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Train your brain, Geistige Fitness

Puzzles machen nicht nur Spa?, sie sind auch ein sehr wirksames Gehirntraining und k?nnen laut Studienergebnissen sogar vor Alzheimer- und Demenzerkrankungen sch?tzen.

14.05.2021 - 08:32:24

Kleine Teile, gro?e Wirkung. W?hrend der Corona-Pandemie wurden sie zum Kassenschlager.

Wien (pts008/14.05.2021/08:30) - Puzzles machen nicht nur Spa?, sie sind auch ein sehr wirksames Gehirntraining und k?nnen laut Studienergebnissen sogar vor Alzheimer- und Demenzerkrankungen sch?tzen. W?hrend der Corona-Pandemie wurden sie zum Kassenschlager.

Sie wollen ihr Ged?chtnis und die Feinmotorik trainieren, die Konzentrationsf?higkeit und Vorstellungsverm?gen verbessern und dabei auch noch Spa? haben und Stress abbauen? Beim Puzzeln gelingt das alles m?helos, es f?rdert au?erdem das strategische Denken und erh?ht die im Alltag so wichtige Frustrationstoleranz. Besonders wichtig: Wer puzzelt, n?tzt beide Gehirnh?lften. Die linke braucht man f?r das Sortieren der Teile, sie ist zust?ndig f?r analytisches und logisches Denken. Die rechte Gehirnh?lfte ist f?r Kreativit?t zust?ndig und wird bereits beim Betrachten des Puzzle-Bildes angeregt. Arbeiten beide H?lften gleichzeitig, verst?rkt das die Effizienz und die Kapazit?t unserer kleinen grauen Zellen. In der Psychotherapie setzt man Puzzles vor allem ein, um die Patienten von realen ?ngsten abzulenken.

Was die Wissenschaft sagt

Die positiven Auswirkungen der beliebten Freizeitbesch?ftigung werden auch von der Forschung best?tigt. Die MacArthur-Studie aus den USA kommt zum Ergebnis, dass regelm??iges Gehirnjogging mittels Puzzeln die Wahrscheinlichkeit einer Demenz- und Alzheimererkrankung reduziert und sich positiv auf Lebenserwartung und Lebensqualit?t auswirkt. Intensiv untersucht wurde der Puzzle-Effekt auch von der Universit?t Ulm. Das Ergebnis der Studie, die gemeinsam mit dem Ravensburger Spieleverlag durchgef?hrt wurde: Personen, die ihr Leben lang gepuzzelt hatten, waren kognitiv fitter als jene, die weniger oder gar nicht gepuzzelt hatten. Das Spiel mit den kleinen Teilen kann also einen Schutzfaktor gegen den geistigen Abbau im Alter darstellen.

Puzzles gibt es f?r jede Altersstufe und in vielen Schwierigkeitsgraden. Am beliebtesten sind jene mit 1000 Teilen. Wie schwierig das Zusammensetzen der gestanzten Teile ist, h?ngt nicht nur von deren Anzahl ab, sondern auch vom Motiv und der Farbgebung. F?r ausgewiesene K?nner gibt es Puzzles v?llig ohne Motive, solche mit zwei ineinander gemischten Spielen oder Exemplare, die auf beiden Seiten mit unterschiedlichen Motiven bedruckt sind. Dabei muss man dann zun?chst entscheiden, welches die "richtige" Seite jedes Puzzleteils ist. Dass Puzzle im Deutschen Verwirrung oder R?tsel hei?t, versteht man dann sicher....

Es begann im Geografie-Unterricht

Begonnen hat alles vor rund 250 Jahren in England. Der Kupferstecher und Kartenh?ndler John Spilsbury klebte im Jahr 1776 dem Vernehmen nach erstmals eine Landkarte von Gro?britannien auf ein Holzbrettchen und zers?gte dieses entlang der Grenzen der einzelnen Grafschaften. Die Sch?ler mussten die Karte dann wieder zusammensetzen. ?hnliche Legespiele d?rfte es zwar schon fr?her gegeben haben, Spilsbury war aber der erste kommerzielle Anbieter. Das englische Wort ist jigsaw puzzle ("Laubs?ge-R?tsel), weil zur Herstellung fr?her die Laubs?ge verwendet wurde. Die ersten Puzzles wurden von Spilsbury als Lehrmittel f?r den Geografie-Unterricht verkauft. Anders als heute ?blich waren die einzelnen Teile noch nicht ineinander verzahnt (interlocking).

