Second, Sight

Second Sight Medical Products, Inc.

06.02.2018 - 19:41:32

Second Sight meldet Rekordzahl von Implantaten des Retinaprothesensystems Argus II und implantiert erstmals das Orion-System in die Sehrinde eines Menschen. (NASDAQ:EYES) („Second Sight“ oder „das Unternehmen“), ein Entwickler, Hersteller und Vermarkter von implantierbaren Sehprothesen, mit denen bei blinden Patienten ein für sie brauchbares Sehvermögen künstlich hergestellt werden soll, hat heute eine Aktualisierung mehrerer wichtiger Leistungskennzahlen bekanntgegeben, was die kontinuierlichen Fortschritte des Unternehmens bei der Umsetzung seiner kurz- und langfristigen Ziele zeigt.

Im vierten Quartal 2017 wurden weltweit 30 „Argus®II“-Retinaprothesensysteme eingesetzt, insgesamt waren es 75 Implantate im Jahr 2017. Im Vergleich dazu waren es sieben Implantate im vierten Quartal 2016 und insgesamt 42 Implantate im Jahr 2016, was einem Implantatvolumenzuwachs von 329 % bzw. 79 % entspricht; Ende Januar wurde erstmals bei einem menschlichen Patienten das Sehrindenprothesensystem Orion™ (Orion) von Nader Pouratian, MD, PhD, Vice Chairman of the Department of Neurosurgery am Ronald Reagan UCLA Medical Center (UCLA) im Rahmen der klinischen Machbarkeitsstudie von Second Sight implantiert; Im Laufe des ersten Quartals 2018 wird voraussichtlich die Rekrutierung des/der ersten Patienten für eine klinische Studie mit Argus II mit Patienten mit Retinitis Pigmentosa (RP), die über ein Restsehvermögen verfügen, in Deutschland erfolgen. Zwei Zentren führten zurzeit aktiv Screenings mit Probanden durch und ein drittes Zentrum wird in Kürze mit dem Screening beginnen; Anfang Januar wurde ein neues Kompetenzzentrum in Houston, Texas, eröffnet, das den Erfolg des Geschäftsmodells des Unternehmens auf Basis eines engen Partnerschaftskonzepts mit Implantatstandorten weiter untermauert und Die Kostenerstattung für Argus II in Deutschland wurde für das Kalenderjahr 2018 verlängert; damit werden Argus-II-Implantate bereits seit acht Jahren im Rahmen des NUB-Programms erstattet.

„Wir freuen uns über unsere Meilensteine und Erfolge im Jahr 2017, die von der Stärke unseres Geschäfts und der Dynamik zeugen, die wir für den weiteren Erfolg im Jahr 2018 erwarten“, sagte Will McGuire, President und CEO von Second Sight.

„Das erste Implantat des Orion-Systems beim Menschen ist ein bedeutender Meilenstein für Second Sight und ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung von Geräten mit dem Ziel, eines Tages nahezu alle Formen von Blindheit behandeln zu können. Wir gehen davon aus, dass weitere vier Patienten in die Machbarkeitsstudie an der UCLA und am Baylor College of Medicine in Houston aufgenommen werden“, so Dr. Robert Greenberg, Chairman of the Board.

„Wir führen unsere F&E-Arbeit zu Argus II fort und haben mit dem Screening für eine klinische Studie mit RP-Patienten mit Restsehvermögen begonnen. Second Sight sieht sich der Umsetzung seiner Strategie verpflichtet, die Verfügbarkeit des Argus II auf eine größere Patientenpopulation auszudehnen und das Potenzial unserer Technologie zur Behandlung von Patienten mit anderen Formen der Erblindung zu erforschen. Wir freuen uns darauf, die Anleger über unsere weiteren Fortschritte auf dem Laufenden zu halten“, so McGuire abschließend.

Über das Netzhautprothesensystem Argus II

Das Argus-II-System von Second Sight erzeugt eine elektrische Stimulation, bei der die geschädigten Netzhautzellen umgangen und die verbliebenen funktionstüchtigen Zellen stimuliert werden können, um auf diese Weise bei Personen mit schwerer bis hochgradiger Retinitis Pigmentosa eine visuelle Wahrnehmung hervorzurufen. Das Argus-II-System wandelt die von einer winzigen Videokamera in der Brille des Patienten aufgenommenen Bilder in eine Reihe kleiner elektrischer Impulse um, die drahtlos an ein Elektrodengitter gesendet werden, das auf der Oberfläche der Netzhaut implantiert ist. Diese Impulse stimulieren die verbliebenen Netzhautzellen, so dass im Gehirn Lichtmuster wahrgenommen werden sollen. Der Patient muss lernen, diese visuellen Muster zu interpretieren, und kann dadurch ein gewisses Maß an funktioneller Sehkraft zurückgewinnen. Argus II war die erste künstliche Netzhaut, die in vielen Ländern zugelassen wurde. Sie wird in registrierten Behandlungszentren in Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Russland, Saudi-Arabien, Südkorea, Spanien, Taiwan, der Türkei, Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika angeboten. Weitere Informationen über die langfristigen Vorteile und Risiken des Systems erhalten Sie in dem referierten Fachartikel unter: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0161642016305796

