Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Medien, Unterhaltungsindustrie

Robust und krisensicher wie kaum eine andere Branche: Die Mediennutzung ist w?hrend der Covid-19-Pandemie in allen Segmenten gestiegen.

30.09.2021 - 14:32:21

Medienindustrie profitiert von Covid-19. Vor allem die Nachfrage nach TV- und Video-Inhalten hat von den Lockdowns profitiert, aber auch redaktionelle Inhalte, soziale Netzwerke und Gaming-Angebote boomen wie nie zuvor. Das geht aus dem aktuellen Medien-Trend-Barometer der Managementberatung Horv?th hervor.

Stuttgart (pts031/30.09.2021/14:30) - Robust und krisensicher wie kaum eine andere Branche: Die Mediennutzung ist w?hrend der Covid-19-Pandemie in allen Segmenten gestiegen. Vor allem die Nachfrage nach TV- und Video-Inhalten hat von den Lockdowns profitiert, aber auch redaktionelle Inhalte, soziale Netzwerke und Gaming-Angebote boomen wie nie zuvor. Das geht aus dem aktuellen Medien-Trend-Barometer der Managementberatung Horv?th hervor.

Die Befragungsergebnisse liefern ein deutliches Bild: ?ber alle Segmente hinweg stieg der Medienkonsum enorm - und damit auch der Optimismus in der Branche. Besonders stark profitieren Anbieter digitaler Programmangebote. Zwei von drei Befragten geben an, dass sich ihr Konsum von TV- und Videoinhalten w?hrend der Corona-Pandemie massiv gesteigert hat. ?hnlich stark ist das erh?hte Interesse bei redaktionellen Inhalten (67 Prozent), Social Media (64 Prozent) und Gaming (53 Prozent). "Eine der Ursachen sehen wir in den Covid-19-bedingten Einschr?nkungen im Live-Segment", sagt Horv?th-Studienautor Oliver K?ttnitz.

Zahlungsbereitschaft w?chst mit

Gut f?r Medienproduzenten: Die Zahlungsbereitschaft f?r TV- und Videostreaming, redaktionelle Plattforminhalte sowie Musik und Games wurde durch die Pandemie kaum gebremst. Trotz allgemein stagnierender Einkommen erreichten kostenpflichtige Digital- und Streamingangebote die h?chsten Marktanteile in ihren Segmenten. Corona erweist sich so als Riesenchance f?r die Medienindustrie und zus?tzlicher Booster f?r Bezahlinhalte. F?r Anbieter z?hlt umso mehr, dass sie glaubw?rdige, qualitativ hochwertige und kundenorientierte Inhalte bereitstellen.

Diese Entwicklung ist keinesfalls vor?bergehend. Die Studienergebnisse zeigen, dass das Wachstum in allen Segmenten nachhaltig ist. So geht der ?berwiegende Anteil der Befragungsteilnehmer - und das ?ber alle Altersgruppen hinweg - davon aus, dass das ver?nderte pers?nliche Medienkonsumverhalten nach der Pandemie auf dem aktuellen hohen Niveau beibehalten wird. Am st?rksten dauerhaft profitieren redaktionelle Inhalte - 70 Prozent der Befragten wollen den gewachsenen hohen Level ihres Nachrichtenkonsums weiterhin beibehalten.

Konsumenten wollen mitgestalten

Der gesteigerte Medienkonsum hat gravierende Auswirkungen auf die Produzenten von Nachrichten und Unterhaltungsangeboten - auch deshalb, weil sich mit den j?ngeren und digital versierteren Empf?ngern die Nachfrage weg von "linearen" hin zu selbstbestimmten bezoiehungsweise On-Demand-Programmangeboten (Streaming) wandelt. Digitale Angebote sorgen f?r das immense Wachstum in den Kernsegmenten der Branche, also TV und Video, Musik, Gaming, soziale Netzwerke und redaktionelle Medien. Das j?ngere und junggebliebene Publikum w?nscht sich allerdings nahtlose Multi-Device-Unterhaltung, will aktiv ins Programm eingebunden werden und dieses mitunter sogar mitgestalten.

Das erh?ht den Druck auf die Medienh?user: Content-?berangebote sowie neue Gesch?fts- und Erl?smodelle erfordern zus?tzliche Innovationsbereitschaft - und sie f?hren dazu, dass Medieninhalte, Kan?le und E-Commerce-Angebote zusammenwachsen. In letzter Konsequenz fordern Konsumenten segment?bergreifende, konvergente Unterhaltungsprogramme mit integrierten Shopping-Erlebnissen, breite und hochwertige Mediatheken. Diese Entwicklung wird zu einer weitergehenden Segmentierung des Marktes und zu neuen, direkten Vertriebskan?len f?hren.

Technologie pusht Konsum

Das Tempo der Ver?nderungen resultiert aus dem rasanten technologischen Fortschritt und den so ver?nderten Konsumentenerwartungen. Durch leistungsstarke Endger?te, h?here Bandbreiten von mobilen Datenverbindungen, datenbasierten Empfehlungen und integrierten Shopping-Technologien werden individualisierte, flexibel abrufbare und konvergente Nachrichten- und Unterhaltungsprogramme erst m?glich. Die Verbraucher fragen aktiv nach, das zwingt bestehende Medienh?user dazu, ihre Gesch?ftsmodelle anzupassen und die Monetarisierungsfrage zu stellen. Weitergehende Content- und Technologiepartnerschaften sind zu erwarten.

