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Intelligente, Besteuerung

In einem in rapidem Wandel befindlichen Weltwirtschaftsumfeld ist intelligente Besteuerung unverzichtbar für die Förderung von Wachstum und wirtschaftlichem Wohlstand.

12.10.2019 - 06:17:36

Intelligente Besteuerung - ein Schritt in Richtung auf einen fairen, effizienten und wachstumsfreundlichen europäischen Besteuerungsansatz. Die Europäische Union (EU) fällt dabei jedoch immer weiter zurück, da sie weiterhin auf einem Besteuerungssystem in Einheitsgröße besteht. Auf dem diesjährigen GLOBSEC Tatra Gipfel findet eine Fokusgruppendiskussion mit internationalen Experten statt, bei der die Umgestaltung und Unterstützung einer intelligenteren europäischen Steuerpolitik im Mittelpunkt steht.

Europa steht an einem Scheideweg bei der Anpassung seiner Steuerpolitik an die Realität der heutigen Weltwirtschaft. Die EU spielt eine wichtige Rolle bei der Beaufsichtigung nationaler Steuerregeln auf einigen Gebieten - insbesondere bei der Geschäfts- und Verbraucherpolitik in der EU.

Der institutionelle Übergang ist eine perfekte Gelegenheit für den Tatra Gipfel, bedeutende Themen auf den Radarschirm von Entscheidungsträgern zu bringen und effiziente Empfehlungen auszusprechen. Darum ist es jetzt an der Zeit, das Besteuerungsmodell der EU zweckgerichtet anzupassen. Wenn die Mitgliedstaaten am Tisch sitzen, sollten die europäischen Finanzbehörden ein Modell erstellen, das nationale Anforderungen nicht beeinträchtigt und größere Flexibilität bietet.

Die Fokusgruppe „Smart taxation in a fast-changing Global Economy“ (Intelligente Besteuerung in einer in rapidem Wandel befindlichen Weltwirtschaft) nimmt verschiedene Herausforderungen und Chancen der Einführung intelligenter Steuermodelle unter die Lupe, wobei Erfahrungen aus den Mitgliedstaaten und Beispiele aus diversen Branchen in der Union berücksichtigt werden.

Europa muss sich derzeit an eine in rapidem Wandel befindliche Weltwirtschaft anpassen und neue nachhaltige und zukunftsfähige Ideen ausarbeiten. Darum sollten Politikmacher ein Modell anwenden, das einzelstaatlichen Regierungen die Flexibilität gibt, die Besteuerung auf eine Weise anzugehen, die den Firmen in Europa Spielraum für Wachstum und Wettbewerb lässt und gleichzeitig an nationale Anforderungen angepasst werden kann.

Die Fokusgruppe wird diverse von der EU und ihren Mitgliedstaaten angewendeten empfohlenen Methoden erörtern, die sich als erfolgreich erwiesen haben. Beispielsweise hat Ungarn einen festen Steuersatz für Firmen in niedrigeren Steuerklassen eingeführt, mit dem kleinere und lokale Unternehmen die gesetzlichen Auflagen problemlos einhalten konnten, anstatt weiterhin auf dem Schwarzmarkt tätig zu sein. In Deutschland wurde ein fünfjähriger Finanzkalender für die Tabakbesteuerung eingeführt, der das Geschäft vorhersehbar macht und der Staatskasse dabei gleichzeitig nachhaltige Einnahmen garantiert. Darin zeigt sich, dass Regierungen die Flexibilität brauchen, Steuersätze nach den jeweiligen landesspezifischen Umständen zu bestimmen, wenn die Steuereinnahmen über den Prognosen liegen und Firmen erfolgreich sein sollen. Und auf EU-Ebene verringert das neue Konzept des Mini-One-Stop-Shop den Verwaltungsaufwand für Firmen durch die Einführung eines Einzelfensters für die Mehrwertsteuerabführung.

Hinweise an die Redaktion:

Über den GLOBSEC Tatra Gipfel

Der Tatra-Gipfel ist eines der Hauptprojekte von GLOBSEC. Der Gipfel wird jährlich veranstaltet und bietet Fachleuten Gelegenheit zu fruchtbaren politischen Diskussionen über die Zukunft Europas. Die Fokusgruppe „Smart taxation in a fast-changing Global Economy“ findet am 12. Oktober 2019 von 08.30 Uhr bis 10 Uhr statt.

Pressebezogene Anfragen richten Sie bitte an: press@globsec.org.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Website unter: https://tatrasummit.globsec.org/

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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