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Katastrophen, Unwetter

Abgedeckte Dächer, umgeworfene Autos, entwurzelte Bäume: Ein Sturm hinterlässt in eienr ostfriesischen Gemeinde eine Schneise der Verwüstung.

17.08.2021 - 13:32:08

50 beschädigte Häuser - Wetterdienst: Tornado zog über ostfriesische Gemeinde. Laut Wetterdienst war es ein mittelschwerer Tornado.

  • Heftiger Sturm in Ostfriesland - Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

    Etwa 50 H?user sind nach dem Sturm in Ostfriesland nicht mehr bewohnbar. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

  • Heftiger Sturm in Ostfriesland - Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

    Von diesem Wohnwagen lie? der Sturm nur ein?Wrack ?brig. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

  • Heftiger Sturm in Ostfriesland - Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

    Der Wind war so heftig, dass er B?ume umriss - ob es sich um einen Tornado handelte, pr?ft der Deutsche Wetterdienst. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

  • Heftiger Sturm in Ostfriesland - Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

    Rund 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um bei der Beseitigung der Sch?den zu helfen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

  • Sch?den an H?usern - Foto: J?rn H?neke/TNN/dpa

    Viele H?user sind bei dem heftigen Sturm besch?digt worden. Foto: J?rn H?neke/TNN/dpa

Heftiger Sturm in Ostfriesland - Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpaHeftiger Sturm in Ostfriesland - Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpaHeftiger Sturm in Ostfriesland - Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpaHeftiger Sturm in Ostfriesland - Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpaSch?den an H?usern - Foto: J?rn H?neke/TNN/dpa

Offenbach/Großheide - Bei dem heftigen Sturm, der für schwere Schäden in der Gemeinde Großheide in Ostfriesland gesorgt hat, hat es sich laut Deutschem Wetterdienst (DWD) um einen Tornado gehandelt.

«Aufgrund von Augenzeugen und Videomaterial kann man eindeutig sagen, es war ein Tornado gestern Abend», sagte der Tornadoexperte des DWD, Andreas Friedrich am Dienstag. Der Wirbelsturm sei als mittelschwerer Tornado der Klasse F2 eingestuft worden, mit geschätzten Drehgeschwindigkeiten zwischen 180 und 250 Stundenkilometern. Der Durchmesser des Tornados habe Schätzungen zufolge zwischen mehreren Dutzend bis zu 100 Metern gelegen.

Der Tornado richtete in Großheide schwere Schäden an. Am Dienstag begannen die Aufräumarbeiten. Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung sei groß, sagte Gemeindebürgermeister Fredy Fischer. «Es haben sich sehr viele gemeldet, die helfen wollten.» Dachdecker und Baufirmen seien dabei, beschädigte Häuser zu reparieren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauhöfe rückten aus, um umgekippte Bäume zu beseitigen. Bereits in der Nacht hatten rund 100 Feuerwehrleute begonnen, erste Sturmschäden zu beseitigen und Gebäude provisorisch zu sichern.

Einige Häuser nicht zu reparieren

Der Tornado hatte am Montagabend Dächer abgedeckt, ganze Dachfirste weggerissen und Fahrzeuge umgeworfen. Auch einzelne Gas-, Wasser-, und Stromleitungen wurden durch umgestürzte Bäume beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Laut der Gemeinde Großheide sind die Straßen in den betroffenen Ortsteilen Berumerfehn und Ostermoordorf wieder freigeräumt. Einige Wege bleiben für die Aufräumarbeiten aber noch gesperrt. Fischer appellierte an Schaulustige, nicht an die Einsatzorte zu kommen, um die Aufräumarbeiten nicht zu behindern.

Über das Ausmaß der Schäden gebe es noch keine Erkenntnisse, sagte der Bürgermeister. Nach Feuerwehr-Angaben wurden rund 50 Gebäude beschädigt. Einige Häuser seien nicht mehr reparabel, sagte Fischer. «Es ist katastrophal.»

© dpa-infocom, dpa:210817-99-866270/7

@ dpa.de