Mozart, Adventskonzert

Selten nur hat sich Mozart in seinen ?ber 600 Werken den traurigen, dramatischen und dunklen Seiten des menschlichen Daseins zugewandt.

08.11.2022 - 04:03:10

Der warme Klang von 100 Stimmen und 40 Instrumenten zum Auftakt der Adventszeit. Dazu nutzt er einige Molltonarten. Eine davon, D-Moll, nimmt eine ganz besondere Stellung ein. Mozart bedient sich ihrer, um seinen schmerzlichsten Gedanken ?ber Leben und Tod Ausdruck zu verleihen. D-Moll ist die Grundtonart sowohl seines Klavierkonzertes Nr. 20 KV 466 wie auch seines Requiems KV 626. Im ersten Satz des Klavierkonzertes ist neben dem Klagenden auch viel Drang und Gewalt, Unruhe und das Gef?hl von Unzufriedenheit zu sp?ren. Nach dem harmonischen, fast tr?umerischen zweiten Satz nimmt der dritte Satz die dramatischen Elemente des ersten Satzes auf endet dann aber in strahlendem D-Dur. Dieselbe Wende nutzt Mozart auch zum Ende des "Lacrimosa" in seinem Requiem, das er, wie er in seinen bekannten ?berlieferten Worten sagte, f?r sich selbst geschrieben habe. S?ssmayr, der Mozarts unvollendetes Werk zu Ende gebracht hat, respektierte Mozarts tonartliche Wende, indem er im Schlussakkord den Terzton wegliess und das Requiem damit weder mit einem Dur- noch einem Mollakkord endet. Und so bleibt Mozart am Schluss beider Kompositionen nicht in Resignation gefangen, sondern er ?berwindet das tragische Element und findet zur friedenerf?llten Hoffnung.

Basel/Bern/B?lach/Z?rich (pts001/08.11.2022/04:00) - Selten nur hat sich Mozart in seinen ?ber 600 Werken den traurigen, dramatischen und dunklen Seiten des menschlichen Daseins zugewandt. Dazu nutzt er einige Molltonarten. Eine davon, D-Moll, nimmt eine ganz besondere Stellung ein. Mozart bedient sich ihrer, um seinen schmerzlichsten Gedanken ?ber Leben und Tod Ausdruck zu verleihen. D-Moll ist die Grundtonart sowohl seines Klavierkonzertes Nr. 20 KV 466 wie auch seines Requiems KV 626. Im ersten Satz des Klavierkonzertes ist neben dem Klagenden auch viel Drang und Gewalt, Unruhe und das Gef?hl von Unzufriedenheit zu sp?ren. Nach dem harmonischen, fast tr?umerischen zweiten Satz nimmt der dritte Satz die dramatischen Elemente des ersten Satzes auf endet dann aber in strahlendem D-Dur. Dieselbe Wende nutzt Mozart auch zum Ende des "Lacrimosa" in seinem Requiem, das er, wie er in seinen bekannten ?berlieferten Worten sagte, f?r sich selbst geschrieben habe. S?ssmayr, der Mozarts unvollendetes Werk zu Ende gebracht hat, respektierte Mozarts tonartliche Wende, indem er im Schlussakkord den Terzton wegliess und das Requiem damit weder mit einem Dur- noch einem Mollakkord endet. Und so bleibt Mozart am Schluss beider Kompositionen nicht in Resignation gefangen, sondern er ?berwindet das tragische Element und findet zur friedenerf?llten Hoffnung.

Der Concentus Chor Z?rich

Auf die Konzertsaison 2019 haben sich die beiden Vereinigungen "Konzertchor Hohe Promenade, Z?rich" und "Konzertchor Z?rcher Unterland" zum "Concentus Chor Z?rich" zusammengeschlossen. 2016 und 2018 gingen zwei gemeinsame Konzertprojekte voraus. Beide konnten k?nstlerisch, menschlich und finanziell erfolgreich abgeschlossen werden. Der Zusammenschluss wurde also von langer Hand geplant und erfolgreich umgesetzt. Aktuell umfasst der Concentus Chor Z?rich 90 aktiv singende Mitglieder/innen. Als Besonderheit werden in diesem Chor w?chentlich zwei Probeabende an zwei verschiedenen Orten angeboten. Dieses Angebot wird von den Mitgliedern gesch?tzt und rege genutzt. Begleitet wird der Chor vom Orchester Conductus. Langj?hriger Konzertmeister ist Stefan Buga, Basel. Beide Ensembles stehen unter der Leitung von Donat Maron.

Die Pianistin

Manoush Ruken Toth wurde 2006 auf Santa Cruz de La Palma geboren. Seit acht Jahren wohnt die junge Ausnahmemusikerin am Fuss des Gantrisch Naturparks bei Bern. Mit zwei Jahren erhielt sie den ersten Geigen-, mit acht Jahren den ersten Klavierunterricht. Aktuell studiert sie an der Musikhochschule Basel MAB Klavier und Geige. Das Klavier wurde schnell zu ihrem Hauptinstrument.

Sie gewann zahlreiche 1. Preise an nationalen (Deutschland und Schweiz) und internationalen Wettbewerben (Violine, Klavier, Ensemble). Zus?tzlich wurden sie und ihre beiden Geschwister mehrfach als bestes Ensemble ausgezeichnet: 2016 Steinway Piano Competition. 2021 WDR Klassik Preis, Orbetello, intern. Piano Competition, CM v. Weber Wettbewerb u.v.m..

2022 gewann sie den Grand Prix am intern. Beecham Piano Competition und Sonderpreis f?r die Best Performance of Bach. Juryvorstand Norma Fischer schreibt: "tremendous sense of style, energy and spirit! Panache and colour in abundance, with wonderfully well-articulated passagework. An obvious performer with innate communication skills!"

Sie hatte und hat regelm?ssig Auftritte an zahlreichen Festivals und Konzerte. Chamber Music Festival in Mantua, Arosa, Gstaad Menuhin Barock Academy. 2015 gab sie ihr Debut vor Orchester mit Violine im Casino Bern und in der Tonhalle Z?rich. 2020 folgte ihr Debut mit Klavier mit dem Stadtorchester M?nsingen. Es folgten Konzerte als Solistin mit der Violine mit dem Budweis Sinfonie Orchester und am Klavier mit dem Orchestra Galilei in Florenz, das sie gleichzeitig vom Fl?gel aus dirigiert, mit der norddeutschen Philharmonie in Rostock/B?tzow im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, mit dem Neojiba Orchestra in Salvador de Bah?a Brasilien sowie 2022 mit dem Orchester Conductus im Casino Bern (Mozart-Klavierkonzert Nr. 20).

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