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Knopp, Biosciences

Knopp Biosciences LLC gab heute die ausführlichen positiven Ergebnisse seiner Phase-II-Dosisfindungsstudie EXHALE für das neuartige eosinophilensenkende Medikament Dexpramipexol bekannt, das an Patienten mit moderatem bis schwerem eosinophilem Asthma verabreicht wurde.

18.05.2021 - 03:28:33

Knopp Biosciences gibt positive Ergebnisse der Phase-II-Studie EXHALE zu oraler Verabreichung von Dexpramipexol bei moderatem bis schwerem eosinophilem Asthma im Rahmen der ATS 2021 bekannt. Die Daten wurden im Rahmen einer virtuellen Posterpräsentation auf der ATS 2021 International Conference vorgestellt.

von Calman Prussin, M.D., Knopp’s Vice President of Clinical and Translational Medicine:

Behandlungen mit Dexpramipexol führten zu signifikanten Reduzierungen der absoluten Eosinophilenzahl im Blutbild (AEC) vom Ausgangswert bis Woche 12 bei allen getesteten Dosierungen (75 mg/Tag, p=0,019; 150 mg/Tag, p=0,001 und 300 mg/Tag, p<0,001). Dexpramipexol zeigte eine dosisabhängige eosinophilensenkende Wirkung, die sich im Rahmen log-linearer Analysemethoden (p<0,001) als signifikant erwies.Patienten, denen Dexpramipexol 300 mg/Tag verabreicht wurde, erzielten eine 80-prozentige Reduzierung ihrer AEC, gemessen vom Ausgangswert bis Woche 12 (p<0,001).Obwohl die Studie nicht darauf ausgelegt war, die Lungenfunktion zu beurteilen, zeigten diejenigen Patienten, die Gaben von Dexpramipexol von 300 mg/Tag erhielten, eine Zunahme der Placebo-korrigierten Wirksamkeit in Bezug auf den Höchststand des forcierten Expirations-Sekundenvolumens (FEV1) vor einer Einnahme von Bronchodilatoren von 182 ml in Woche 12 (p=0,099). Diese FEV1-Verbesserung wurde in Woche 16/18 aufrechterhalten (?FEV1 225 ml, p=0,036) und dies war sogar der Fall, obwohl Patienten 4 bis 6 Wochen lang auf Medikamentenentzug gesetzt wurden.Eine Post-hoc-Analyse aller Dexpramipexol-Dosierungen bei allen Studienbesuchen zeigte eine placebo-korrigierte Verbesserung des FEV1 vor Einnahme von Bronchodilatoren von 172 ml (p=0,015).

Dexpramipexol wurde im Verlauf der Studie gut vertragen. Beobachtet wurden dabei weder schwerwiegende unerwünschte Ereignisse noch unerwünschte Ereignisse, die einen Abbruch zur Folge hatten. 74 der 76 mit Dexpramipexol behandelten Patienten und 25 von 27 Placebo-behandelten Patienten konnten die erste Evaluierungsphase erfolgreich abschließen.

„Dexpramipexol bewirkte eine signifikante Reduzierung der Eosinophilenzahl, begleitet von klinisch bedeutenden Verbesserungen der Lungenfunktion”, so Salman Siddiqui, M.D., Professor of Airway Disease at Leicester University, VK und Mitautor der ATS 2021 Posterpräsentation. „Wir freuen uns auf die Untersuchung von Dexpramipexol als potentielle Prä-Biologikum-Alternative im Rahmen des UK BEAT Severe Asthma Consortium Trials Program, das vom National Institute for Health Research gefördert wird.”

Bei den bisher zugelassenen Therapieoption für eosinophiles Asthma handelt es sich um monoklonale Antikörper, die eine Injektion oder Infusion erfordern, während Dexpramipexol oral verabreicht wird.

„Wir freuen uns, dass EXHALE die signifikante eosinophilensenkende Wirkung von Dexpramipexol bestätigen konnte, die zuvor in den beiden klinischen Phase-II- und Phase-III-Studien an mehr 1.000 Patienten mit anderen Erkrankungen gezeigt wurde”, so Michael Bozik, M.D., President und CEO bei Knopp. „Noch ermutigender sind die klinischen Verbesserungen der Lungenfunktion bei einer verringerten Anzahl an Eosinophilen, die bei Asthma-Patienten festgestellt werden konnte, denen Dexpramipexol im Rahmen der EXHALE-Studie verabreicht wurde.”

„Patienten mit eosinophilem Asthma werden die zusätzliche orale Behandlungsalternative begrüßen – vorausgesetzt, in der Phase III wird die Sicherheit und Wirksamkeit bestätigt”, so Mary Jo Strobel, Executive Director of the American Partnership for Eosinophilic Disorders (APFED). „Wir freuen uns auf künftige Studien zu Dexpramipexol für weitere Indikationen, die mit Eosinophilen in Zusammenhang stehen.”

