Deutschland, Brennpunkte

Am Wochenende war das Wetter in vielen Teilen Deutschlands noch zum Abgewöhnen.

17.03.2019 - 14:32:04

Noch zwei Tage Nässe und Kälte - Gute Aussichten: Nach dem Hochwasser kommt der Frühling. Anhaltender Regen ließ die Flüsse anschwellen, Hochwasser und Überschwemmungen waren die Folge. Aber es wird besser.

Offenbach - Vom Frühling war in Deutschland in den vergangenen Wochen noch nicht viel zu sehen, aber das wird nach Einschätzung der Meteorologen ab Mitte der kommenden Woche anders.

«Die stürmischen Zeiten neigen sich nun langsam dem Ende entgegen», sagte Markus Übel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach. Am Wochenende war es dagegen in einigen Teilen Deutschlands noch ausgesprochen ungemütlich. Unter anderem Rhein, Neckar, Donau und Main führten nach starken Regenfällen deutlich mehr Wasser als üblich.

Überschwemmungen gab es am Samstag in Teilen Bayerns. In zwei Landkreisen in Niederbayern meldete der Hochwassernachrichtendienst (HND) die zweithöchste Warnstufe drei von vier, wenig später folgten Teile Oberfrankens und der Oberpfalz. Im Laufe des Sonntags entspannte sich die Lage aber.

Ebenfalls am Samstag gab es im Schwarzwald Hochwasser, wie es nur alle zwei bis fünf Jahre auftritt. Am Südrand der Schwäbischen Alb trat die Donau über die Ufer und überschwemmte Wiesen, Fußgängerwege und auch eine Kreisstraße.

In Nordrhein-Westfalen stiegen die Pegelstände des Rheins und seiner Nebenflüsse deutlich an. Am Sonntag trat die Rur teilweise über die Ufer und überschwemmte Straßen, Wiesen und Felder.

Viel besser wird es zum Wochenbeginn noch nicht: Am Montag wechseln sich Regen-, Schnee- und Graupelschauer ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf bis zu 200 Meter. «Blitz und Donner runden das launige Aprilwetter ab», sagte Markus Übel. Bei Temperaturen von bis zu 10 Grad zeigt sich aber die Sonne zumindest hin und wieder.

In der Nacht zum Dienstag fallen die Temperaturen auf Werte zwischen 4 und minus 5 Grad. Vielerorts kann es glatt werden. An den Alpen und den Nordrändern der Mittelgebirge rechnen die Meteorologen mit Schneeschauern. Während des Tages zeigt sich dann immer öfter die Sonne, vor allem an der Nordsee und im Westen Deutschlands. Mit bis zu 11 Grad ist es am Rhein und im Emsland am wärmsten.

Während es am Mittwoch in der Nordhälfte meist bewölkt bleibt, scheint in der Mitte und im Süden Deutschlands die Sonne. Bei Temperaturen zwischen 9 und 14 Grad, im höheren Bergland 6 Grad, bleibt es meist trocken. Zum Wochenende sollen die Temperaturen weiter steigen. «Wahrscheinlich kann sich das Frühlingshoch halten», sagte der DWD-Meteorologe.

@ dpa.de

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