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Deutscher Basketball Bund, Hagen

16.08.2019 - 11:04:00

Der Supercup in der Retroperspektive: Ein letztes mal mit Dirk

in Hamburg-Wilhelmsburg. Weitere Infos zu den Gegnern, Tickets und dem Spielplan finden Sie hier oder am Ende dieses Artikels.

Nach intensiven Trainingseinheiten und dem ersten Länderspiel des Sommers gegen Schweden steht für die DBB-Herren der nächste Schritt in Richtung FIBA Basketball World Cup in China an. Der VTG Supercup startet für die deutsche Mannschaft heute um 20:00 Uhr mit dem Spiel gegen Ungarn. Das Turnier ist von großer Bedeutung in Sachen gemeinsamer Spielpraxis: Spielkultur, das Herausfinden der verschiedenen Formationen und Rotationen sowie sich miteinander zu akklimatisieren stehen dementsprechend im Vordergrund. In Hamburg wird der Coaching Staff um Bundestrainer Henrik Rödl in dieser Hinsicht neue, wertvolle Erkenntnisse gewinnen.

Anlässlich der 31. Auflage des VTG Supercups blicken wir in einer dreiteiligen Serie zurück auf die Historie des Turniers. Heute Teil drei: Ein letztes Mal mit Dirk.

Generationenwechsel

Beim Supercup 2014 in Bamberg war Dennis Schröder zum ersten Mal Teil der deutschen Mannschaft bei dieser Turnierreihe. Damals setzte sich die DBB-Auswahl gegen Israel, Russland und Lettland durch und sicherte sich den Titel. Ein Jahr später - zum ersten Mal in Hamburg - war Dirk Nowitzki zum letzten Mal beim Supercup dabei. Der Generationenwechsel war in vollem Effekt.

In Hamburg blieben Nowitzki, Schröder (Foto rechts) und Co. ungeschlagen und schafften es gegen Lettland, Polen und die Türkei zum zweiten Turniersieg in Folge. Im Auftaktspiel gegen die Letten erzielten Schröder (22) und Nowitzki (elf) gemeinsam 33 Punkte. Jeder dieser Punkte war extrem wichtig, denn am Ende gewann man nur mit fünf Punkten Unterschied.

Das Team des damaligen Bundestrainers Chris Fleming schien das Spiel größtenteils unter Kontrolle zu haben, doch die Letten hielten sich dank ihrer zuverlässigen Dreierschützen im Spiel. So blieb es bis in die letzte Minute spannend, bevor Schröder und Nowitzki die Partie mit ruhiger Hand entscheiden konnten. Der Vorgeschmack des Duos Schröder-Nowitzki machte Lust auf mehr. Leider zog sich der Point Guard beim Aufwärmen für die nächste Partie eine Prellung zu und konnte im restlichen Verlauf des Turniers nicht mehr auflaufen.

Gegen die Polen fiel das allerdings kaum ins Gewicht. Der lange Blonde steuerte souveräne 18 Punkte bei. Tibor Pleiss und Paul Zipser konnten den Ausfall von Schröder offensiv auffangen und erzielten 18 und zwölf Punkte. Die Polen konnten dem nicht standhalten und verloren die Begegnung am Ende deutlich mit 13 Punkten.

Drama, Thriller, knappe Kiste

Im finalen Spiel gegen die Türkei schmerzte der Ausfall von Dennis Schröder dann schon deutlich mehr. Bereits nach dem ersten Viertel musste Coach Fleming ganze Motivationsarbeit leisten - mit einer Führung von fast 20 Punkten gingen die Türken in den zweiten Spielabschnitt. Flemings Ansprache schien Wunder gewirkt zu haben. Die Deutschen spielten defensiv viel disziplinierter und fanden in der Offensive immer wieder Lösungen, ohne ihren Top-Initiator zu punkten. Dirk Nowitzki war zwar aktiv, doch konnte offensiv kaum Einfluss nehmen. Nur einen mageren Punkt markierte er bis Spielende. An diesem Abend brauchte es also den Einsatz des ganzen Teams, um zu Punkten zu kommen.

Zum Glück waren Heiko Schaffartzik (Foto unten), Tibor Pleiss und Robin Benzing zur Stelle. Sie schulterten die Last im Angriff und verkürzten den Abstand nach drei Vierteln auf nur noch drei Punkte. Im Schlussviertel ging es dann auf und ab - hin und her. Basketball ist ein Spiel der Läufe und das bewahrheitete sich besonders in dieser Partie. Sobald die Türken Anstalten machten, die Führung weiter auszubauen, bäumte sich die DBB-Auswahl wieder auf. Auch dank der taktisch schlau gewählten Auszeiten von Coach Fleming hielt seine Mannschaft stets konzentriert dagegen. Am Ende waren es Schaffartzik, Pleiss und Benzing, die per Freiwurf, Dunk und Dreier den Sieg klarmachen konnten. Die Stimmung in der Arena pulsierte bis unter die Hallendecke. Die Freude über den Turniersieg war überwältigend.

Streaming machts möglich

In unseren beiden Rückblicken auf die Supercups von 1987 und 2004 haben wir thematisiert, wie unterrepräsentiert das Turnier im deutschen Fernsehen gewesen ist. 1987 waren es nur eine handvoll Spiele, 2004 wurde gar kein bewegtes Bild des Wettkampfs übertragen. Mit dem Einzug der Streaming-Dienste hat sich das jedoch geändert. 2015 teilten sich der NDR und sportdeutschland.tv die Übertragungsrechte.

Auch in diesem Jahr werden wieder alle deutschen Spiele live gezeigt. MagentaSport, die Streaming-Plattform der Deutschen Telekom, tätigt damit einen wichtigen Schritt, Basketball in Deutschland für alle zugänglich zu machen. Wer sich im Nachhinein noch einmal Zusammenfassungen oder ganze Spiele im Re-Live anschauen möchte, kann das auf MagentaSport ebenfalls tun.

Live-Streaming im Internet hat die Welt verändert. Immer mehr Leute nutzen ihre TV-Geräte kaum noch fürs Fernsehen. Tablets und Smartphones ermöglichen es Zuschauern, die Spiele von überall zu verfolgen - egal, ob live oder in der Wiederholung. Die Kooperation mit MagentaSport ist daher ein praktischer und sinnvoller Weg, die Menschen für den Basketball zu begeistern. Jetzt muss nur noch die Mannschaft ihren Beitrag dazu leisten. Wir freuen uns auf spannende Spiele und attraktiven deutschen Basketball beim VTG Supercup 2019 in der Hamburger edel-optics.de-Arena!

Deutscher Basketball Bund

  


Diese Pressemitteilung wurde zur Verfügung getstellt von der pressrelations GmbH.

  

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