Incyte, MSD

Incyte Corporation (Nasdaq:INCY) und Merck & Co.

07.04.2018 - 20:46:38

Incyte und MSD melden Aktualisierung der Phase-III-Studie zur Wirksamkeit von Epacadostat in Kombination mit KEYTRUDA® bei Patienten mit inoperablem oder metastatischem Melanom. Inc., Kenilworth, New Jersey, USA (NYSE:MRK), außerhalb der USA und Kanada bekannt als MSD, gaben heute bekannt, dass eine externe Data Monitoring Committee (eDMC) Überprüfung der Ergebnisse der Phase-III ECHO-301/KEYNOTE-252 Zulassungsstudie zur Evaluierung von Epacadostat von Incyte in Kombination mit KEYTRUDA® von MSD bei Patienten mit inoperablem oder metastatischem Melanom zu dem Ergebnis führte, dass die Studie den primären Endpunkt der Verbesserung des progressionsfreien Überlebens in der Gesamtpopulation im Vergleich zu einer Monotherapie mit KEYTRUDA nicht erreichte. Der zweite Studienendpunkt des Gesamtüberlebens wird voraussichtlich ebenfalls keine statistische Signifikanz erreichen. Aufgrund dieser Ergebnisse und der Empfehlung des eDMC wird die Studie nun beendet. Das im Rahmen von ECHO-301/KEYNOTE-252 beobachtete Sicherheitsprofil stimmte mit demjenigen früherer Studien zu Epacadostat in Kombination mit KEYTRUDA überein.

Incyte und MSD werden den Prüfärzten die Ergebnisse mitteilen und mit ihnen kooperieren, um die Studie ordnungsgemäß und im besten Sinne aller Patienten abzuschließen. Die Daten aus dieser Studie werden analysiert und zur Präsentation im Rahmen des kommenden Wissenschaftskongresses übermittelt.

„Während wir einerseits enttäuscht sind, dass diese Studie die Wirksamkeit von Epacadostat in Kombination mit KEYTRUDA bei Patienten mit inoperablem oder metastatischem Melanom nicht bestätigen konnte, werden die Daten aus ECHO-301/KEYNOTE-252, einschließlich der Analysen eines umfangreichen Biomarker-Panels, zu unserem Verständnis der Rolle der IDO1-Hemmung in Verbindung mit PD-1-Antagonisten beitragen und unserem breiteren klinischen Entwicklungsprogramm zu Epacadostat zugutekommen”, erklärte Steven Stein, M.D., Chief Medical Officer bei Incyte. „Wir sind weiterhin bestrebt, die Krebsbehandlung neu zu gestalten und werden unsere Forschungen vorantreiben, um zu erkunden, wie die IDO1-Hemmung und andere neuartige Mechanismen potenziell die Ergebnisse für betroffene Patienten verbessern können.”

„Wir freuen uns darauf, die umfassende Datenanalyse im Rahmen von ECHO-301/KEYNOTE-252 auf der kommenden medizinischen Fachtagung mit der Wissenschaftsgemeinde austauschen zu können”, so Roy Baynes, M.D., Ph.D., Senior Vice President und Head of Global Clinical Development, Chief Medical Officer, MSD Research Laboratories. „Wir danken den Patienten und ihren Pflegekräften für ihre Teilnahme an der ECHO-301/KEYNOTE-252-Studie.”

Über ECHO-301/KEYNOTE-252 (NCT02752074)

Diese randomisierte, plazebokontrollierte Phase-III-Doppelblind-Studie evaluiert KEYTRUDA in Kombination mit Epacadostat oder Plazebo bei Patienten mit inoperablem oder metastatischem Melanom. ECHO-301/KEYNOTE-252 rekrutierte mehr als 700 Patienten in dem Randomisierungsverhältnis 1:1 und wurde in Gruppen nach Tumor PD-L1-Expression (positiv bzw. negativ/unbestimmt) und BRAF-Mutationsstatus (BRAF-Mutant, der zuvor mit zielgerichteter BRAF-Therapie behandelt wurde, BRAF-Mutant ohne vorherige zielgerichtete BRAF-Therapie und BRAF-Wildtyp) stratifiziert.

Die dualen primären Endpunkte der Studie sind das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben. Zu den signifikanten sekundären Endpunkten zählen die objektive Ansprechrate, die Sicherheit und die Verträglichkeit.

Die ECHO-301/KEYNOTE-252-Studie wird von Incyte und MSD gemeinsam gefördert. Weitere Informationen über die Studie finden Sie unter https://clinicaltrials.gov/show/NCT02752074.

Über Epacadostat (INCB024360)

Die immunsuppressiven Effekte der Aktivität des Enzyms Indolamin-2,3-Dioxygenase 1 (IDO1) auf die Mikroumgebung des Tumors helfen Krebszellen, der Immunüberwachung zu entgehen. Das Prüfpräparat Epacadostat ist ein selektiver oraler Inhibitor des IDO1-Enzyms mit hoher Potenz. In einarmigen Studien erbrachte die Kombination von Epacadostat und Immun-Checkpoint-Inhibitoren den Konzeptnachweis bei Patienten mit inoperablem oder metastasiertem Melanom, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, Nierenzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom des Kopf- und Halsbereichs sowie Blasenkrebs. In diesen Studien verbesserte Epacadostat in Kombination mit dem CTLA-4-Inhibitor Ipilimumab oder dem PD-1-Inhibitor KEYTRUDA oder Nivolumab die Ansprechraten im Vergleich zu Studien mit alleiniger Gabe von Immun-Checkpoint-Inhibitoren.

Über KEYTRUDA® (Pembrolizumab) Injektion 100 mg

KEYTRUDA ist eine Anti-PD-1-Therapie, die durch Stärkung der Fähigkeit des menschlichen Immunsysteme zur Identifizierung und Bekämpfung von Tumorzellen ihre Wirkung entfaltet. KEYTRUDA ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der die Interaktion zwischen PD-1 und seinen Liganden PD-L1 und PD-L2 blockiert und auf diese Weise T-Lymphozyten aktiviert, die sowohl Tumorzellen als auch gesunde Zellen beeinträchtigen können.

