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Senat, Gesundheit

2G schließt alle aus, die sich nicht impfen lassen können - auch Kinder unter 12 Jahren.

15.09.2021 - 10:28:07

Corona-Regeln - Berliner Senat berät über 2G-Ausnahme für Kinder. Nach heftiger Kritik will der Berliner Senat die strenge Regel nun nochmals überdenken.

Zuvor gab es Kritik unter anderem von SPD-Landeschefin Franziska Giffey und dem Kinderhilfswerk. «Die gestrige Entscheidung des Berliner Senats zum Optionsmodell 2G muss korrigiert werden», forderte die Giffey auf Twitter.

«Kinder unter 12 können noch nicht geimpft werden», argumentierte Giffey. «Sie und ihre Familien werden so massiv bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben benachteiligt.» Eine höhere Impfquote müsse erreicht werden, aber nicht auf Kosten von Kindern und ihrer Familien.

«Kinderfeindlich und familienfeindlich» nannte Kinderhilfswerks-Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann es nach Angaben der «Welt», dass darin keine Ausnahmen für Kinder unter zwölf Jahren vorgesehen sind, für die die Ständige Impfkommission die Impfung gegen das Coronavirus nicht allgemein empfiehlt. «Wir werden überprüfen, inwieweit hier ein verfassungsrechtlicher Widerspruch besteht», kündigte Hofmann demnach an.

Hier würden «auf dem Rücken der Kinder die Freizeitinteressen der Erwachsenen befördert», sagte Hofmann. «Die Gastronomen beispielsweise werden lieber ihr Restaurant mit Geimpften vollmachen als weiter mit halber Kapazität zu operieren und dafür auch Familien zu empfangen.» Und niemand habe an die Situation der Familien oder Sportvereine gedacht, die für die Gesundheit der Kinder so wichtig seien.

© dpa-infocom, dpa:210915-99-224730/2

@ dpa.de