Vivaldi, Biosciences

Vivaldi Biosciences hat bekanntgegeben, dass Thomas Muster, PhD, Chief Scientific Officer, heute auf dem World Vaccine Congress in Washington, DC, eine Präsentation über den im klinischen Stadium befindlichen universellen Influenza-Impfstoffkandidaten des Unternehmens deltaFLU halten wird.

05.04.2018 - 12:56:15

Vivaldi Biosciences präsentiert auf dem World Vaccine Congress Daten, die das Potential von deltaFLU als universellem Influenza-Impfstoff beweisen. Dr. Muster wird Daten aus einer neuen nichtklinischen Studie präsentieren. Diese belegen, dass deltaFLU Schutz vor Influenza-Stämmen mit entferntem Antigendrift und -shift geboten hat, während ein führender lizenzierter Influenza-Impfstoff nicht genügend Schutz vor diesen ungleichen Stämmen bot.

Die nichtklinische Studie von Vivaldi hat gezeigt, dass deltaFLU Schutz gegen Stämme von Influenza A und B bot. Bei der Antigenität gegenüber den Stämmen mit dem deltaFLU-Impfstoff gab es signifikante Unterschiede. Die Studie hat insbesondere gezeigt, dass eine einzige Immunisierung mit deltaFLU, das den Impfstoffstamm gegen Influenza A/H1N1 von 2017–2018 enthielt, ein statistisch signifikantes Maß an Schutz gegen einen A/H1N1-Stamm bot, der vor der Influenza A/H1N1-Pandemie 2009 zirkulierte. Diese Daten zeigen das Potential einer einzigen Dosis deltaFLU als Schutz gegen einen Influenzastamm mit Antigenshift auf. Ein Antigenshift ist eine gelegentlich auftretende, abrupte, größere genetische Veränderung, bei der ein Influenzastamm mit neuen Antigenen an der Virusoberfläche erzeugt wird, gegen die die meisten Menschen nicht immun sind. Die Influenza-A/H1N1-Pandemie von 2009 war das Ergebnis eines Antigenshifts.

In der Studie von Vivaldi wurde deltaFLU anhand des Frettchens als etabliertem Modell für eine menschliche Influenza-Infektion mit einem lizenzierten Impfstoff und einem Placebo verglichen. Der Impfstoff von deltaFLU und der lizenzierte Impfstoff enthalten die drei bzw. vier Stämme von Influenza-Impfstoffen, die die Weltgesundheitsorganisation für die laufende Influenza-Saison empfiehlt. Immunisierte Frettchen wurden durch intranasale Verabreichung eines der Influenza-Stämme A/H1N1, A/H3N2 oder B infiziert, die 2008 und 2009 zirkulierten. Diese Infektionsstämme repräsentieren die Probleme eines Influenza-Antigenshifts und eines Antigendrifts für die Wirksamkeit von Impfstoffen. Gedriftete Stämme – die Ergebnisse von Mutationen der Antigene an der Virusoberfläche – können zu Fehlanpassungen und reduzierter Wirksamkeit konventioneller Influenza-Impfstoffe führen. Der A/H3N2-Infektionsstamm bei der Studie hat sechs Antigendrifts vom A/H3N2-Impfstoffstamm, und der B-Infektionsstamm hat drei Antigendrifts vom Impfstoffstamm-Gegenstück. Der A/H1N1-Infektionsstamm weicht durch einen Antigenshift vom A/H1N1-Impfstoffstamm ab.

Es zeigte sich, dass deltaFLU Schutz gegen alle drei Infektionsstämme bot. Darauf wiesen etablierte Parameter von Influenza-Impfstoffen wie Fieber und die Ausscheidung des infizierenden Virus hin. Bei mit einer einzigen Dosis deltaFLU infizierten Frettchen gab es signifikante Reduzierungen der Körpertemperatur und des Titers des ausgeschiedenen infizierenden Virus. Nur zwei der 24 Frettchen, die mit deltaFLU immunisiert und anschließend mit einem der drei ungleichen Stämme infiziert wurden, erreichten Körpertemperaturen, die mäßiges Fieber bedeuten (40,0–40,4 °C). Im Kontrast dazu konnte der lizenzierte Impfstoff immunisierte und infizierte Tiere im Allgemeinen nicht vor Fieber schützen. 14 der 24 mit dem lizenzierten Impfstoff immunisierten Frettchen hatten nach einer Infizierung Fieber (? 40,0 °C). Davon hatten sechs Tiere schweres Fieber (? 40,5 °C).