MSD verfügt über das branchenweit größte immunoonkologische klinische Forschungsprogramm, das gegenwärtig mehr als 700 Studien zur Untersuchung von KEYTRUDA für eine Vielzahl von Krebsarten und Behandlungsschemata umfasst. Das klinische KEYTRUDA-Programm sucht nach einem Verständnis der Rolle von KEYTRUDA bei unterschiedlichen Krebsarten sowie der Faktoren, die in der Lage sind, die Wahrscheinlichkeit des Nutzens einer Behandlung mit KEYTRUDA vorherzusagen, einschließlich der Bewertung unterschiedlicher Biomarker.

Informationen zur Telefonkonferenz von Incyte

Incyte veranstaltet am 6. April 2018 um 14.00 Uhr MEZ (8.00 Uhr New Yorker Zeit) eine Telefonkonferenz und Internetübertragung für Investoren, auf die im Investorenbereich von www.incyte.com über die Registerkarte „Events and Presentations“ zugegriffen werden kann.

Für den Zugang zur Telefonkonferenz am 6. April 2018 wählen Anrufer aus den USA die Rufnummer 877-407-3042 bzw. Anrufer außerhalb der USA die Rufnummer +1-201-689-8037. Geben Sie die Konferenzidentifizierungsnummer 13677686 an, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Eine Aufzeichnung der Telefonkonferenz steht für 30 Tage zur Verfügung, falls Ihnen eine Teilnahme nicht möglich ist. Die Einwahlnummer zum Abrufen der Aufzeichnungen lautet für Anrufer aus den USA 877-660-6853 und für Anrufer außerhalb der USA +1-201-612-7415. Für den Zugang zur Aufzeichnung benötigen Sie die Konferenzidentifizierungsnummer 13677686.

KEYTRUDA® (Pembrolizumab) Indikationen und Dosierung

Melanom

KEYTRUDA ist indiziert zur Behandlung von Patienten mit inoperablem oder metastatischem Melanom bei festgelegten Gaben von 200 mg alle drei Wochen bis zu einem Fortschreiten der Erkrankung oder einer nicht tolerierbaren Toxizität.

Lungenkrebs

KEYTRUDA ist als ein einzelner Wirkstoff indiziert zur Erstlinienbehandlung von Patienten mit metastasiertem kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), deren Tumore eine hohe PD-L1-Expression aufweisen [Tumor Proportion Score (TPS) ?50%] wie von einem von der FDA zugelassenen Test bestätigt (ohne genomische Tumoraberrationen vom Typ EGFR oder ALK).

KEYTRUDA ist als ein einzelner Wirkstoff ebenfalls indiziert zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem NSCLC, deren Tumore eine PD-L1-Expression (TPS ?1%) aufweisen, wie von einem von der FDA zugelassenen Test bestätigt (mit einem Fortschreiten der Erkrankung bei oder nach einer platinbasierten Chemotherapie). Patienten mit genomischen Tumoraberrationen vom Typ EGFR oder ALK sollten ein Fortschreiten der Erkrankung unter der von der FDA zugelassenen Therapie für diese Aberrationen vor den Gaben von KEYTRUDA zeigen.

KEYTRUDA in Kombination mit Pemetrexed und Carboplatin ist indiziert zur Erstlinienbehandlung von Patienten mit metastatischem, nicht schuppenartigem NSCLC. Diese Indikation wird im Rahmen eines beschleunigten Zulassungsverfahrens auf Basis der Tumoransprechrate und des progressionsfreien Überlebens zugelassen. Die Beibehaltung der Zulassung für diese Indikation kann von der Verifizierung und Beschreibung des klinischen Nutzens im Rahmen der Bestätigungsstudien abhängen.

Bei metastatischem NSCLC wird KEYTRUDA mit einer festgelegten Dosierung von 200 mg alle drei Wochen bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer nicht tolerierbaren Toxizität oder einer Dauer von bis zu 24 Monaten bei Patienten ohne Fortschreiten der Erkrankung verabreicht.

Bei Gaben von KEYTRUDA in Kombination mit einer Chemotherapie sollte KEYTRUDA vor der Chemotherapie verabreicht werden, wenn die Gabe am selben Tag erfolgen soll. Beachten Sie auch die Beschreibungsinformationen für Pemetrexed und Carboplatin.

Kopf-Hals-Karzinom

KEYTRUDA ist indiziert zur Behandlung von Patienten mit rezidivierendem oder metastatischem Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereiches (HNSCC) und Fortschreiten der Erkrankung bei oder nach einer platinbasierten Chemotherapie. Diese Indikation wird im Rahmen eines beschleunigten Zulassungsverfahrens auf Basis der Tumoransprechrate und der Dauer des Ansprechens zugelassen. Die Beibehaltung der Zulassung für diese Indikation kann von der Verifizierung und Beschreibung des klinischen Nutzens im Rahmen der Bestätigungsstudien abhängen. Im Falle von HNSCC wird KEYTRUDA mit einer festgelegten Dosis von 200 mg alle drei Wochen bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer nicht tolerierbaren Toxizität oder einer Dauer von bis zu 24 Monaten bei Patienten ohne Fortschreiten der Erkrankung verabreicht.

Klassisches Hodgkin-Lymphom

KEYTRUDA ist indiziert zur Behandlung von erwachsenen oder pädiatrischen Patienten mit refraktärem klassischem Hodgkin-Lymphom (cHL) oder von Patienten, die nach drei oder mehr vorausgehenden Therapieansätzen einen Rückfall erlitten. Diese Indikation wird im Rahmen eines beschleunigten Zulassungsverfahrens auf Basis der Tumoransprechrate und der Dauer des Ansprechens zugelassen. Die Beibehaltung der Zulassung für diese Indikation kann von der Verifizierung und der Beschreibung des klinischen Nutzens im Rahmen der Bestätigungsstudien abhängen. Bei Erwachsenen mit cHL wird KEYTRUDA mit einer festgelegten Dosis von 200 mg alle drei Wochen bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer nicht tolerierbaren Toxizität oder einer Dauer von bis zu 24 Monaten bei Patienten ohne Fortschreiten der Erkrankung verabreicht. Bei pädiatrischen Patienten mit cHL wird KEYTRUDA mit einer Dosis von 2 mg/kg (bis zu einem Maximum von 200 mg) alle drei Wochen bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer nicht tolerierbaren Toxizität oder einer Dauer von bis zu 24 Monaten bei Patienten ohne Fortschreiten der Erkrankung verabreicht.

