ROUTE, RHUM

Nach elf Monaten der Planung und Vorbereitung fängt für das IBSA-Projekt «Sailing into the Future.

11.11.2022 - 16:03:40

DIE ROUTE DU RHUM IST GESTARTETALBERTO BONA'S GROSSER TRAUM AUF DER CLASS40 IBSA HAT BEGONNEN. Together.» die operative Phase an. Die transozeanische Regatta Route du Rhum startete gestern um 14:15 Uhr in Saint-Malo in der Bretagne bei Westwinden zwischen 12 und 15 Knoten. Skipper Alberto Bona an Bord der IBSA ist einer der 55 Solosegler in der Kategorie Class40. Bona segelt seit mehr als 24 Stunden mit guter Geschwindigkeit und hat eine gewagte Route gewählt, die ihn auf seiner Strecke zwischen Frankreich und Guadalupe mit Winden von über 30 Knoten konfrontieren wird. Leidenschaft und Entschlossenheit kennzeichnen den Beginn der Regatta, die für die kleinen Class40 mit ihren etwa 12 Meter langen Rümpfen etwa drei Wochen dauern wird.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20221110005871/de/

Alberto Bona on the Class40 IBSA - Route du Rhum departure (Photo: © IBSA | Beppe Raso)

Die Startbedingungen waren perfekt. Dies zeigt, wie korrekt die Entscheidung war, den Start am vergangenen Sonntag aufgrund einer heftigen Störung im Ärmelkanal und im Atlantik zu verschieben.

«Nach elfmonatiger Vorbereitung hat die Herausforderung für IBSA nun richtig begonnen», so Arturo Licenziati, Präsident und CEO der IBSA-Gruppe, «Alberto Bona bringt unsere Werte, unsere Entschlossenheit, unsere Vision und unser Engagement für Nachhaltigkeit auf den Ozean. Bis jetzt war es eine sehr intensive und spannende Reise für unser Unternehmen, das Alberto bei diesem faszinierenden Abenteuer unterstützt. Dabei sind Innovation, Technologie und menschliche Fähigkeiten entscheidend, genauso wie bei unserer täglichen Arbeit.»

Beim heutigen Check um 2:00 Uhr befand sich Alberto Bona nach 24 Stunden Navigation zusammen mit den anderen Class40 vor der bretonischen Küste des Golfs von Biskaya, nachdem er bereits 150 der über 3.500 Meilen seiner Route zurückgelegt hatte.

«Ich bin bereit», verkündete Bona, bevor er die Segel setzte. «Die Wetterbedingungen sind optimal, sowohl heute als auch generell in den kommenden Tagen. Ich bin glücklich und aufgeregt und möchte IBSA und meinem gesamten Team für die großartige Arbeit danken, die sie in den letzten 11 Monaten geleistet haben.» Inzwischen nähert sich der Zeitpunkt für strategische Entscheidungen: Im Golf von Biskaya wird Alberto Bona nämlich seine eigene Anfahrtsroute zur Insel Guadeloupe wählen müssen, die für die Regatta ausschlaggebend sein wird. Diese Entscheidung hängt von den Wetterbedingungen ab, die der Segler im Atlantik erwartet. Es ziehen zwei Störungen auf und es stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Eine Route mit weniger Wind und einer einfacheren Situation im Süden – oder eine kürzere Route Richtung Norden, auf der jedoch mit schwierigerem Wetter zu rechnen ist.

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DAS PROJEKT: Sailing into The Future. Together. (Segel setzen für die Zukunft. Miteinander.) Diese im Januar 2022 initiierte Partnerschaft zwischen IBSA und Alberto Bona basiert auf gemeinsamen Grundsätzen und Werten und zielt darauf ab, den Segelsport als Instrument der Unternehmenskommunikation gegenüber dem Markt und der nautischen Welt zu nutzen. Einfallsreichtum, Mut, Innovation und Verantwortung sind Werte, die IBSA und Alberto verbinden. Und die Herausforderung der Route du Rhum steht neben dem sportlichen Wettkampf auch metaphorisch für die Geschichte, die Philosophie und für die Vision des Unternehmens, welche sich stets auf die Zukunft ausrichtet. Dies ist ein wichtiger Teil des Weges, der IBSA der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit, der Inklusion und Integration immer näherbringt. Die transatlantische Regatta ist die erste Etappe des dreijährigen Programms «Sailing into the Future. Together.», welches das Schweizer Pharmaunternehmen mit Bona lanciert hat.


