Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

News, Energie

Das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung hat den Bund-Länder-Kompromiss zum Kohleausstieg scharf kritisiert und als unnötig teuer für die Steuerzahler bezeichnet.

16.01.2020 - 11:59:23

Ifo-Institut kritisiert Kohle-Kompromiss von Bund und Ländern

"Der Rückgang der Kohleverstromung im letzten Jahr hat die Wirksamkeit von CO2-Preisen für den Ausstieg aus der Kohle sehr deutlich gezeigt", sagte die Energie-Expertin des Ifo-Instituts, Karen Pittel, der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Es ist zu bedauern, dass trotzdem ein Kohleausstieg nach Plan weiterverfolgt wird, der die Energiewende unnötig verteuern wird."

Es sei aktuell nicht absehbar, "dass der Wegfall der Kapazitäten an Stromerzeugung aus Kohle- und Atomkraft durch den Ausbau erneuerbarer Energien kurzfristig kompensiert werden kann", so Pittel. "Insofern ist mit steigenden Stromimporten und auch zunehmender Erzeugung aus den verbleibenden Kohlekraftwerken zu rechnen." Eine koordinierte Unterstützung der Regionen, die am meisten unter dem Rückgang der Kohle leiden, begrüßte sie. "Allerdings können zu hohe Erwartungen hinsichtlich der Schaffung neuer Arbeitsplätze und Ansiedlung neuer Industrien langfristig zu Enttäuschungen führen und damit kontraproduktiv wirken", gab sie zu bedenken.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Betreiber von Kohlekraftwerken bekommen Milliardenentschädigung Die Betreiber von Kohlekraftwerken sollen Milliardenentschädigungen für das vorzeitige Abschalten ihrer Anlagen erhalten. (Sonstige, 16.01.2020 - 10:11) weiterlesen...

Kohle-Gipfel einigt sich auf Zeitplan für Ausstieg Bund und Länder haben sich auf einen Zeitplan für die Abschaltung von Braunkohlekraftwerken in Deutschland geeinigt. (Sonstige, 16.01.2020 - 02:24) weiterlesen...

Kretschmer sieht Strukturwandel in Kohleregionen als Chance Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sieht im Strukturwandel in den Kohleregionen eine Chance neue Ideen für die Regionalentwicklung zu erarbeiten. (Sonstige, 15.01.2020 - 15:31) weiterlesen...

NRW-Ministerpräsident macht beim Kohleausstieg Druck Vor dem Gipfeltreffen der Regierungschefs der vier Kohle-Länder mit Angela Merkel am Mittwochabend im Kanzleramt dringt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) auf eine schnelle Einigung zum Kohleausstieg. (Sonstige, 15.01.2020 - 07:59) weiterlesen...

Kretschmer wirft Bundesregierung Verzögerung bei Kohle-Einigung vor Vor dem erneuten Bund-Länder-Gipfel zum Kohleausstieg hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) der Bundesregierung vorgeworfen, eine Einigung zu verzögern und dabei insbesondere Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in den Blick genommen. (Sonstige, 15.01.2020 - 05:13) weiterlesen...

Niedersachsens Ministerpräsident will Neustart der Energiewende Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat von der Bundesregierung mehr Engagement beim Ausbau der erneuerbaren Energien gefordert. (Sonstige, 13.01.2020 - 17:43) weiterlesen...