Urothelialkarzinom

KEYTRUDA is indiziert zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastatischem Urothelialkarzinom, die für eine cisplatinbasierte Chemotherapie nicht in Frage kommen. Diese Indikation wird im Rahmen eines beschleunigten Zulassungsverfahrens auf Basis der Tumoransprechrate und der Dauer des Ansprechens zugelassen. Die Beibehaltung der Zulassung für diese Indikation kann von der Verifizierung und Beschreibung des klinischen Nutzens im Rahmen der Bestätigungsstudien abhängen.

KEYTRUDA ist ebenfalls indiziert zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastatischem Urothelialkarzinom, die ein Fortschreiten der Erkrankung im Verlauf oder nach einer platinbasierten Chemotherapie oder im Verlauf von 12 Monaten einer neoadjuvanten oder adjuvanten Behandlung mithilfe einer platinbasierten Chemotherapie zeigen.

Bei lokal fortgeschrittenem oder metastatischem Urothelialkarzinom wird KEYTRUDA mit einer festgelegten Dosis von 200 mg alle drei Wochen bis zu einem Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer nicht tolerierbaren Toxizität oder einer Dauer von bis zu 24 Monaten bei Patienten ohne Fortschreiten der Erkrankung verabreicht.

Hohe Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) im Tumorgewebe

KEYTRUDA ist indiziert zur Behandlung erwachsener und pädiatrischer Patienten mit inoperabler oder metastatischer hoher Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) oder fehlerhafter Mismatch-Reparatur (dMMR)

solide Tumore, die nach vorheriger Behandlung weiter voranschreiten und für die keinerlei zufriedenstellende Behandlungsalternative besteht, oder Dickdarmkrebs, der nach einer Behandlung mit Fluoropyrimidin, Oxaliplatin und Irinotecan weiter voranschreitet.

Diese Indikation wird im Rahmen eines beschleunigten Zulassungsverfahrens auf Basis der Tumoransprechrate und der Dauer des Ansprechens geprüft. Die Beibehaltung der Zulassung für diese Indikation kann von der Verifizierung und der Beschreibung des klinischen Nutzens im Rahmen der Bestätigungsstudien abhängig sein. Die Sicherheit und Wirksamkeit von KEYTRUDA bei pädiatrischen Patienten mit MSI-H Zentralnervensystem-Tumoren konnten noch nicht bestätigt werden.

Bei erwachsenen Patienten mit MSI-H-Histologie wird KEYTRUDA mit einer festen Dosis von 200 mg alle drei Wochen bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zur nicht tolerierbaren Toxizität oder bis zu 24 Monate ohne Fortschreiten der Erkrankung verabreicht. Bei Kindern mit MSI-H-Histologie wird KEYTRUDA mit einer Dosis von 2 mg/kg (bis zu maximal 200 mg) alle drei Wochen bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder einer nicht tolerierbaren Toxizität oder bis zu 24 Monate ohne Fortschreiten der Erkrankung verabreicht.

Magenkrebs

KEYTRUDA ist indiziert zur Behandlung von Patienten mit rezidivierendem, lokal fortgeschrittenem oder metastatischem Adenokarzinom des gastrischen oder gastroösopagealen Übergangs (GEJ), dessen Tumore PD-L1 exprimieren [kombinierter positiver Score (CPS) ?1], wie im Rahmen eines von der FDA zugelassenen Tests festgestellt, und bei einem Fortschreiten der Erkrankung im Rahmen von zwei oder nach zwei oder mehr Therapielinien, einschließlich einer Fluoropyrimidin- und platinbasierter Chemotherapie, und falls angemessen einer HER2/neu-gerichteten Therapie. Diese Indikation wird im Rahmen eines beschleunigten Zulassungsverfahrens auf Basis der Tumoransprechrate und der Dauer des Ansprechens zugelassen. Die Beibehaltung der Zulassung für diese Indikation kann von der Verifizierung und der Beschreibung des klinischen Nutzens im Rahmen der Bestätigungsstudien abhängig sein. Die empfohlene Dosis für KEYTRUDA beträgt 200 mg alle drei Wochen bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder einer nicht tolerierbaren Toxizität oder bis zu 24 Monate bei Patienten ohne Fortschreiten der Erkrankung.

Ausgewählte wichtige Sicherheitsinformationen zu KEYTRUDA®

KEYTRUDA kann immunvermittelte Pneumonitis, einschließlich tödlich verlaufender Fälle, verursachen. Pneumonitis betrifft 94 (3,4%) von 2799 Patienten, denen KEYTRUDA verabreicht wurde, darunter Pneumonitis-Erkrankungen vom Grad 1 (0,8%), Grad 2 (1,3%), Grad 3 (0,9%), Grad 4 (0,3%) und Grad 5 (0,1%) und ereignete sich häufiger bei Patienten mit der Vorgeschichte einer früheren Brustraumbestrahlung (6,9%) im Vergleich zu denjenigen Patienten ohne eine derartige Bestrahlung (2,9%). Beobachten Sie die Patienten im Hinblick auf Anzeichen und Symptome von Pneumonitis. Evaluieren Sie Pneumonitis-Verdachtsfälle mithilfe röntgenologischer Bildgebungsverfahren. Verabreichen Sie Kortikosteroide bei Pneumonitis-Erkrankungen vom Grad 2 oder höher. Halten Sie KEYTRUDA bei Erkrankungen vom Grad 2 zurück. Brechen Sie die Behandlung mit KEYTRUDA bei Pneumonitis-Erkrankungen vom Grad 3 oder 4 oder rezidivierender Pneumonitis vom Grad 2 ab.

