Weltwirtschaft, Handel

Auf diesen Auftritt hatte die Wirtschafts- und Finanzelite die ganze Woche gewartet: Mit Donald Trump ist seit langer Zeit wieder ein US-Präsident auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos aufgetreten.

26.01.2018 - 15:00:06

Weltwirtschaftsforum - Trump in Davos: «Amerika ist der Platz zum Geschäftemachen». Er warb mit Nachdruck für sein Land.

  • Weltwirtschaftsforum in Davos - Foto: Evan Vucci

    US-Präsident Donald Trump während eines Essens anlässlich der jährlichen Tagung des Weltwirtschaftsforums in Davos. Foto: Evan Vucci

  • May und Trump in Davos - Foto: Evan Vucci

    Die britische Premierministerin May und US-Präsident Trump reichen sich in Davos die Hände. Foto: Evan Vucci

  • Anti-Trump-Plakat in Sargans - Foto: Antonio Pante/Campax

    Ein Anti-Trump-Transparent hängt an einer Felswand bei Sargans in der Schweiz. Die Protestaktion wurde von der Nichtregierungsorganisation Campax organisiert. Foto: Antonio Pante/Campax

  • Netanjahu in Davos - Foto: Laurent Gillieron

    Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu antwortet in Davos auf Fragen von Journalisten. Foto. Laurent Gillieron Foto: Laurent Gillieron

  • US-Regierungshubschrauber Marine One - Foto: Gian Ehrenzeller

    Der US-Regierungshubschrauber Marine One mit Präsident Donald Trump an Bord landet in Davos. Foto: Gian Ehrenzeller

  • Bill Gates in Davos - Foto: Gian Ehrenzeller

    Bill Gates, Co-Vorsitzender der Bill & Melinda Gates Stiftung und Mitgründer der Firma Microsoft, spricht in Davos. Foto: Gian Ehrenzeller

  • Trump mit «Blick» - Foto: Laurent Gillieron

    US-Präsident Trump winkt bei seiner Ankunft im Konferenzzentrum in Davos mit einem Exemplar der Schweizer Zeitung «Blick». Foto. Laurent Gillieron Foto: Laurent Gillieron

Weltwirtschaftsforum in Davos - Foto: Evan VucciMay und Trump in Davos - Foto: Evan VucciAnti-Trump-Plakat in Sargans - Foto: Antonio Pante/CampaxNetanjahu in Davos - Foto: Laurent GillieronUS-Regierungshubschrauber Marine One - Foto: Gian EhrenzellerBill Gates in Davos - Foto: Gian EhrenzellerTrump mit «Blick» - Foto: Laurent Gillieron

Davos - US-Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos die Unternehmen der Welt zum Investieren in den USA eingeladen.

«Nie war die Zeit besser, um einzustellen, zu wachsen und zu investieren», sagte Trump in seiner mit Spannung erwarteten Rede bei dem Forum in Davos. «Jetzt ist die perfekte Zeit, ihren Betrieb und ihre Investitionen in die Vereinigte Staaten zu bringen», sagte er vor mehreren Hundert Vertretern der Wirtschafts- und Finanzelite im Publikum. «Amerika ist der Platz zum Geschäftemachen.»

Zuvor hatten zahlreiche Unternehmer, darunter Siemens-Chef Joe Kaeser, Trump für seine Steuerreform gelobt. Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforums, schlug bei seiner Ansprache die gleichen Töne an: Die Steuerreform werde die Weltwirtschaft ankurbeln, sagte er an Trump gerichtet.

Trump hat bei seinem Auftritt eine Rückkehr seines Landes zum Transpazifischen Handelsabkommen TPP nicht ausgeschlossen. Die USA würden über Freihandelsabkommen mit vielen Ländern nachdenken, darunter auch den TPP-Ländern. «Vielleicht auch als Gruppe», fügte Trump an. Kanada und Japan hatten angekündigt, dass das Abkommen zwischen elf pazifischen Ländern im März unterzeichnet werden soll.

Trump kündigte allerdings auch eine harte Linie bei der Überwachung der Regeln für den Freihandel an. «Wir werden nicht länger wegsehen», sagte Trump. «Wir können keinen fairen und freien Handel haben, wenn einige Länder die Regeln brechen», sagte Trump.

Zugleich warb er für ein neues System der Einwanderung in die Vereinigten Staaten. «Unser Einwanderungssystem steckt in der Vergangenheit fest», sagte Trump. Er forderte eine Umstellung auf einen leistungsabhängigen Ansatz, wonach Menschen vor allem nach ihren Fähigkeiten ausgewählt würden. In den USA streiten regierende Republikaner und Demokraten, deren Mitwirkung an der Gesetzgebung nötig ist, derzeit heftig über neue Regeln zur Einwanderung.

Insgesamt diskutierten in Davos mehr als 3000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eine Woche lang unter dem Motto «Für eine gemeinsame Zukunft in einer zerrütteten Welt». Dabei hatten prominente Redner wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, Indiens Regierungschef Narendra Modi und der kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau mit Nachdruck für Freihandel und Globalisierung geworben - und sich damit indirekt gegen Trumps viel kritisierte Abschottungspolitik gestellt.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!