Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Steuern, DIHK-Studie

Auch 2019 haben zahlreiche Kommunen die Steuern erhöht.

08.09.2019 - 00:01:40

DIHK-Studie: Kommunale Steuern steigen auch 2019

Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine bislang unveröffentlichte Untersuchung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) unter 699 Gemeinden ab 20.000 Einwohner. Demnach sei die Grundsteuer in 37 Gemeinden nach oben gegangen, lediglich in zehn nach unten.

Die Gewerbesteuer sei sogar in 54 Gemeinden gesteigen, während sie in nur acht Kommunen gesunken sei. Erhöhungen seien oft in Gemeinden mit hausgemachten Finanzierungsproblemen zu finden, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der Zeitung. Dort würden "Haushaltslöcher gestopft, und das Geld fehlt, um in die Zukunft zu investieren". Für Gemeinden mit hohen Hebesätzen werde es immer schwieriger, sich im Wettbewerb mit anderen Regionen zu behaupten. Zumal hohe Hebesätze "oft in keinem angemessenen Verhältnis zu den angebotenen Leistungen" stünden, so der DIHK-Hauptgeschäftsführer weiter. Aus Sicht der Wirtschaft müssten "vor allem die Länder noch stärker ihrer Verantwortung für die Finanzausstattung der Kommunen gerecht werden", sagte Wansleben der "Welt am Sonntag". Laut DIHK haben ohnehin hoch verschuldete Gemeinden die höchsten Hebesätze. Die Top 30 beim Gewerbesteuerhebesatz lägen demnach alle in Nordrhein-Westfalen, angeführt von Oberhausen (580 Prozent), Mülheim und Erftstadt (je 550 Prozent). Die niedrigsten Hebesätze bei der Gewerbesteuer haben laut DIHK Monheim (250 Prozent) und Unterhaching (295 Prozent). Der durchschnittliche Satz für Gemeinden ab 20.000 Einwohner in Deutschland betrage 436 Prozent - fünf Prozentpunkte mehr als im Jahr 2014, heißt es in der DIHK-Studie weiter. Die Grundsteuer B sei demnach in den vergangenen fünf Jahren im Schnitt sogar um 32 Punkte auf 539 Prozent gestiegen. Sechs Gemeinden hätten den Hebesatz 2019 um mehr als 100 Prozentpunkte erhöht. Mit Abstand vorn liege Offenbach in Hessen mit einem Aufschlag von 395 Prozentpunkten auf 995 Prozent. Den niedrigsten Hebesatz bei der Grundsteuer weise Ingelheim am Rhein mit 80 Prozent auf, heißt es in der DIHK-Studie, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Die kommunalen Spitzenverbände hatten im Juli bekannt gegeben, dass sie für 2019 mit einem Überschuss der Kommunen in Höhe von 5,6 Milliarden Euro rechnen. Nicht nur das Steueraufkommen steigt dank der guten Wirtschaftslage weiter, auch der Bund schießt immer mehr Geld hinzu.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Zahlenwirrwarr um abgelehnte Finanzspritze für Thomas Cook LONDON - Zahlen-Durcheinander in London: Der inzwischen insolvente Reiseveranstalter Thomas Cook von "bis zu 250 Millionen Pfund" aus. (Boerse, 23.09.2019 - 14:06) weiterlesen...

Tiefensee für schnelle Hilfen für deutsche Thomas-Cook-Töchter. "Ziel muss es sein, die Auswirkungen der Insolvenz auf den deutschen Markt möglichst gering zu halten", erklärte Tiefensee am Montag in Erfurt. Zu Deutschen Tochterunternehmen von Thomas Cook gehören die Fluggesellschaft Condor sowie die Reiseveranstalter Neckermann und Öger Tours. Condor hat von der Bundesregierung einen staatlich verbürgten Überbrückungskredit beantragt. Darüber sollte schnell entschieden werden, forderte Tiefensee. ERFURT - Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat die Bundesregierung aufgefordert, Hilfen für die deutschen Tochterunternehmen des insolventen britischen Touristikkonzerns Thomas Cook zu prüfen. (Boerse, 23.09.2019 - 14:04) weiterlesen...

FDP: Regierung darf nicht alleine über Condor-Kredit entscheiden. FDP-Fraktionsvize Michael Theurer sagte der Deutschen Presse-Agentur am Montag: "Für eine mögliche Rettung von Condor muss der Parlamentsvorbehalt gelten." Theurer sagte weiter: "Nach aktuellem Stand bin ich vorsichtig optimistisch, dass Condor als Unternehmen weiter überlebt, da es bisher schwarze Zahlen schreibt. BERLIN - Die FDP hat die Bundesregierung davor gewarnt, nach "Gutsherrenart" alleine über einen möglichen Überbrückungskredit für die deutsche Thomas-Cook-Tochter Condor zu entscheiden. (Wirtschaft, 23.09.2019 - 12:47) weiterlesen...

Bundesregierung kompensiert CO2-Emission von Flügen und Autofahrten. Sie reagierte damit auf Medienberichte über die Flüge von Kabinettsmitgliedern in die USA in dieser Woche. Ein Sprecher des Umweltministeriums erklärte am Montag in Berlin, für Dienstreisen von Angehörigen von 121 Ministerien und Bundesbehörden im Jahr 2017 seien für rund 1,7 Millionen Euro Emissionsgutschriften in Höhe von etwas mehr als 300 000 Tonnen CO2 (Kohlendioxid) erworben worden. Für die Kompensation im Jahr 2018 seien rund zwei Millionen Euro vorgesehen. Unterstützt wurden damit laut Umweltbundesamt unter anderem der Bau von Biogasanlagen in Nepal und der Einbau effizienter Kochöfen in ländlichen Gebieten Sambias. BERLIN - Ihre dienstlichen Flüge und Autofahrten gleicht die Bundesregierung nach eigenen Angaben komplett durch Investitionen in Klimaschutzprojekte aus. (Wirtschaft, 23.09.2019 - 12:37) weiterlesen...

Spahn will Ausweichen auf Pflege-Leiharbeiter in Kliniken vermeiden. "Leiharbeit in der Pflege soll die Ausnahme sein und nicht die Regel werden", sagte der CDU-Politiker am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Pflegekräfte in Krankenhäusern bräuchten Kollegen, auf die sie sich verlassen könnten und die sie auch bei Wochenend- und Nachtdiensten entlasteten. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will bei der geplanten besseren Vergütung der Pflege in den Krankenhäusern ein Ausweichen auf Leiharbeiter verhindern. (Boerse, 23.09.2019 - 12:17) weiterlesen...

Bundesregierung: Verfolgen Lage bei Thomas Cook. Die Lage werde aufmerksam verfolgt, teilte die Bundesregierung am Montag über Twitter mit. Sie betonte: "Thomas Cook Deutschland und Condor operieren derzeit weiter und führen weiterhin Rückflüge durch. BERLIN - Die Pleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook beschäftigt auch die Bundesregierung. (Wirtschaft, 23.09.2019 - 11:25) weiterlesen...