Ein weiteres messbares Anzeichen für einen Schutz gegen eine Influenza-Infektion ist, dass der infizierende Virus nicht oder weniger stark ausgeschieden wird. deltaFLU wies bei Untersuchungen der Ausscheidung der infizierenden Viren A/H1N1 und B gegenüber dem lizenzierten Impfstoff einen größeren Schutz auf. Die Daten zur Ausscheidung des Virus bestätigten die Fieberdaten für Frettchen der mit A/H1N1 und B infizierten Gruppen. Der A/H3N2-Stamm war in allen Gruppen ein wenig ausgeschiedenes Virus. Dieser Infektionsstamm erzeugte jedoch bei sieben von acht Tieren der Gruppe mit lizenziertem Impfstoff und bei nur einem von acht Tieren der deltaFLU-Gruppe Fieber von ? 40,0 °C. Andere Symptome einer Influenza-Infektion wie Niesen und Nasenausfluss entsprachen den Ergebnissen bei Fieber und Ausscheidung.

Daten aus abgeschlossenen klinischen und nichtklinischen Studien von deltaFLU beweisen Schutzmechanismen gegen eine Vielfalt von Stämmen von Influenza A und B und weisen auf das Potential von deltaFLU als universellem Influenza-Impfstoff hin. deltaFLU wurde in klinischen Studien der Phasen 1 und 2 erfolgreich untersucht und ist bei Menschen erwiesenermaßen sicher und immunogen. Außerdem konnte bei Studienteilnehmern gezeigt werden, dass deltaFLU IgA-Antikörper induziert, die Influenzastämme mit signifikanten Antigenunterschieden gegenüber Stämmen im deltaFLU-Impfstoff kreuzneutralisieren. Ein deltaFLU-Impfstoffstamm des Subtyps A/H1N1 induzierte zum Beispiel lokal in der Nase menschliche IgA-Antikörper, die Influenza-Viren der Subtypen A/H3N2 und A/H5N1 neutralisieren.

deltaFLU wird mit Vivaldis hochergiebigem Zell-Produktionsverfahren Vero hergestellt. Vero-Zellen sind ein etabliertes Substrat für die Produktion von Impfstoffen in der Humanmedizin. Das Vero-Zellverfahren von Vivaldi dauert von der Auswahl der Stämme bis zur Produktveröffentlichung für die klinische Nutzung im Allgemeinen 12 Wochen. Die traditionelle Herstellung aus Eiern kann bis zu sechs Monate dauern und kann zu Antigenveränderungen führen, die die Wirksamkeit des Impfstoffs verringern.

Über Vivaldi Biosciences

Vivaldi Biosciences entwickelt seinen Influenza-Impfstoff deltaFLU, um einen breiten Schutz und hervorragende Wirksamkeit bei der Prophylaxe gegen saisonale und pandemische Influenza zu liefern. Verabreicht als Nasenspray erzeugt deltaFLU kreuzneutralisierende IgA-Antikörper in den Schleimhäuten der Nasengänge und bildet eine erste Verteidigungslinie am Eingangsort zirkulierender Viren. deltaFLU besteht aus Influenza-Impfstoff-Stämmen, die durch Entfernung des Gens für das Nichtstrukturprotein 1 (NS1) modifiziert wurden. Dieses Influenza-Protein blockiert Interferon, einen der Hauptbestandteile der Reaktion des Immunsystems auf Virusinfektionen. Ohne NS1 induzieren deltaFLU-Stämme hohe Mengen an Interferon und erzielen damit eine natürliche adjuvante Wirkung, die zellvermittelte und antikörpervermittelte Immunität stimuliert. Im Kontrast dazu ist es bei einigen Ansätzen bei der Entwicklung eines universellen Influenza-Impfstoffes erforderlich, synthetische Adjuvantien hinzuzufügen, um die Immunreaktion zu verstärken. Bei Immunogenität und Kreuzschutz mit deltaFLU ist jedoch keine sequentielle oder gemeinsame Verabreichung eines zweiten Typs von Influenza-Impfstoff erforderlich wie bei einigen universellen Influenza-Impfstoffstrategien, die sich auf den Hämagglutinin-„Stiel“ oder sonstige konservierte Proteindomänen konzentrieren. Vivaldi Biosciences hat seinen Sitz im Research Innovation Center der Colorado State University und in Wien, Österreich. Weitere Informationen über Vivaldi finden Sie unter http://www.vivaldibiosciences.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen

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