Über das Sehrindenprothesensystem Orion

Wie bei Argus II wandelt das Orion-System die von einer winzigen Videokamera in der Brille des Patienten aufgenommenen Bilder in eine Reihe kleiner elektrischer Impulse um. Orion soll diese elektrischen Impulse dann drahtlos an ein auf der Oberfläche der Sehrinde implantiertes Elektrodengitter übermitteln. Dort sollen sie als Lichtmuster wahrgenommen werden. Da eine Sehrindenprothese die Netzhaut und den Sehnerv umgeht und die Sehrinde unmittelbar stimuliert, kann dieses System potenziell ein nützliches Sehvermögen bei Patienten wiederherstellen, die aus vielerlei Gründen vollständig erblindet sind, darunter Glaukom, diabetische Retinopathie, diverse Krebsarten oder Traumata - sodass es möglicherweise bei vielen weiteren Patienten zur Behandlung zusätzlicher Indikationen als den derzeitigen Argus-II-Indikationen eingesetzt werden kann. Für das Orion-System liegen bisher keine klinischen Daten vor.

Über Second Sight

Second Sight hat sich das Ziel gesetzt, innovative implantierbare Sehprothesen zu entwickeln, herzustellen und zu vermarkten, um erblindeten Patienten eine größere Unabhängigkeit zu verleihen. Second Sight hat das Retinaprothesensystem Argus® II entwickelt, das jetzt auch vom Unternehmen hergestellt und vermarktet wird. Die Aufnahme von Patienten in eine Machbarkeitsstudie, mit der die Sicherheit und Wirksamkeit von Argus II bei Patienten mit trockener altersbedingter Makuladegeneration geprüft werden soll, ist abgeschlossen. Derzeit wird neue Hard- und Software zur Verbesserung der Qualität des künstlich erzeugten Sehvermögens entwickelt. Eine klinische Studie zur Untersuchung des Argus II bei Probanden mit Restsehfähigkeit in frühen Stadien der Erkrankung wurde kürzlich in Deutschland genehmigt. Second Sight entwickelt zudem die Sehrindenprothese Orion™ mit dem Ziel der Erzeugung einer gewissen Sehfähigkeit bei Personen, die aus nicht vermeidbaren oder behandelbaren Ursachen erblindet sind. Der Hauptsitz von Second Sight in den USA befindet sich in Sylmar, Kalifornien, der europäische Hauptsitz in Lausanne, Schweiz. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website: www.secondsight.com

Safe-Harbor-Erklärung

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne von Abschnitt 27A des US-amerikanischen Securities Act von 1933 in der aktuellen Fassung und Abschnitt 21E des US-amerikanischen Securities Exchange and Exchange Act von 1934 in der aktuellen Fassung; auf diese Aussagen beziehen sich die „Safe-Harbor“-Bestimmungen in diesen Abschnitten. Alle Aussagen in dieser Pressemitteilung, denen keine historischen Tatsachen zugrunde liegen, sind „zukunftsgerichtete Aussagen“. Sie sind erkennbar an Wörtern wie „geschätzt“, „voraussichtlich“, „Projekte“, „Pläne“ oder „geplant“, „bemüht sich“, „kann“ oder „könnte“, „wird“, „erwartet“, „beabsichtigt“, „ist überzeugt“, „sollte“ und ähnliche Ausdrücke sowie die jeweilige Verneinung davon. Ebenso können sie aus dem Kontext als „zukunftsgerichtete Aussagen“ erkennbar sein. Alle Aussagen, die sich auf die betriebliche Leistung, Ereignisse oder Entwicklungen beziehen, die Second Sight in Zukunft erwartet oder voraussieht, wie etwa erklärte Ziele, oder die ansonsten keine historischen Tatsachen darstellen, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Zwar beruhen die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen des Managements von Second Sight auf den aktuell gültigen Erwartungen, doch können sich die den Erwartungen zugrunde liegenden Informationen ändern. Zukunftsgerichtete Aussagen betreffen inhärente Risiken und Unwägbarkeiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse maßgeblich von den zukunftsgerichteten Aussagen abweichen; Ursache hierfür sind verschiedene Faktoren, darunter solche Risiken und Unwägbarkeiten, die in den Abschnitten „Risikofaktoren“ und „Einschätzung und Analyse des Managements bezüglich der finanziellen Situation und der operativen Ergebnisse“ auf Formblatt 10-K unseres Jahresberichts vom 16. März 2017 und in unseren sonstigen Berichten aufgeführt sind, die wir von Zeit zu Zeit der Securities and Exchange Commission vorlegen. Wir bitten Sie dringend, diese Risiken und Unwägbarkeiten bei der Beurteilung unserer zukunftsgerichteten Aussagen zu berücksichtigen. Wir warnen die Leser davor, sich allzu sehr auf derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen, die ausschließlich zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung gültig sind. Soweit nicht durch US-amerikanische Wertpapiergesetze anders festgelegt, übernehmen wir keinerlei Verpflichtung oder Zusicherung zur Veröffentlichung etwaiger Aktualisierungen oder Revisionen der in dieser Pressemitteilung (oder anderswo) enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen, in denen sich Veränderungen unserer diesbezüglichen Erwartungen oder hinsichtlich von Ereignissen, Bedingungen oder Umständen widerspiegeln, auf welchen derartige Aussagen beruhen.

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