Lange Zeit blieben Puzzles nur wohlhabenden Schichten vorbehalten, da sie in Handarbeit hergestellt wurden und entsprechend teuer waren. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts startete die Massenproduktion. Die Preise f?r die mittlerweile aus Pappe gefertigten Puzzles sanken und das Geduldspiel erlangte bald breite Popularit?t. Einige Anbieter haben aber auch heute noch Varianten aus Holz im Programm.

Riesiges Angebot f?r alle Zielgruppen

Generell ist die Angebotsvielfalt mittlerweile riesig. Es gibt Puzzles f?r Kinder jeder Altersstufe sowie f?r Erwachsene, solche mit ganz wenigen Teilen, aber auch mit weit ?ber 10.000 Teilen f?r echte Freaks. Jeder der gro?en Hersteller, zu denen unter anderem Ravensburger und Piatnik geh?ren, hat dutzende, teilweise sogar hunderte verschiedene Motive im Angebot, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Besonders beliebt sind Landschaften, historische Geb?ude, Sport- und Kunstmotive und bei Kindern Themen aus der M?rchen- oder Fantasy-Welt.

Auch f?r spezielle Zielgruppen gibt es das passende Angebot: etwa Relief-Puzzles f?r Sehbehinderte und Blinde oder Senioren-Puzzles mit gr??eren Teilen. Sogar f?r Demenzkranke findet man geeignete Exemplare, die durch ihren geringen Schwierigkeitsgrad auch beeintr?chtigten Menschen Erfolgserlebnisse vermitteln.

Neben den "klassischen" Puzzles erfreuen sich 3-D-Puzzles immer gr??erer Beliebtheit. Sie bestehen meist aus Schaumstoff und bilden ein dreidimensionales Objekt - etwa ein Bauwerk - ab. Fotopuzzles, die stark im Trend liegen, basieren auf eigenen Fotos und Motiven, gefertigt werden sie individuell auf Bestellung. Und wer das unbedingt will, kann nat?rlich auch digital puzzeln, etwa mit Apps f?r das Smartphone. So bietet etwa der deutsche Hersteller Ravensburger WebPuzzles an.

Von winzig klein bis riesengro?

Der absolute Rekordhalter ist seit kurzem Peter Schubert aus Bayern. Er schaffte das gr??te in Serie produzierte Puzzle mit sage und schreibe 54.000 Teilen. Es ist 18 Quadratmeter gro?, das Zusammensetzen dauerte angeblich f?nfeinhalb Monate, wobei Schubert t?glich mehrere Stunden lange t?ftelte, um es mit seinem "Werk" ins Guinness-Buch der Rekord zu schaffen. Das kleinste Puzzle der Welt wurde vor einigen Jahren vom Laser Zentrum Hannover gefertigt. Es besteht auf 100 Teilen und misst f?nf mal f?nf Millimeter. Die einzelnen Teile sind so klein wie ein Staubkorn.

Puzzle als Corona-Krisenhobby

Social Distancing, geschlossene Freizeiteinrichtungen und Lokale, Ausgangssperren: Die Corona-Pandemie hat die Lust am Puzzeln kr?ftig befl?gelt und den Herstellern einen Boom beschert. Teilweise kam es sogar zu Lieferschwierigkeiten. Der deutsche Ravensburger-Konzern konnte im Corona-Jahr 2020 seinen Konzernumsatz um 20 Prozent steigern. Die Anzahl der verkauften Puzzles legte gegen?ber 2019 sogar um 32 Prozent auf 28 Millionen St?ck zu. ?hnliche gute Zahlen meldeten auch die anderen gro?en Anbieter. Offenbar setzten w?hrend der Pandemie viele Menschen auf "digital detox". Sie hatten irgendwann die Nase voll von Home-Office, Streaming und Social Media und griffen stattdessen zum analogen Puzzle.

(Ende)

Aussender: INARA GmbH Ansprechpartner: Dr. Brigitta Schwarzer, MBA Tel.: +43 664 812 1058 E-Mail: brigitta.schwarzer@inara.at Website: www.inara.at

Wien (pts008/14.05.2021/08:30)

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