Polizistin ist ein Lkw-Fahrer in Mönchengladbach zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. (Politik, 17.07.2018 - 16:14) weiterlesen...

Missbrauchsprozess Staufen: Mutter droht lange Haft. Freiburg - Im Hauptprozess um den jahrelangen Missbrauch eines Kindes in Staufen bei Freiburg hat die Staatsanwaltschaft vierzehneinhalb Jahre Haft für die Mutter gefordert. Ihr Lebensgefährte solle dreizehneinhalb Jahre ins Gefängnis, so Staatsanwältin Nikola Novak in ihrem Plädoyer. Außerdem forderte sie für den 39-Jährigen anschließende Sicherungsverwahrung. Die Anwältin des Lebensgefährten, Martina Nägele, sprach sich für neun Jahre Haft mit Sicherungsverwahrung aus. Das Urteil wird laut dem Gericht am 7. August verkündet. Missbrauchsprozess Staufen: Mutter droht lange Haft (Politik, 13.07.2018 - 17:26) weiterlesen...

Schülerinnen missbraucht - Gruppenvergewaltigungen: Ein Angeklagter legt Geständnis ab. Zu Prozessbeginn in Essen legt einer ein Geständnis ab: «Ich schäme mich», lässt er seinen Verteidiger erklären. Fünf Angeklagte sollen im Ruhrgebiet eine Reihe von Schülerinnen vergewaltigt haben. (Politik, 13.07.2018 - 13:32) weiterlesen...

Gruppenvergewaltigungen: Ein Angeklagter legt Geständnis ab. «Ich stehe zu meinen Taten und möchte mich in aller Form entschuldigen», ließ der 20-Jährige über seinen Verteidiger erklären. Darüber hinaus bot er allen betroffenen Schülerinnen ein angemessenes Schmerzensgeld an. Er schäme sich für seine Taten. Die Staatsanwaltschaft wirft den fünf 17 bis 24 Jahre alten Deutschen Übergriffe in wechselnder Beteiligung auf insgesamt sieben Schülerinnen vor. In fünf Fällen sollen sie die Mädchen vergewaltigt haben. Essen - Im Prozess um eine Serie von Gruppenvergewaltigungen im Ruhrgebiet hat ein Angeklagter ein Geständnis abgelegt. (Politik, 13.07.2018 - 12:42) weiterlesen...