Unwetter, USA

Abgeschwächt, aber weiter gefährlich: Hurrikan «Harvey» wird nach seinem Auftreffen auf Land auf die zweitniedrigste Kategorie heruntergestuft.

26.08.2017 - 12:08:05

Jetzt drohen Überschwemmungen - Hurrikan «Harvey» verliert in Texas an Kraft. Doch jetzt drohen mit den erwarteten heftigen Regenfällen Überschwemmungen.

  • Hurrikan Harvey - Foto: Courtney Sacco

    Ein Generator kippt vor dem CHRISTUS Spohn Krankenhaus in Corpus Christi (Texas, USA) um. Foto: Courtney Sacco

  • Hurrikan Harvey - Foto: NASA

    Blick von der Internationalen Raumstation (ISS) auf den Hurrikan «Harvey». Foto: NASA

  • An der Küste - Foto: Nick Wagner

    Umgeknicktes Verkehrsschild: Hurrikan «Harvey» hat in der Nacht die Küste des US-Staats Texas erreicht. Foto: Nick Wagner

  • Vieh in Sicherheit bringen - Foto: Lee Celano

    Mit dem Lasso fängt ein Farmer in Creole (Louisiana, USA) ein Rind ein, um es in Sicherheit vor dem Sturm zu bringen. Foto: Lee Celano

  • Regen und Wind - Foto: Eric Gay

    Regen und Wind fegen durch Palmen im texanischen Corpus Christi. Foto: Eric Gay

  • Umgewehter Leitungsmast - Foto: Nick Wagner

    Ein vom Sturm umgewehter Leitungsmast liegt im der texanischen Corpus Christi mitten auf der Straße. Foto: Nick Wagner

Hurrikan Harvey - Foto: Courtney SaccoHurrikan Harvey - Foto: NASAAn der Küste - Foto: Nick WagnerVieh in Sicherheit bringen - Foto: Lee CelanoRegen und Wind - Foto: Eric GayUmgewehter Leitungsmast - Foto: Nick Wagner

Washington - Hurrikan «Harvey» ist mit großer Wucht auf die Südküste des US-Staates Texas getroffen. Nach dem Erreichen des Festlandes nahe der Stadt Rockport am Freitagabend (Ortszeit) verlor er allerdings an Kraft.

«Harvey» wurde vom Nationalen Hurrikanzentrum mittlerweile auf die - immer noch als gefährlich geltende - Kategorie zwei herabgestuft, wie der Fernsehsender CNN auf seiner Webseite berichtet. Zugleich warnte das Hurrikanzentrum auf seiner Webseite vor «katastrophalen Überschwemmungen» im Zuge heftiger Regenfälle, die für die kommenden Tage erwartet werden.

Die bisher angerichteten Schäden seien noch nicht abzusehen, so CNN weiter. Es sei aber damit zu rechnen, dass einige Gebiete «für Wochen oder Monate unbewohnbar» sein würden, zitierte der Sender Meteorologen. Einwohner der Gegend um Rockport, wo «Harvey» am späten Freitagabend (Ortszeit) auf Land getroffen war, berichteten unter anderem von umgestürzten Bäumen und Strommasten.

US-Präsident Donald Trump teilte auf Twitter mit, er habe auf Anfrage des Gouverneurs von Texas, Greg Abbott, den Notstand ausgerufen. Dadurch würden die Regierungsgelder für Hilfsmaßnahmen in vollem Umfang verfügbar.

«Harvey» war als Hurrikan der Stärke 4 von 5 auf die texanische Südküste getroffen. Seit dem Hurrikan «Charley» im Jahr 2004 war dies das erste Mal, dass ein Hurrikan der Kategorie 4 das US-Festland erreicht, wie CNN weiter berichtete. An der Küste hatte er noch Windgeschwindigkeiten von mehr als 130 Kilometern pro Stunde. Das Hurrikanzentrum stufte ihn aber bald auf die Kategorie 3 und dann auf die zweitniedrigste Stufe herab, nachdem die maximale Windgeschwindigkeit auf 110 Kilometer pro Stunde gesunken war.

Für die Einwohner von sieben Bezirken an der Küste war eine Evakuierung angeordnet worden, sie müssen dieser aber nicht folgen. Es wurde erwartet, dass «Harvey» in den kommenden Tagen über den Südosten von Texas zieht. Potenziell betroffen ist ein von 16 Millionen Menschen bewohntes Gebiet zwischen der Stadt Brownsville und Houston mit einem Küstenstreifen von etwa 560 Kilometern Länge.

@ dpa.de

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