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Gewalt gegen Frauen, Kunst gegen Gewalt

Tu mir nicht weh - Kunst im Kampf gegen Gewalt an Frauen

24.11.2021 - 09:22:40

Tu mir nicht weh - Kunst im Kampf gegen Gewalt an Frauen. Der gerade mit dem Jurypreis der ART Innsbruck f?r seine Fotoserie "Cutted-Girls" ausgezeichnete Fotok?nstler A. LUI Gmeiner, nutzt den 25. November zu einem lautstarken Statement. Am internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen sollten Medien dieses brennende Thema aufs Cover nehmen. Die j?hrlich Millionen ?bergriffe, Pr?gelattacken, Gewaltverbrechen, Vergewaltigungen, Versto?ungen, Genitalverst?mmelungen gegen Frauen m?ssen thematisiert werden.

Wien (pts010/24.11.2021/09:20) - Der gerade mit dem Jurypreis der ART Innsbruck f?r seine Fotoserie "Cutted-Girls" ausgezeichnete Fotok?nstler A. LUI Gmeiner, nutzt den 25. November zu einem lautstarken Statement. Am internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen sollten Medien dieses brennende Thema aufs Cover nehmen. Die j?hrlich Millionen ?bergriffe, Pr?gelattacken, Gewaltverbrechen, Vergewaltigungen, Versto?ungen, Genitalverst?mmelungen gegen Frauen m?ssen thematisiert werden.

Gmeiner: "Ich bin selbst Vater einer Tochter und kann nicht verstehen, wie es V?ter, M?tter, Br?der und Verwandte schaffen, ihr eigen Fleisch und Blut zu versto?en oder gar zu t?ten, weil es die Ehre, die Religion oder sonst etwas gebieten." Mit seiner Aktion "Tu mir nicht weh! Ich bin deine Ehefrau, Mutter, Tochter, Schwester, ..." m?chte der K?nstler auf die Gefahren aufmerksam machen, denen Frauen tagt?glich ausgesetzt sind. Auch und vor allem von den eigenen Partnern und Ehem?nnern!

Durch Titelseiten von Medien, auf denen die "zerschnittenen Frauenk?rpern" platziert sind (TIME, SPIEGEL, STERN, DIE ZEIT, PROFIL, BILD, VOGUE, etc.), sollen auch die Massenmedien in die Pflicht genommen werden, damit ?fter und aufkl?rend ?ber das Thema Gewalt an Frauen berichtet wird. Jedem Medium, das sich an der Aktion beteiligt, widmet der K?nstler ein Werk mit dem jeweiligen Coverdesign.

"Tu mir nicht weh" - ein unschuldiger und weiblicher Hilfeschrei

A. LUI Gmeiner zielt mit seiner Kritik nicht nur auf die Gewalt von Seiten der Angeh?rigen oder Vergewaltigern. In seinen ?sthetischen Fotografien zeigt sich erst auf den zweiten Blick die Zerst?rung des weiblichen K?rpers. Es geht auch um harsche Kritik am heutigen Bild der Frau in den Medien und wie sich "Frau" selbst "verst?mmelt", um dem Sch?nheitsideal zu entsprechen. Daher betonte auch ART-Innsbruck-Messedirektorin Johanna Penz in ihrer Laudatio bei der Preisverleihung die virtuelle Gewalt gegen Frauen: "A. LUI Gmeiner nimmt in der Cutted-Girl-Reihe Bezug auf die ber?hmten Schnittbilder des italienischen Avantgarde-K?nstlers Lucio. Seine Idee der Zerschneidung von Oberfl?chen wird in modernen und kritischen Kontext gesetzt durch ?sthetisch makellose Frauenk?rper. Das Bild der Frau und ihre oft gewaltt?tige Aneignung, die Zerst?rung des weiblichen K?rpers durch Medien, Religion, M?nner, Sch?nheitswahn und damit auch dem Skalpell von Sch?nheitschirurgen ist Thema dieser Werkserie, die durch ihre Schlichtheit die Jury beeindruckt hat."

Derzeit erlaubt sich nur eine Online-Galerie, die Werke auszustellen

Zensur ist Gmeiner gewohnt. Bei einer Foto-Ausstellung wurden seine Werke zum Thema KZ fast verhindert, weil er die Fotografien mit Stacheldraht pr?sentieren wollte. "Kunst muss anecken und muss sich kritisch mit der Gegenwart oder der Vergangenheit auseinandersetzen", so A. LUI Gmeiner, der 1964 in Klagenfurt geboren ist und in Wien lebt und arbeitet. Seine Werke sind derzeit auf Galartery.com zu sehen: https://www.galartery.com/artists-new-1/gmeiner-lui

(Ende)

Aussender: Ethik pro Austria Ansprechpartner: Mag. Ernst Grabovskzi Tel.: +43 660 4001040 E-Mail: office@ethikproaustria.at Website: www.ethikproaustria.at

Wien (pts010/24.11.2021/09:20)

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