Knopp plant die Präsentation zusätzlicher Analysen zur Wirkung von Dexpramipexol auf Biomarker für eine eosinophile Entzündung des Gewebes und zusätzlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Lungenfunktion im Rahmen einer künftigen Konferenz. In früheren Studien zum Hypereosinophilen Syndrom und zu chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen zeigte Dexpramipexol eine starke eosinophile Reduzierung des Hautgewebes, des Gewebes des Gastrointestinaltraktes und des Sinusgewebes.1,2

ÜBER KNOPP BIOSCIENCES LLC

Knopp Biosciences ist ein privat geführtes Unternehmen, das sich auf die Entdeckung und Entwicklung von Medikamenten spezialisiert hat und an bahnbrechenden Behandlungen für immunologische und neurologische Erkrankungen mit hohem ungedecktem medizinischem Behandlungsbedarf arbeitet. Dexpramipexol, der oral verabreichte niedermolekulare Wirkstoff von Knopp im klinischen Stadium, wird derzeit in klinischen Phase-II-Studien zu mittelschwerem bis schwerem eosinophilen Asthma geprüft. Die präklinische Kv7-Plattform von Knopp zielt auf niedermolekulare Wirkstoffe zur Behandlung der epileptischen Enzephalopathie in der Entwicklungsphase, anderer Epilepsien sowie neuropathischer Schmerzen und Tinnitus ab. Weitere Informationen finden Sie unter www.knoppbio.com.

ÜBER DEXPRAMIPEXOL

Dexpramipexol, ein selektiver Inhibitor für die Reifung von Eosinophilen, ist ein oral verabreichter niedermolekularer Wirkstoff, der von Knopp zur Behandlung von Asthma und anderen mit Eosinophilen assoziierten Krankheiten entwickelt wird. Im Zusammenhang mit dem hypereosinophilen Syndrom hat Dexpramipexol in einer früheren Phase-II-Studie gezeigt, dass es den Bedarf an oralen Kortikosteroiden signifikant reduziert und bei einer Untergruppe von Patienten eine dauerhafte Remission der Erkrankung bewirkt. In der frühen Entwicklung zur Behandlung der amyotrophen Lateralsklerose erwies sich Dexpramipexol in klinischen Phase-I-, Phase-II- und Phase-III-Studien mit etwa 1.200 Patienten als gut verträglich.

ÜBER APFED

Die im Jahr 2001 gegründete American Partnership for Eosinophilic Disorders (APFED) ist eine nicht gewinnorientierte Organisation nach 501(c)(3) und unterstützt und begleitet Patienten und Familien, die von eosinophilen Erkrankungen betroffen sind, indem sie Bildungsmaßnahmen, Aufklärungsinitiativen und Forschungsprojekte fördert und als Fürsprecher auftritt. Weitere Informationen finden Sie unter apfed.org.

Diese Pressemitteilung enthält „zukunftsgerichtete Aussagen“, unter anderem solche zu geplanten Zulassungsanträgen und klinischen Entwicklungsprogrammen. Alle zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf den derzeitigen Annahmen und Erwartungen der Unternehmensleitung und beinhalten Risiken, Unwägbarkeiten und andere wichtige Faktoren, insbesondere die Unwägbarkeiten, die klinischen Studien und Produktentwicklungsprogrammen innewohnen, Unwägbarkeiten im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Finanzmitteln zur Weiterführung von Forschungsaktivitäten und Studien, die Verfügbarkeit oder potenzielle Verfügbarkeit alternativer Therapien oder Behandlungen, die Verfügbarkeit von Patentschutz für die Entdeckungen und strategischen Allianzen sowie zusätzliche Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von Knopp von unseren Erwartungen abweichen. Es kann nicht garantiert werden, dass ein Prüfpräparat erfolgreich entwickelt oder hergestellt wird oder dass die Endergebnisse klinischer Studien die für die Vermarktung eines Produkts erforderlichen behördlichen Genehmigungen unterstützen. Knopp übernimmt keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder zu revidieren, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus sonstigen Gründen.

Die Produkt-Pipeline von Knopp besteht aus Prüfpräparaten, die nicht von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) zugelassen sind. Diese Prüfpräparate durchlaufen derzeit noch präklinische oder klinische Studien zur Überprüfung ihrer Sicherheit und Wirksamkeit.

1 Panch SR et al. Blood. 2018 Aug 2; 132(5): 501–509.
2 Laidlaw TM et al. Laryngoscope. 2019 Feb;129(2):E61-E66.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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