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Wahlen, Parteien

Armin Laschet will Bundeskanzler werden, aber er hat es schwer, die Wählenden von sich zu überzeugen.

01.08.2021 - 12:54:08

Bundestagswahl - Sinkende Umfragewerte für CDU-Chef Laschet. Der Zuspruch für den CDU-Chef sinkt in neuen Umfragen.

Anders sieht es hier für Scholz aus. Etwa 47 Prozent der Deutschen glauben, dass dem Vizekanzler sein Verhalten nach der Flutkatastrophe im Wahlkampf weder schaden noch nützen wird. Immerhin 18 Prozent vermuten einen positiven und nur 11 Prozent einen negativen Effekt. Bei Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock glauben 21 Prozent, ihr Verhalten nach dem Unwetter werde ihr im Wahlkampf schaden. Knapp 10 Prozent erwarten, dass sich ihr Handeln positiv auf ihre Wahlchancen auswirken wird. Rund 45 Prozent der Befragten erwarten keinen Effekt auf den Wahlkampf.

Als NRW-Ministerpräsident stand Laschet im Gegensatz zu Baerbock und Scholz nach der Flut vor Ort direkt mit in der Verantwortung. Für Aufregung sorgte eine Szene während des Besuches von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Katastrophengebiet. Laschet scherzte mit Umstehenden, während Steinmeier angesichts der vielen Todesopfer sein Mitgefühl ausdrückte. Laschet sagte später, er bedauere sein unpassendes Verhalten.

Seehofer glaubt an Laschet

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) glaubt trotz sinkender Umfragewerte fest an einen Sieg Laschets bei der Bundestagswahl. Seehofer sagte der «Bild am Sonntag»: «Mit meiner 50-jährigen Erfahrung in der Politik kann ich Ihnen sagen: Laschet wird Kanzler. Er bringt die wichtigste Eigenschaft für diesen harten Job mit: eine fröhliche Gelassenheit. Zähigkeit und Standfestigkeit hat er überdies ja schon bewiesen.»

Aus Sicht von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) wird Laschet es jedoch im Osten schwer haben, die Menschen von sich zu überzeugen. «Nicht, weil ich mir das politisch wünschen würde. Sondern weil ich denke, er fremdelt mit den Menschen und der Situation im Osten Deutschlands», sagte Ramelow dem Nachrichtenportal t-online.

© dpa-infocom, dpa:210801-99-649523/4

@ dpa.de