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News, Wasserflaschen

Deutsches Mineralwasser immer beliebter

26.06.2020 - 10:08:38

Anteil von Mineralwasser steigt auf 52,7 Prozent des Umsatzes an Erfrischungsgetränken in Deutschland.

Die Produktion von Mineralwasser aus deutschen Quellen stieg in den ersten drei Monaten des Jahres auf 3,4 Milliarden Liter. Damit erhöhte sich die Förderung im Vorjahresvergleich um 7,4 Prozent. Dabei blieben die Vorlieben der Deutschen in Bezug auf ihr Trinkwasser gleich. Seit dem Jahr 2016 hat Mineralwasser ohne den Zusatz von Kohlesäure beziehungsweise mit geringem Kohlensäureanteil den höchsten Marktanteil und liegt aktuell bei 58,6 Prozent der Mineralwasserumsatzes, mit ansteigender Tendenz. Als stilles Mineralwasser beziehungsweise als Mineralwasser medium gilt das Lebensmittel mit einem CO2-Anteil von weniger als 4,5 Gramm pro Liter.
Insgesamt konnte Mineralwasser seine dominante Stellung als Lieblings-Erfrischungsgetränk der Deutschen bestätigen und behauptete einen Marktanteil von 52,7 Prozent. Limonaden machten dagegen nur noch 9,8 Prozent des Umsatzes aus. Die Gesamtfördermenge von deutschem Mineralwasser belief sich im Jahr 2019 auf 13,7 Milliarden Liter. Davon entfielen 7,8 Milliarden Liter auf die Marktsegmente still und medium. Im vergangenen Jahrzehnt erhöhte sich die Jahresmenge um 3,5 Milliarden Liter. Trotz der Expansion des Wassermarktes fiel die Produktionsmenge an Mineralwasser mit hohem Kohlensäuregehalt seit dem Jahr 2009 auf 5,8 Milliarden Liter, was einem Rückgang von 12,2 Prozent entspricht.
Der Import von Mineralwasser expandierte ebenfalls und umfasste im Jahr 2019 die Gesamtmenge von 1,1 Milliarden Litern. Dabei spielte die Variante „stilles Mineralwasser“ ohne Kohlesäure mit einem Marktanteil von 86,6 Prozent die dominante Rolle. Seit dem Jahr 2009 nahm die Menge auf diesem Sektor um 10,3 Prozent zu und erreichte im vergangenen Jahr eine neue Rekordmarke von 913, 8 Millionen Liter. Als Hauptimportland etabliert sich weiterhin Frankreich, aus dem 85,9 Prozent aller Trinkwasserimporte stammen. Bei Sprudel, das heißt Mineralwasser mit hohem Kohlensäureanteil, führt Italien mit einem Marktanteil von 59,1 Prozent. Die Gesamtmenge von Importmineralwasser ging im ersten Quartal des Jahres um 7,3 Prozent zurück, was einer Menge von 323 Millionen Litern entspricht.
Der Mineralwasserexport aus Deutschland expandierte in den Jahren von 2009 bis 2019 und belief sich im vergangenen Jahr auf 334 Millionen Liter, womit die Exportmenge um 119 Millionen Liter zulegte. Dabei führt Sprudel mit 64 Prozent die Produktliste deutlich an. Allerdings waren die ersten Monate des Jahres 2020 von einem Rückgang der Gesamtexportmenge gekennzeichnet. Der Verkauf ins Ausland brach Corona-bedingt um 14 Prozent ein, was einem absoluten Rückgang um 15,7 Millionen Litern entspricht.
Die Verbraucher mussten für ihr Mineralwasser deutlich tiefer in die Tasche greifen. Bei einem durchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise um 5,3 Prozent zwischen den Jahren 2015 und 2019, wurde stilles Mineralwasser um 7,6 Prozent teurer. Dagegen stiegen die Ausgaben für Sprudel beziehungsweise die Variante „medium“ nur um 3,9 Prozent.

 

Redaktion ad-hoc-news.de, NeoMatrix

@ ad-hoc-news.de