KEYTRUDA kann immunvermittelte Kolitis verursachen. Von einer Kolitis-Erkrankung waren 48 (1,7%) von 2799 Patienten betroffen, denen KEYTRUDA verabreicht wurde, darunter Fälle von Kolitis vom Grad 2 (0,4%), Grad 3 (1,1%) und Grad 4 (<0,1%). Beobachten Sie die Patienten im Hinblick auf Anzeichen und Symptome von Kolitis. Verabreichen Sie Kortikosteroide bei Kolitis-Erkrankungen vom Grad 2 oder höher. Unterbrechen Sie die Behandlung mit KEYTRUDA bei Kolitis-Erkrankungen vom Grad 2 oder 3 und brechen Sie die Behandlung bei Fällen vom Grad 4 ab.

KEYTRUDA kann immunvermittelte Hepatitis verursachen. Von einer Hepatitis-Erkrankung waren 19 (0,7%) von 2799 Patienten betroffen, denen KEYTRUDA verabreicht wurde, darunter Fälle von Hepatitis vom Grad 2 (0,1%), Grad 3 (0,4%) und Grad 4 (<0,1%). Beobachten Sie die Patienten im Hinblick auf Veränderungen der Leberfunktion. Verabreichen Sie Kortikosteroide bei Hepatitis-Erkrankungen vom Grad 2 oder höher und auf Basis des Schweregrades der Erhöhung der Leberenzymwerte und unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit KEYTRUDA.

KEYTRUDA kann Hypophysitis verursachen. Von einer Hypophysitis-Erkrankung waren 17 (0,6%) von 2799 Patienten betroffen, denen KEYTRUDA verabreicht wurde, darunter Fälle von Hypophysitis vom Grad 2 (0,2%), Grad 3 (0,3%) und Grad 4 (<0,1%). Beobachten Sie die Patienten im Hinblick auf Anzeichen und Symptome von Hypophysitis (einschließlich Hypopituitarismus und Nebenniereninsuffizienz). Verabreichen Sie Kortikosteroide und eine Hormonersatztherapie je nach klinischen Erfordernissen. Unterbrechen Sie die Behandlung mit KEYTRUDA bei Hypophysitis-Erkrankungen vom Grad 2 und unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung bei Erkrankungen vom Grad 3 oder 4.

KEYTRUDA kann eine Erkrankung der Schilddrüse verursachen, einschließlich Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenentzündung. Von einer Schilddrüsenüberfunktion waren 96 (3,4%) von 2799 Patienten betroffen, denen KEYTRUDA verabreicht wurde, darunter Fälle von Schilddrüsenüberfunktion vom Grad 2 (0,8%) und Grad 3 (0,1%). Schilddrüsenentzündung. Von einer Schilddrüsenunterfunktion waren 237 (8,5%) von 2799 Patienten betroffen, denen KEYTRUDA verabreicht wurde, darunter Fälle von Schilddrüsenunterfunktion vom Grad 2 (6,2%) und Grad 3 (0,1%). Das Auftreten einer Verschlechterung der Schilddrüsenunterfunktion oder einer neuen Erkrankung war höher bei Patienten mit HNSCC und hiervon waren 28 (15%) von 192 Patienten mit HNSCC betroffen, darunter Erkrankungen mit Schilddrüsenunterfunktion vom Grad 3 (0,5%). Von Schilddrüsenentzündungen waren 16 (0,6%) von 2799 Patienten betroffen, denen KEYTRUDA verabreicht wurde, darunter Fälle vom Grad 2 (0,3%). Beobachten Sie die Patienten im Hinblick auf Veränderungen der Schilddrüsenfunktion (zum Start der Behandlung, in regelmäßigen Abständen im Verlauf der Behandlung und wie indiziert auf Grundlage der klinischen Bewertung) und in Bezug auf klinische Anzeichen und Symptome einer Schilddrüsenerkrankung. Verordnen Sie eine Hormonersatztherapie bei Schilddrüsenunterfunkton und behandeln Sie eine Schilddrüsenüberfunktion in angemessener Weise mit Thionamiden und Betablockern. Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit KEYTRUDA bei Schilddrüsenüberfunktion vom Grad 3 oder 4.

KEYTRUDA kann Diabetes mellitus Typ 1 verursachen, einschließlich diabetischer Ketoazidose, die in 6 Fällen (0,2%) von 2799 Patienten berichtet wurden. Beobachten Sie die Patienten im Hinblick auf Hyperglykämie oder andere Anzeichen und Symptome von Diabetes. Verabreichen Sie Insulin im Falle von Diabetes Typ 1 und unterbrechen Sie die Behandlung mit KEYTRUDA und verabreichen Sie Antihyperglykämika bei Patienten mit schwerer Hyperglykämie.

KEYTRUDA kann immunvermittelte Nephritis verursachen. Von einer Nephritis waren 9 (0,3%) von 2799 Patienten betroffen, denen KEYTRUDA verabreicht wurde, darunter Fälle von Nephritis vom Grad 2 (0,1%), Grad 3 (0,1%) und Grad 4 (<0,1%). Beobachten Sie die Patienten im Hinblick auf Veränderungen der Nierenfunktion. Verabreichen Sie Kortikosteroide bei Nephritis vom Grad 2 oder höher. Unterbrechen Sie die Behandlung mit KEYTRUDA bei Fällen von Nephritis vom Grad 2 und beenden Sie die Therapie bei Fällen vom Grad 3 oder 4.

Immunvermittelte Hautausschläge, darunter Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) (einige tödlich verlaufende Fälle), exfoliative Dermatitis und bullöses Pemphigoid, können auftreten. Beobachten Sie die Patienten mit Verdacht auf schwere Hautreaktionen und auf Basis der Schwere der unerwünschten Wirkungen und unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit KEYTRUDA und verabreichen Sie Kortikosteroide. Bei Anzeichen oder Symptomen von SJS oder TEN unterbrechen Sie die Behandlung mit KEYTRUDA und verordnen Sie den Patienten eine spezielle Pflege zur Diagnose und Behandlung der Erkrankung. Im Falle einer Bestätigung von SJS oder TEN beenden Sie die Behandlung mit KEYTRUDA.