Horv?th-Studienautor Oliver K?ttnitz prognostiziert, dass der anhaltende Boom digitaler Streaming-Angebote zu einer wachsenden Anzahl neuer Plattformmodelle f?hren wird. "F?r Medienproduzenten wichtig: Um den digitalen Vertrieb der eigenen Inhalte zu st?rken, m?ssen eigene Endkundenbeziehungen aufgebaut und etabliert werden. Die ver?nderten Konsumentenpr?ferenzen beg?nstigen geradezu die Entwicklung und Verbreitung neuer Produkte und Gesch?ftsmodelle, etwa Cloud-Gaming-Abomodelle, interaktive Serienformate oder Live-Konzerte in Videospielen."

Klassische Werbung stirbt

Parallel arbeitet die Branche mit Hochdruck an der Einf?hrung integrierter E-Commerce-L?sungen, zum Beispiel "Shoppable-TV-Technologien". Daf?r gibt es gute Gr?nde: Mehr als die H?lfte der Befragungsteilnehmer w?nscht sich eine st?rkere Konvergenz von TV-/Video-Inhalten mit E-Commerce-Angeboten. Die Zuschauer w?rden Produkte, die sie in einer TV-Serie oder einem Film sehen, am liebsten gleich direkt ?ber den Fernseher oder das mobile Endger?t kaufen.

Diese "integrierte Werbung" ist allerdings nicht ganz unumstritten, wie auch die j?ngsten Influencer-Klagen wegen Schleichwerbung vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe zeigen. Umgekehrt verfehlt "klassische" Werbung in redaktionellen Medien immer mehr ihre Wirkung. Die Ergebnisse des Medien-Trend-Barometers zeigen, dass nur noch 38 Prozent der Befragten regelm??ig Produkte kaufen, auf die sie durch Werbung in redaktionellen Medien aufmerksam geworden sind.

Soziale Medien im Aufwind

Der sichtbare Abw?rtstrend der klassischen Werbung ist nachvollziehbar. Immer mehr Konsumenten nutzen soziale Netzwerke, um ihren Nachrichtenhunger zu stillen. Laut Horv?th Trend-Barometer ?berholen die sozialen Netzwerke mit einem Nutzungsanteil von 53 Prozent TV- und Video-Angebote ebenso wie redaktionelle Print- und Online-Medien als Quelle f?r Nachrichteninhalte. Auch der Podcast-Hype findet seine Begr?ndung: Beim Konsum redaktioneller Inhalte rangieren Radiosendungen klar vor Videobeitr?gen.

Nachfrage pusht neue Kan?le

All diese Entwicklungen f?hren zu einer weitergehenden vertikalen Integration innerhalb der gesamten Medienbranche und somit zu verschwimmenden Grenzen in der traditionellen Wertsch?pfungskette. K?ttnitz: "Wir k?nnen vorhersehen, dass Plattformanbieter immer mehr zu Produzenten eigener Inhalte werden und Anbieter exklusiver Inhalte durch eigene Streaming-Angebote direkte Vertriebskan?le zum Endkunden schaffen werden."

?ber die Studie

Die Branchenanalyse Medien-Trend-Barometer 2021 der Managementberatung Horvath in Stuttgart basiert auf einer empirischen Datenerhebung bei einer Stichprobe von 326 Teilnehmern aus Deutschland im Alter von 18 bis 60 Jahren, die zu ihren Einstellungen und Pr?ferenzen im Medienkonsum befragt wurden.

Die Studie steht hier zum Download zur Verf?gung: https://bit.ly/3ikL5zu

____________________

?ber Horv?th

Horv?th ist eine international t?tige, unabh?ngige Managementberatung mit mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Standorten in Deutschland, ?sterreich, der Schweiz, Ungarn, Rum?nien, den USA, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wir stehen f?r ein ausgepr?gtes Branchenverst?ndnis sowie h?chste fachliche Expertise in s?mtlichen Unternehmensfunktionen - mit Fokus auf Performance Management und Transformation. F?r unsere international agierenden Kunden f?hren wir weltweit Projekte durch. Dabei stellen wir auch durch die Zusammenarbeit mit unseren Partnern innerhalb der Beratungsallianz "Cordence Worldwide" die genaue Kenntnis und Ber?cksichtigung der jeweiligen lokalen Gegebenheiten sicher.

Unsere Spezialisten unterst?tzen Unternehmen und F?hrungskr?fte mit umfassender Kompetenz in Gesch?ftsmodellen, Organisationsstrukturen, Prozessen und Systemen dabei, ihre Organisationen erfolgreich auf die Zukunft auszurichten. Mit Leidenschaft und Umsetzungsst?rke verhelfen wir Ver?nderungen zum Erfolg, f?r das Gesamtunternehmen, f?r einzelne Unternehmensbereiche oder f?r Funktionen wie Vertrieb, Operations, Einkauf, Controlling & Finanzen, HR und IT. Horv?th steht f?r Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen und Wert schaffen. Deshalb begleiten unsere Beraterinnen und Berater ihre Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption ?ber die Verankerung in Prozessen und Systemen bis zum Change Management und Training von F?hrungskr?ften und Mitarbeitern.

(Ende)

Aussender: Horv?th AG Ansprechpartner: Juliana Tunsch Tel.: +49 162 2655360 E-Mail: jtunsch@hotvath-partners.com Website: www.horvath-partners.com

Stuttgart (pts031/30.09.2021/14:30)

@ pressetext.de