Tourismus und Freizeit, Windenergie

Wie die heute von der IG Windkraft pr?sentierte Kurzstudie zeigt, hat die Windkraft keine feststellbaren negativen Einfl?sse auf den heimischen Tourismus, anders als immer wieder bef?rchtet.

30.08.2022 - 11:03:23

Windkraft und Tourismus. Dies zeigen die N?chtigungszahlen in ?sterreich der letzten 25 Jahre und eine Analyse der verf?gbaren wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema.

St. P?lten (pts026/30.08.2022/11:00) - Wie die heute von der IG Windkraft pr?sentierte Kurzstudie zeigt, hat die Windkraft keine feststellbaren negativen Einfl?sse auf den heimischen Tourismus, anders als immer wieder bef?rchtet. Dies zeigen die N?chtigungszahlen in ?sterreich der letzten 25 Jahre und eine Analyse der verf?gbaren wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema. "Die Windkraft ist ein sichtbares Zeichen f?r eine saubere Stromerzeugung und f?r mehr Unabh?ngigkeit von sauteurer fossilen Energie", berichtet Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft und Veronika Dworzak von der Alpen-Adria-Universit?t in Klagenfurt erg?nzt: "Dar?ber hinaus kann ein Windpark sogar den regionalen Tourismus befl?geln, wenn er in das Tourismuskonzept eingebunden wird."

In ?sterreich z?hlt der Tourismus zu einem der treibenden Wirtschaftsmotoren. Auch die Windkraft tr?gt durch Investitionen, Arbeitspl?tze und sauberer Stromproduktion ma?geblich zur Wertsch?pfung in den Regionen bei. Mit der Windkraft wird heimischer Strom "Made in Austria" genau dort produziert, wo er ben?tigt wird. "Das ist nicht nur f?r das Klima in ?sterreich gut, sondern st?rkt auch ?sterreichs Regionen, die Wirtschaft und den heimischen Tourismus", bemerkt Moidl.

Windr?der & Tourismus befl?geln sich

Wie eine Kurzstudie der IG Windkraft aufzeigt, sind die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studien zum Thema Windkraft und Tourismus eindeutig. Es gibt keine wesentliche Beeinflussung von Windparks auf den Tourismus", best?tigt auch Dworzak: "Dar?ber hinaus werden f?r eine gro?e Mehrheit der Tourist*innen Windr?der nicht als St?rfaktor wahrgenommen. Wird der lokale Windpark in das regionale Tourismuskonzept eingebunden und die Anlagen erlebbar gemacht, kann dabei auch ein entscheidender Mehrwert f?r den Tourismus in der jeweiligen Region generiert werden."

Dies ist zum Beispiel beim Windpark Pretul sehr deutlich zu sehen. Der Windpark steht in unmittelbarer N?he des Skigebietes Stuhleck. "Mit der Errichtung des Windparks Pretul haben wir uns neben ?kologischen Aspekten auch intensiv mit dem Tourismus in der Region besch?ftigt. Daraus ist in Zusammenarbeit mit dem 'Regionaler Entwicklungsverband M?rzzuschlag' ein attraktives Mountainbike-Netz entstanden, das sehr gut angenommen wird und den Windpark zu einem richtigen Tourismusmagnet macht", berichtet Robert Nusser, Gesch?ftsf?hrer Windpark Pretul GmbH der ?sterreichische Bundesforste AG: "Derzeit besch?ftigen wir uns gerade mit einer Erweiterung des Tourismuskonzeptes, in das auch Skitourengeher*innen und Wandertourist*innen stark eingebunden werden sollen."

Auch der Windpark Oberzeiring steht unmittelbar im Skigebiet Lachtal. Auch hier kann Alois Mayer, B?rgermeister von P?lstal, nur Positives berichten: "Der Windpark Oberzeiring ist in unserer Region ein richtiges Ausflugsziel. Von den Skifahrer*innen wird der Windpark dar?ber hinaus sehr positiv wahrgenommen, weil sie wissen, dass der Strom f?r den Lift aus der Region kommt damit erneuerbar und umweltfreundlich erzeugt wird. Wir als Gemeinde haben durch den Windpark nur profitiert."

In ?sterreich gibt es viele solcher positiven Beispiele f?r die Einbindung von Windparks in die regionalen Tourismuskonzepte.

Windkraft beeinflusst N?chtigungszahlen und Tourismus nicht

?sterreichische Windparks haben auch keinen feststellbaren Einfluss auf die N?chtigungszahlen. Weder auf Bundeslandebene, noch auf Ebene der Bezirke oder der Windparkregionen, sind durch den Ausbau der Windkraft Auswirkungen auf die N?chtigungen zu erkennen. In den letzten 25 Jahren ist die Windradanzahl auf ?ber 1.300 angewachsen. Die N?chtigungszahlen in ?sterreich sind um 25 % gestiegen. Im Burgenland, dem Bundesland mit der gr??ten Windraddichte, sind diese sogar um 46 % gestiegen. Jene in K?rnten, wo lediglich zwei Windr?der stehen, sind hingegen um 15 % gesunken. Viele Regionen, die die Windkraft in den letzten Jahrzehnten ausgebaut haben, zeigen deutlich steigende N?chtigungszahlen.

"Es ist nicht auszuschlie?en, dass die Tourist*innen eben auch diese Regionen aufsuchen, weil sie sich f?r eine saubere Energieversorgung aus erneuerbarer Energie einsetzen. Windr?der z?hlen ja mittlerweile in vielen Werbungen als Sinnbild f?r saubere und umweltfreundliche Zukunft", so Moidl abschlie?end.

Fotos, die Kurzstudie und Hintergrundmaterial ist hier zu finden: https://www.igwindkraft.at/?mdoc_id=1048921

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Aussender: IG Windkraft Ansprechpartner: Mag. Martin Jaksch-Fliegenschnee Tel.: +43 660 20 50 755 E-Mail: m.fliegenschnee@igwindkraft.at Website: www.igwindkraft.at

St. P?lten (pts026/30.08.2022/11:00)

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