DAS BOOT: Der Rumpf der IBSA, mit dem Alberto Bona im November an der Route du Rhum teilnimmt, ist eine Class40 der neuesten Generation mit einem Scow-Bug. Das von dem französischen Schiffsarchitekten Sam Manuard entworfene und von der Werft JPS Production gebaute Boot ist ein Mach 5-Modell, die jüngste Weiterentwicklung von Manuards Class40s. Die Merkmale: ein abgerundeter Bug, konzipiert mit dem Ziel, die Leistung in anspruchsvollen Passagen zu erhöhen; Wasserlinien und Anhänge, die den Rumpf zu einem schnellen Allrounder machen, auch gegen den Wind; ein großes, geschütztes Cockpit ermöglicht ein bequemes und sicheres Navigieren.


DER SKIPPER: Alberto Bona kommt aus Turin und hat einen Abschluss in Philosophie. Als Student siegte er in der Panerai Trophy mit Stormvogel, einem schnellen ULDB, ein historisches Boot, mit dem er zum ersten Mal den Atlantik überquerte und die ARC mit einer neuseeländischen Crew gewann. Im Jahr 2012 nahm er am Minitransat teil und erreichte den 5. Platz, eines der besten italienischen Ergebnisse in dieser Kategorie überhaupt. Im Jahr 2015 stieg er mit Promostudi La Spezia in die Prototypen-Kategorie Mini 6.50 auf: Er gewann die italienische Meisterschaft und wurde bei der Überfahrt Les Sables - Azoren Zweiter auf dem Ozean. 2017 kam er zur Class40: Auf der ehemaligen Telecom Italia von Giovanni Soldini nahm er an der Transat Jacques Vabres teil, wo er als Sechster aufgeben musste. 2019 war er an Bord des Trimarans Maserati Multi 70, einem der schnellsten Boote der Welt, wo er auf Foils trainierte, bevor er auf die Figaro Beneteau 3 wechselte, mit der er an der Solitaire teilnahm; als einziger Italiener belegte er im ersten Jahr Platz 7 unter den Rookies und 2020 den 16. Im Jahr 2021 gewann er den italienischen Offshore-Mannschaftstitel und die Europameisterschaft im gemischten Doppel an Bord der Figaro 3. 2022 begann er ein neues Projekt mit Unterstützung der IBSA Group.


IBSA: IBSA (Institut Biochimique SA) ist ein multinationales Pharmaunternehmen in der Schweiz, das 1945 in Lugano gegründet wurde. Das Unternehmen ist heute mit seinen Produkten in mehr als 90 Ländern auf 5 Kontinenten vertreten und unterhält 17 Niederlassungen in Europa, China und den USA. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Umsatz von 800 Millionen CHF und beschäftigt über 2.000 Mitarbeiter am Hauptsitz, in den Niederlassungen und in den Produktionsstätten. IBSA verfügt über 90 genehmigte Patentfamilien und sonstige in der Entwicklung befindliche Patente sowie über ein breites Produktportfolio, das 10 Therapiebereiche abdeckt: Reproduktionsmedizin, Endokrinologie, Schmerzen und Entzündungen, Knochen und Gelenkapparat, ästhetische Medizin, Dermatologie, Urologie/Gynäkologie, Kardiometabolik, Atemwegssystem und Consumer Health. Das Unternehmen ist ausserdem einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich der Reproduktionsmedizin und einer der Weltmarktführer für Hyaluronsäure-Produkte. Die Grundpfeiler, auf denen IBSA seine Philosophie aufbaut, sind Mensch, Innovation, Qualität und Verantwortung.

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