Konflikte, Griechenland

Athen - Bei einer Großkundgebung in Athen haben Hunderttausende Demonstranten die alleinigen Rechte Griechenlands auf den Namen Mazedonien angemeldet.

04.02.2018 - 20:08:05

Athen und Skopje im Streit - Großdemonstration in Athen: «Mazedonien ist griechisch»

«Mazedonien ist griechisch und nur griechisch», skandierten die Menschen, die aus allen Teilen des Landes mit Bussen gekommen waren, wie das Fernsehen berichtete. Zu der Demonstration am Sonntag hatten nationalistisch und religiös orientierte Organisationen aufgerufen. Auch konservative und rechtspopulistische Politiker sowie Bischöfe aus zahlreichen Landesteilen nahmen daran teil.

Seit zwei Monaten gibt es unter UN-Vermittlung intensive Bemühungen, den seit 1991 andauernden Streit zwischen Athen und Skopje beizulegen. Griechenland möchte nicht, dass das Nachbarland so heißt wie die eigene Nordprovinz Mazedonien. Athen blockiert daher seit 2005 den Beginn von EU-Beitrittsgesprächen ebenso wie die Nato-Mitgliedschaft des Nachbarn. 

Einer der Hauptredner bei der Großkundgebung war der linke Komponist Mikis Theodorakis (92). «Wir werden nie zustimmen, dass ein anderes Land den Namen Mazedonien in irgendeiner Form trägt», sagte der Komponist der heimlichen griechischen Nationalhymne - der Musik zum Film «Alexis Sorbas».    

Polizeioffiziere schätzten die Zahl der Demonstranten zunächst auf mehrere Hunderttausend, später auf etwa 140 000. Die Veranstalter sprachen von nahezu einer Million. Griechische Journalisten schätzten, dass etwa 300 000 Demonstranten an der größten Kundgebung der letzten Jahre in Athen teilnahmen.

In einer Umfrage, die am Sonntag in der konservativen Athener Zeitung «Kathimerini» veröffentlicht wurde, lehnten es 71 Prozent der Befragten ab, dass der nördliche Nachbar Griechenlands den Namen Mazedonien in irgendeiner Form nutzt.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Erdgas-Konflikt - Stillstand vor Zypern - Entspannung an der Ägäis. Dagegen zeichnet sich Entspannung in der Ägäis zwischen der Türkei und Griechenland ab - Athen und Ankara ziehen ihre Schiffe zurück. Vor Zypern streitet die Türkei weiter mit Nikosia um die geplante Erkundung mit Erdgasfeldern. (Politik, 14.02.2018 - 13:42) weiterlesen...

Erdgas-Konflikt - Entspannung zwischen Griechenland und der Türkei Athen - Im Konflikt um die Erkundung von Erdgasfeldern bei Zypern zeichnet sich zwischen Griechenland und der Türkei eine Entspannung ab. (Politik, 14.02.2018 - 10:30) weiterlesen...

EU warnt Ankara - Neuer Zwischenfall mit türkischem Boot im Mittelmeer. Verwickelt sind die Türkei und die EU-Staaten Zypern und Griechenland. Im östlichen Mittelmeer und in der Ägäis braut sich entlang eines gut tausend Kilometer langen Meeresabschnitts etwas zusammen. (Politik, 13.02.2018 - 15:28) weiterlesen...

Streit um Erdgasvorkommen - Zwischenfall im Mittelmeer: Erdogan warnt Zypern. Staatspräsident Erdogan warnt nun vor weiteren Erkundungen. Etwas weiter nördlich rammt ein Küstenwachenboot der Türkei ein Boot der griechischen Küstenwache. Die türkische Marine hindert seit Tagen ein Bohrschiff vor Zypern davor nach Erdgas zu suchen. (Politik, 13.02.2018 - 12:54) weiterlesen...

Streit um Erdgasvorkommen - Zwischenfall im Mittelmeer: Erdogan warnt Griechenland. Staatspräsident Erdogan warnt nun vor weiteren Erkundungen. Etwas weiter nördlich rammt ein Küstenwachenboot der Türkei ein Boot der griechischen Küstenwache. Die türkische Marine hindert seit Tagen ein Bohrschiff vor Zypern davor nach Erdgas zu suchen. (Politik, 13.02.2018 - 12:52) weiterlesen...

Türkisches Küstenwachboot rammt griechisches Patrouillenboot. Dies berichteten die halbamtliche griechische Nachrichtenagentur ANA MPA und der griechische Rundfunk. Die beiden Nachbarstaaten streiten sich seit Jahrzehnten um Hoheitsrechte in der Ägäis. Athen seien Schäden am Heck des griechischen Bootes entstanden; es sei aber niemand der 27 Besatzungsmitglieder verletzt worden. (Politik, 13.02.2018 - 10:50) weiterlesen...