KEYTRUDA kann andere klinisch bedeutsame, immunvermittelte unerwünschte Reaktionen verursachen. Diese immunvermittelten Reaktionen können in allen Organsystemen auftreten. Bei Verdacht auf immunvermittelte unerwünschte Reaktionen stellen Sie eine angemessene Bewertung sicher, um die Ätiologie zu bestätigen oder andere Fälle auszuschließen. Auf Grundlage der Schwere der unerwünschten Reaktion unterbrechen Sie die Behandlung mit KEYTRUDA und verabreichen Sie Kortikosteroide. Bei Verbesserung zum Grad 1 oder weniger leiten Sie eine Reduzierung der Gaben von Kortikosteroiden ein und reduzieren Sie die Gaben noch mindestens einen Monat. Auf Basis begrenzter Datenmengen aus klinischen Studien anhand von Patienten, deren mit dem Immunsystem zusammenhängende unerwünschte Reaktionen nicht kontrolliert werden konnten, sollte die Verabreichung anderer systemischer Immunosuppressiva in Erwägung gezogen werden. Führen Sie die Behandlung mit KEYTRUDA fort, wenn die unerwünschte Reaktion den Grad 1 nach einer Reduzierung der Kortikosteroid-Gaben beibehält oder unterschreitet. Beenden Sie die Behandlung mit KEYTRUDA in allen Fällen einer immunvermittelten unerwünschten Reaktion vom Grad 3 und im Falle einer lebensbedrohlichen, immunvermittelten unerwünschten Reaktion.

Die folgenden klinisch signifikanten immunvermittelten unerwünschten Reaktionen traten bei weniger als 1% (sofern nicht anders angegeben) von 2799 Patienten auf: Arthritis (1,5%), Uveitis, Myositis, Guillain-Barré-Syndrom, Myasthenia gravis, Vasculitis, Pankreatitis, hämolytische Anämie und partielle Anfälle, die bei Patienten mit entzündlichen Herden des Hirnparenchyms auftreten können. Darüber hinaus wurden im Rahmen anderer klinischer Studien Fälle von Myelitis und Myokarditis berichtet, darunter klassisches Hodgkin-Lymphom, und bei Anwendung nach dem Inverkehrbringen.

Von einer Abstoßung transplantierter Organe wurde bei der Anwendung von KEYTRUDA nach dem Inverkehrbringen berichtet. Die Behandlung mit KEYTRUDA kann potenziell das Risiko einer Abstoßung transplantierter Organe erhöhen. Wägen Sie die Vorteile einer Behandlung mit KEYTRUDA gegenüber dem Risiko einer potenziellen Organabstoßung bei diesen Patienten ab.

KEYTRUDA kann schwere lebensbedrohliche mit einer Infusion in Zusammenhang stehende Reaktionen verursachen, darunter Hypersensitivität und Anaphylaxie, die bei 6 (0,2%) von 2799 Patienten beobachtet wurden. Beobachten Sie die Patienten im Hinblick auf Anzeichen und Symptome von Reaktionen, die mit einer Infusion zusammenhängen können, darunter Unbilden, Schüttelfrost, Keuchen, Pruritus, Hitzewallungen, Hautausschlag, Hypotonie, Hypoxämie und Fieber. Bei Reaktionen vom Grad 3 oder 4 beenden Sie die Infusionen und brechen Sie die Behandlung mit KEYTRUDA ab.

Immunvermittelte Komplikationen, darunter tödlich verlaufende Ereignisse, traten bei Patienten auf, die im Anschluss an eine Behandlung mit KEYTRUDA einer allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HSCT) unterzogen wurden. Von 23 Patienten mit cHL, die nach ihrer Behandlung mit KEYTRUDA versuchsweise eine allogene HSCT erhielten, entwickelten 6 Patienten (26%) eine Graft-versus-Host-Reaktion (GVHD), wobei die Erkrankung in einem Fall tödlich verlief, und 2 Patienten (9%) entwickelten nach der Reduzierung der Intensität eine schwere venöse okklusive Leberkrankheit (VOD), die in einem Fall tödlich endete. Fälle einer tödlich verlaufenden hyperakuten GVHD nach einer allogenen HSCT wurden ebenfalls bei Patienten mit Lymphom berichtet, die vor der Transplantation einen PD-1-Rezeptor–blockierenden Antikörper erhalten hatten.

Diese Komplikationen können trotz einer intervenierenden Therapie durch PD-1-Blockade und allogene HSCT auftreten. Beobachten Sie die Patienten lückenlos im Hinblick auf ein frühes Auftreten von Komplikationen, die auf die Transplantation zurückzuführen sind. Hierzu zählen hyperakute GVHD, schwere akute GVHD (Grad 3 oder 4), die Anwendung von Steroiden erfordernde fiebrige Syndrome, häpatische VOD und andere immunvermittelte unerwünschte Reaktionen und intervenieren Sie unmittelbar.

Im Rahmen von klinischen Studien anhand von Patienten mit multiplem Myelom führte die Addition von KEYTRUDA zu einem Thalidomid-Analogon plus Dexamethason zu einer erhöhten Mortalität. Die Behandlung dieser Patienten mit einem PD-1- oder PD-L1-blockierenden Antikörper ist in dieser Kombination außerhalb einer kontrollierten klinischen Studienumgebung nicht empfehlenswert.

Aufgrund seines Wirkmechanismus kann KEYTRUDA zu einem tödlichen Verlauf führen, wenn es einer schwangeren Frau verabreicht wird. Bei einer Anwendung im Verlauf einer Schwangerschaft oder wenn die Patientin während der Behandlung schwanger wird, ist die Patientin über die potenziellen Gefahren für den Fötus zu informieren. Beraten Sie Frauen im gebärfähigen Alter im Hinblick auf die Verwendung wirksamer Kontrazeptiva im Verlauf der Behandlung und auch für einen Zeitraum von 4 Monaten nach Verabreichung der letzten Dosis von KEYTRUDA.

