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LUI Fotografie, Fotokunst

Rohes Fleisch als Symbol der Gewalt an Frauen und der Aktion Tu mir nicht weh

25.11.2021 - 09:18:14

Rohes Fleisch als Symbol der Gewalt an Frauen und der Aktion Tu mir nicht weh. Rohes Fleisch auf oder Schnitte durch Fotografien von Frauenk?rpern, das ist die drastische Symbolik f?r Gewalt an Frauen und die Unterdr?ckung des Weiblichen in dieser Welt. Der in Wien lebende K?rntner Fotok?nstler A. LUI Gmeiner setzt am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, ein Signal: "'Tu mir nicht weh' ist der Slogan meiner Kampagne. Es ist dies ein unschuldiger, leiser, sehr weiblicher Hilferuf in h?chster Verzweiflung. Millionenfach ert?nt er, jeden Tag. Die Gewalt gegen Frauen muss aufs Titelblatt, muss geh?rt werden. Als Vater einer Tochter ist es mir ein Anliegen zu sagen: H?rt auf mit der Gewalt, mit dem Schlagen, dem Verletzen, der Verst?mmelung von Weiblichkeit aufgrund von fragw?rdigen Ehrbegriffen, Religionsgesetzen oder gesellschaftlich gesetzten Normen und abstrusen Traditionen. Ich sage, es ist deine Ehefrau, Mutter, Tochter, Schwester....!"

Wien (pts018/25.11.2021/09:15) - Rohes Fleisch auf oder Schnitte durch Fotografien von Frauenk?rpern, das ist die drastische Symbolik f?r Gewalt an Frauen und die Unterdr?ckung des Weiblichen in dieser Welt. Der in Wien lebende K?rntner Fotok?nstler A. LUI Gmeiner setzt am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, ein Signal: "'Tu mir nicht weh' ist der Slogan meiner Kampagne. Es ist dies ein unschuldiger, leiser, sehr weiblicher Hilferuf in h?chster Verzweiflung. Millionenfach ert?nt er, jeden Tag. Die Gewalt gegen Frauen muss aufs Titelblatt, muss geh?rt werden. Als Vater einer Tochter ist es mir ein Anliegen zu sagen: H?rt auf mit der Gewalt, mit dem Schlagen, dem Verletzen, der Verst?mmelung von Weiblichkeit aufgrund von fragw?rdigen Ehrbegriffen, Religionsgesetzen oder gesellschaftlich gesetzten Normen und abstrusen Traditionen. Ich sage, es ist deine Ehefrau, Mutter, Tochter, Schwester....!"

"Ich bin das Fleisch deiner Ehefrau, Mutter, Tochter, Schwester"

Aufzeigen, hinweisen und es nicht verschweigen. Das ist die Intention, aus der heraus der Fotok?nstler aktiv wird. "Das rohe Fleisch ist mir ein Anliegen. Denn es geht ja um Blut und herausgerissenes Fleisch. Und es geht um Menschenleben, um viele Menschenleben. Ich bin jedes Mal schockiert, wenn ich von einem neuen Ehrenmord erfahre, mit Statistiken zu h?uslicher Gewalt konfrontiert werde oder eine Dokumentation ?ber Genitalverst?mmelung an Frauen sehe, bei der es ja tats?chlich um abgeschnittenes Frauenfleisch geht."

Mit seiner Aktion "Tu mir nicht weh! Ich bin deine Ehefrau, Mutter, Tochter, Schwester, ..." kann der K?nstler nur ein kleines Licht im Dunkel entz?nden. "Aber dieses Licht ist wichtig und richtig. Es soll andere ermuntern, auch aktiv zu werden und nicht wegzusehen, auch morgen, wenn es wieder ein Jahr dauert, bis der n?chste Gedenktag gegen die Gewalt an Frauen wieder an die uns?glichen Missst?nde an Frauenk?rpern und Frauenseelen in aller Welt erinnert", so A. LUI Gmeiner.

Jurypreis der ART Innsbruck f?r Fotoserie "Cutted Girls"

Fotografie als M?glichkeit, Bewusstsein zu schaffen, hinzuweisen, aufzuzeigen und sich auch "zu Wort" zu melden. A. LUI Gmeiner meint aber nicht nur die pr?gelnden Ehem?nner, die Vergewaltiger und Gewaltt?ter, er kritisiert auch das verzerrte Bild der Frau in den Medien. Kritisiert, wie "Frau" sich selbst und mit Hilfe von ?rzten selbst "verst?mmelt", um einem Sch?nheitsideal zu entsprechen. F?r seine Fotoserie "Cutted Girls" wurde Gmeiner bei der diesj?hrigen ART Innsbruck mit dem Jurypreis bedacht. A. LUI Gmeiner wurde 1964 in Klagenfurt geboren und lebt und arbeitet in Wien. Seine Werke sind derzeit auf Galartery.com zu sehen: https://www.galartery.com/artists-new-1/gmeiner-lui

(Ende)

Aussender: Ethik pro Austria Ansprechpartner: Mag. Ernst Grabovskzi Tel.: +43 660 4001040 E-Mail: office@ethikproaustria.at Website: www.ethikproaustria.at

Wien (pts018/25.11.2021/09:15)

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