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Parteien, Regierung

Angela Merkel hört auf, Annegret Kramp-Karrenbauer will nicht antreten.

23.02.2020 - 10:32:06

Umfrage - K-Frage: Ob Mann oder Frau, ist den meisten Wählern egal. Stattdessen werden für die Spitzenkandidatur der Union bei der nächsten Bundestagswahl bis jetzt nur Männer gehandelt.

Berlin - Für fast zwei Drittel der Deutschen spielt es keine Rolle, ob eine Partei einen Mann oder eine Frau ins Rennen um das Kanzleramt schickt.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 63 Prozent, dass das Geschlecht für sie bei der Kandidatenbewertung nicht relevant ist. Für 21 Prozent ist es von nachrangiger und nur für 8 Prozent von wesentlicher Bedeutung. Zwischen Frauen und Männern gibt es in dieser Frage nur leichte Unterschiede: 69 Prozent der Männer und 58 Prozent der Frauen sagen, das Geschlecht ist bei einer Kanzlerkandidatur egal.

Nach mehr als 14 Jahren Angela Merkel an der Regierungsspitze und nach dem angekündigten Rückzug von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer werden für die Spitzenkandidatur der Union bei der nächsten Bundestagswahl bis jetzt nur Männer gehandelt: Die CDU-Politiker Friedrich Merz, Norbert Röttgen, Armin Laschet und Jens Spahn sowie CSU-Chef Markus Söder.

Nur 15 Prozent finden diese Einseitigkeit eher gut, aber auch nur 24 Prozent eher schlecht. 49 Prozent ist es egal. Selbst von den Frauen sagen 43 Prozent, es sei für sie nicht von Bedeutung. Allerdings ist unter ihnen die Zahl derer, die das schlecht finden, mit 31 Prozent deutlich höher als bei den Männern mit 18 Prozent.

Von den Wählern der Union ist sogar 55 Prozent egal, dass bisher nur Männer für die Kanzlerkandidatur im Gespräch sind. 21 Prozent finden das eher schlecht, 19 Prozent eher gut.

@ dpa.de