Im Rahmen der KEYNOTE-006-Studie wurde die Behandlung mit KEYTRUDA aufgrund unerwünschter Reaktionen bei 9% von 555 Patienten mit fortgeschrittenem Melanom abgebrochen. Zu den unerwünschten Reaktionen, die zu einem Abbruch der Behandlung bei mehr als einem Patienten führten, gehörten Kolitis (1,4%), Autoimmunhepatitis (0.7%), allergische Reaktionen (0,4%), Polyneuropathie (0,4%) und Herzinsuffizienz (0,4%). Unerwünschte Reaktionen, die zu einer Unterbrechung der Behandlung mit KEYTRUDA führten, traten bei 21% der Patienten auf. Die am häufigsten auftretende Reaktion (?1%) war Diarrhoe (2,5%). Die am häufigsten auftretenden unerwünschten Reaktionen bei einer Behandlung mit KEYTRUDA im Vergleich mit Ipilimumab waren Müdigkeit (28% bzw. 28%), Diarrhoe (26% bei KEYTRUDA), Hautausschlag (24% bzw. 23%) und Nausea (21% bei KEYTRUDA). Die jeweiligen Inzidenzraten sind für Opilimumab lediglich für jene unerwünschte Reaktionen aufgeführt, die mit derselben Häufigkeit oder einer geringeren Häufigkeit als bei einer Verabreichung von KEYTRUDA auftraten.

Im Rahmen der KEYNOTE-010-Studie wurde die KEYTRUDA-Monotherapie aufgrund von unerwünschten Reaktionen bei 8% von 682 Patienten mit metastasierendem kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) abgebrochen. Die häufigste unerwünschte Reaktion bei einem Abbruch der Behandlung mit KEYTRUDA war Pneumonitis (1,8%). Unerwünschte Reaktionen, die zu einer Unterbrechung der Behandlung mit KEYTRUDA führten, traten bei 23% der Patienten auf. Die häufigsten Reaktion (?1%) waren Diarrhoe (1%), Müdigkeit (1,3%), Pneumonie (1%), Erhöhung der Leberenzymwerte (1,2%), verminderter Appetit (1,3%) und Pneumonitis (1%). Die häufigsten unerwünschten Reaktionen (von denen mindestens 20% der Patienten und mit einer höheren Inzidenz als im Falle von Docetaxel) waren verminderter Appetit (25% bzw. 23%), Dyspnoe (23% bzw. 20%) und Nausea (20% bzw. 18%).

Die KEYNOTE-021-Studie (G1), in deren Rahmen KEYTRUDA in Kombination mit Carboplatin und Pemetrexed (carbo/pem) bei fortgeschrittenem, nicht schuppenartigem NSCLC verabreicht wurde, führte bei 10% von 59 Patienten zu einem Absetzen der Gaben von KEYTRUDA. Die häufigste unerwünschte Reaktion, die zu einer Unterbrechung der Behandlung mit KEYTRUDA führte (?2%), war eine akute Nierenschädigung (3,4%). Unerwünschte Reaktionen, die zu einer Unterbrechung der Behandlung mit KEYTRUDA führten, traten bei 39% der Patienten auf. Die häufigsten (?2%) waren Müdigkeit (8%), reduzierte Neutrophiliezählung (8%), Anämie (5%), Dyspnoe (3,4%) und Pneumonitis (3,4%). Die häufigsten unerwünschten Reaktionen (?20%) bei einer Behandlung mit KEYTRUDA im Vergleich zu carbo/pem allein waren Müdigkeit (71% bzw. 50%), Nausea (68% bzw. 56%), Obstipation (51% bzw. 37%), Hautausschlag (42% bzw. 21%), Erbrechen (39% bzw. 27%), Dyspnoe (39% bzw. 21%), Diarrhoe (37% bzw. 23%), verminderter Appetit (31% bzw. 23%), Kopfschmerzen (31% bzw. 16%), Husten (24% bzw. 18%), Schwindel (24% bzw. 16%), Schlaflosigkeit (24% bzw. 15%), Pruritus (24% bzw. 4.8%), periphere Ödeme (22% bzw. 18%), Dysgeusie (20% bzw. 11%), Alopezie (20% bzw. 3.2%), Infektionen der oberen Atemwege (20% bzw. 3,2%) und Arthralgie (15% bzw. 24%). Diese Studie wurde nicht entwickelt, um den Nachweis eines statistisch signifikanten Unterschieds bei unerwünschten Reaktionen im Rahmen einer Behandlung mit KEYTRUDA im Vergleich zu carbo/pem nur für jede spezifische unerwünschte Reaktion zu führen.

Im Rahmen der KEYNOTE-012-Studie wurde die Behandlung mit KEYTRUDA aufgrund unerwünschter Reaktionen bei 17% von 192 Patienten mit HNSCC abgebrochen. Schwere unerwünschte Reaktionen traten bei 45% der Patienten auf. Die häufigsten berichteten unerwünschten Reaktionen bei mindestens 2% der Patienten waren Pneumonie, Dyspnoe, Verwirrungszustände, Erbrechen, Pleuraerguss und Atemstillstand. Die häufigsten unerwünschten Reaktionen (bei mindestens 20% der Patienten berichtet) waren Müdigkeit, verminderter Appetit und Dyspnoe. Die unerwünschten Reaktionen, die Patienten mit HNSCC betrafen, waren im Allgemeinen ähnlich wie diejenigen, von denen Patienten mit Melanom oder NSCLC betroffen waren. Eine Ausnahme bildete die größere Häufigkeit von Gesichtsödemen (10% bei allen Graden; 2,1% bei Grad 3 oder 4) und neu auftretender oder sich verschlechternder Hypothyroidismus.

