Anleihen, USA

NEW YORK - US-Staatsanleihen sind am Montag wenig bewegt in die neue Handelswoche gestartet.

16.04.2018 - 21:22:24

US-Anleihen kaum verändert. Im Zuge der weiterhin freundlich tendierenden Aktienmärkte standen die Rentenpapiere bei Anlegern nicht sonderlich hoch im Kurs, weshalb sie in einigen Laufzeiten minimal schwächer tendierten. Ein Militärschlag in Syrien verunsicherte den Markt nicht, sodass die als sichere Anlagehäfen geltenden US-Staatsanleihen nicht gerade gefragt waren.

Bereits kurze Zeit nach dem Militärschlag hatte Donald Trump mitgeteilt, dass die "Mission vollendet" sei. Russland hatte auf die Maßnahmen der USA, Frankreichs und Großbritanniens vom Wochenende vergleichsweise zurückhaltend reagiert. An den Finanzmärkten wird daher die Gefahr einer Eskalation der Lage als begrenzt eingeschätzt. US-Präsident Donald Trump kündigte ferner an, seine Truppen aus dem Bürgerkriegsland immer noch "so schnell wie möglich" abziehen zu wollen.

Belastet wurden die Festverzinslichen auch von besser als erwartet ausgefallenen Einzelhandelsdaten aus den USA. Im März waren die Erlöse dort im Monatsvergleich um 0,6 Prozent gestiegen, während Analysten einen geringeren Zuwachs erwartet hatten. Allerdings stand dem eine spürbar eingetrübte Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York für April als eher negative Nachricht gegenüber.

Zweijährige Staatsanleihen gaben um 1/32 Punkte auf 99 24/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 2,37 Prozent. Fünfjährigen Anleihen fielen ebenfalls um 1/32 Punkte auf 99 5/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,68 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere verharrten bei 99 10/32 Punkten. Sie rentierten mit 2,83 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren standen ebenfalls unverändert bei 99 14/32 Punkten. Sie rentierten mit 3,03 Prozent.

@ dpa.de

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