Im Rahmen der KEYNOTE-087-Studie wurde die Behandlung mit KEYTRUDA aufgrund unerwünschter Reaktionen bei 5% von 210 Patienten mit cHL abgebrochen und die Behandlung wurde bei 26% der Patienten aufgrund unerwünschter Reaktionen unterbrochen. Fünfzehn Prozent (15%) der Patienten litten an einer unerwünschten Reaktion, die eine systemische Kortikosteroidtherapie erforderte. Von schweren unerwünschten Reaktionen waren 16% der Patienten betroffen. Die häufigsten schweren unerwünschten Reaktionen (?1%) waren Pneumonie, Pneumonitis, Pyrexie, Dyspnoe, GVHD und Herpes zoster. Zwei Patienten verstarben aus anderen Gründen, die nicht in Zusammenhang mit einem Fortschreiten der Erkrankung standen (in einem Fall durch GVHD nach allogener HSCT und in einem zweiten Fall aufgrund eines septischen Schocks). Die häufigsten unerwünschten Reaktionen (bei ?20% der Patienten) waren Müdigkeit (26%), Pyrexie (24%), Husten (24%), muskuloskeletale Schmerzen (21%), Diarrhoe (20%) und Hautausschlag (20%).

Im Rahmen der KEYNOTE-052-Studie wurde die Behandlung mit KEYTRUDA aufgrund unerwünschter Reaktionen bei 11% von 370 Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelzellkarzinom abgebrochen. Die häufigsten unerwünschten Reaktionen (bei ?20% der Patienten) waren Müdigkeit (38%), muskuloskeletale Schmerzen (24%), verminderter Appetit (22%), Obstipation (21%), Hautausschlag (21%) und Diarrhoe (20%). Achtzehn Patienten (5%) verstarben aus anderen Gründen, die nicht in Zusammenhang mit einem Fortschreiten der Erkrankung standen. Fünf Patienten (1,4%), die mit KEYTRUDA behandelt wurden, erlitten eine Sepsis, die tödlich verlief, und 3 Patienten (0,8%) erlitten eine Pneumonie, die einen tödlichen Verlauf zeigte. Von unerwünschten Reaktionen, die zu einer Unterbrechung der Behandlung mit KEYTRUDA führten, waren 22% der Patienten betroffen. Die häufigsten unerwünschten Reaktion (?1%) waren eine Zunahme der Leberenzymwerte, eine Infektion der Harnwege, akute Nierenschädigungen, Müdigkeit, Gelenkschmerzen und Pneumonie. Von schweren unerwünschten Reaktionen waren 42% der Patienten betroffen. Die häufigsten dieser Reaktionen (?2%) waren Infektionen der Harnwege, Hämaturie, akute Nierenschädigungen, Pneumonie und Urosepsis.

Im Rahmen der KEYNOTE-045-Studie wurde die Behandlung mit KEYTRUDA aufgrund von unerwünschten Reaktionen bei 8% von 266 Patienten mit lokal fortgeschrittenem metastasiertem Urothelzellkarzinom abgebrochen. Die häufigste unerwünschte Reaktion, die zu einem dauerhaften Absetzen der Behandlung mit KEYTRUDA führte, war Pneumonitis (1,9%). Von unerwünschten Reaktionen, die zu einer Unterbrechung der Behandlung mit KEYTRUDA führten, waren 20% der Patienten betroffen. Die häufigsten Reaktionen (?1%) waren Infektionen der Harnwege (1,5%), Diarrhoe (1,5%) und Kolitis (1,1%). Die häufigsten unerwünschten Reaktionen (?20%) bei Patienten, die mit KEYTRUDA behandelt wurden im Vergleich mit jenen Patienten, die eine Chemotherapie erhielten, waren Müdigkeit (38% bzw. 56%), muskuloskeletale Schmerzen (32% bzw. 27%), Pruritus (23% bzw. 6%), verminderter Appetit (21% bzw. 21%), Nausea (21% bzw. 29%) und Hautausschlag (20% bzw. 13%). Von schweren unerwünschten Reaktionen waren 39% der mit KEYTRUDA behandelten Patienten betroffen. Zu den häufigsten dieser Reaktionen (?2%) gehörten Infektionen der Harnwege, Pneumonie, Anämie und Pneumonitis.

Es ist nicht bekannt, ob KEYTRUDA in die menschliche Muttermilch sezerniert wird. Da eine Vielzahl von Medikamenten in die menschliche Muttermilch sezerniert wird, sind Frauen darüber zu informieren, dass kein Stillen im Verlauf einer Behandlung mit KEYTRUDA und für einen Zeitraum von 4 Monaten nach der letzten Gabe angeraten ist.

Es gibt lediglich begrenzte Erfahrungen im Hinblick auf pädiatrische Patienten. Im Rahmen einer Studie wurden 40 pädiatrischen Patienten (16 Kinder im Alter von 2 Jahren bis zu einem Alter von weniger als 12 Jahren und 24 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren) mit fortgeschrittenem Melanom, Lymphom oder PD-L1–positiven fortgeschrittenen, rezidivierenden oder refraktären soliden Tumoren KEYTRUDA eine Dosis von 2 mg/kg alle drei Wochen verabreicht. Die Patienten erhielten KEYTRUDA im Rahmen von durchschnittlich 3 Dosierungen (zwischen 1 und 17 Dosierungen), wobei 34 Patienten (85%) KEYTRUDA im Rahmen von 2 Dosierungen oder mehr verabreicht wurde. Das Sicherheitsprofil dieser pädiatrischen Patienten war vergleichbar mit jenem von Erwachsenen, die mit KEYTRUDA behandelt wurden. Die Toxizitäten, die bei diesen Patienten mit einer größeren Häufigkeit (?15% Differenz) als bei erwachsenen Patienten im Alter von unter 65 Jahren beobachtet wurden, waren Müdigkeit (45%), Erbrechen (38%), Unterleibsschmerzen (28%), Hypertransaminasämie (28%) und Hyponaträmie (18%).

Über Incyte

Die Incyte Corporation ist ein in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware ansässiges Biopharmazieunternehmen mit dem Schwerpunkt auf der Erforschung, Entwicklung und Vermarktung proprietärer Therapeutika. Weitere Informationen über Incyte finden Sie auf der Website des Unternehmens unter www.incyte.com.

Folgen Sie @Incyte auf Twitter unter https://twitter.com/Incyte .

Über MSD

Seit mehr als einem Jahrhundert erfindet MSD, ein führendes globales biopharmazeutisches Unternehmen, im Sinne des Lebens und bringt Medikamente und Impfstoffe für eine Reihe der weltweit am schwierigsten zu behandelnden Krankheiten voran. MSD ist ein Markenname der Merck & Co., Inc. Das Unternehmen ist in Kenilworth im US-Bundesstaat New Jersey ansässig. Durch unsere verschreibungspflichtigen Arzneimittel, Impfstoffe, biologischen Therapien und Gesundheitsprodukte für Tiere kooperieren wir mit unseren Kunden und sind in mehr als 140 Ländern tätig, um innovative Gesundheitslösungen bereitzustellen. Wir betonen auch unser Engagement zur Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung durch weitreichende Maßnahmen, Programme und Partnerschaften. Heute steht MSD weiterhin an der Spitze der Forschung, der Prävention und Behandlung von Krankheiten, welche die Menschen und Gemeinschaften rund um den Globus bedrohen – einschließlich Krebs-, Herz- und Stoffwechsel-Krankheiten, aufkommende Tier-Krankheiten, Alzheimer und Infektionskrankheiten, einschließlich HIV und Ebola. Weitere Informationen finden Sie unter www.msd.com und treten Sie mit uns in Verbindung auf Twitter, LinkedIn und YouTube.

Zukunftsgerichtete Aussagen der Incyte Corporation

Neben den hierin dargelegten historischen Informationen enthält diese Pressemitteilung Vorhersagen, Schätzungen und weitere zukunftsgerichtete Aussagen, darunter Aussagen in Bezug auf die Absicht von Incyte, die Untersuchungen fortzuführen, wie die IDO1-Enzymhemmung und andere neuartige Mechanismen die Ergebnisse für Patienten potenziell weiter verbessern können. Diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf den aktuellen Erwartungen von Incyte und unterliegen Risiken und Unwägbarkeiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse maßgeblich abweichen. Hierzu gehören beispielsweise die Ergebnisse zusätzlicher klinischer Studien in Bezug auf Epacadostat und andere Medikamentenkandidaten, nicht vorhersehbare Entwicklungen und Risiken in Zusammenhang mit der Wirksamkeit oder Sicherheit der Produkte von Incyte, die Auswirkungen des Marktwettbewerbs, die Ergebnisse weiterer Forschungsarbeiten und Entwicklungen sowie andere Risiken, die von Zeit zu Zeit in den bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereichten Berichten von Incyte aufgeführt sind, darunter auf Formblatt 10-K für das am 31. Dezember 2017 beendete Geschäftsjahr. Incyte lehnt jede Absicht oder Verpflichtung zur Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen ab.

Zukunftsgerichtete Aussagen der Merck & Co., Inc., Kenilworth, New Jersey, USA

Diese Pressemitteilung der Merck & Co., Inc., Kenilworth, N.J., USA (das „Unternehmen”) enthält „zukunftsgerichtete Aussagen“ im Sinne der Safe-Harbor-Bestimmungen des Private Securities Litigation Reform Act der Vereinigten Staaten von 1995. Derartige Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Ansichten und Erwartungen der Geschäftsleitung des Unternehmens und unterliegen erheblichen Risiken und Unwägbarkeiten. Im Hinblick auf in der Entwicklung befindliche Produkte können keine Garantien gegeben werden, dass diese Produkte die erforderlichen behördlichen Zulassungen erhalten oder dass sie sich als kommerziell erfolgreich erweisen werden. Sollten sich die zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen oder die Risiken tatsächlich eintreten oder diese Unwägbarkeiten tatsächlich eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen genannten Ergebnissen abweichen.

Zu den Risiken und Unwägbarkeiten gehören unter anderem allgemeine Branchenbedingungen und der generelle Wettbewerb, allgemeine Wirtschaftsfaktoren, einschließlich Schwankungen von Zinssätzen und Devisenkursen, die Auswirkungen von Vorschriften und Gesetzen für die Pharma- und Gesundheitsbranche in den USA und in anderen Ländern, weltweite Trends zur Kosteneindämmung im Gesundheitswesen, technologische Fortschritte, neue Produkte und Patente von Konkurrenzunternehmen, Herausforderungen im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer Produkte, darunter die Erlangung der Marktzulassung, die Fähigkeit des Unternehmens, künftige Marktbedingungen richtig vorherzusagen, Schwierigkeiten oder Verzögerungen bei der Herstellung, instabile internationale Finanzmärkte und Risiken durch Staatsverschuldung, Abhängigkeit von der wirksamen Durchsetzung der Patente des Unternehmens sowie sonstiger Schutz für innovative Produkte und das mit Rechtsstreitigkeiten verbundene Risiko, darunter Patentklagen und/oder Maßnahmen seitens der Aufsichtsbehörden.

Das Unternehmen unterliegt keinerlei Verpflichtung zur öffentlichen Aktualisierung von zukunftsgerichteten Aussagen, sei es als Ergebnis neuer Informationen, künftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen. Zusätzliche Faktoren, die dazu führen könnten, dass die Ergebnisse erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen dargelegten Ergebnissen abweichen können, finden Sie in dem Jahresbericht des Unternehmens auf Formular 10-K und in anderen Einreichungen bei der Securities and Exchange Commission (SEC), die auf der SEC-Website (www.sec.gov) erhältlich sind.

Lesen Sie bitte die Verschreibungsinformationen für KEYTRUDA (Pembrolizumab) unter http://www.merck.com/product/usa/pi_circulars/k/keytruda/keytruda_pi.pdf und die Patienteninformationen/den Medikationsführer für KEYTRUDA unter http://www.merck.com/product/usa/pi_circulars/k/keytruda/keytruda_mg.pdf.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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