Say, Day“

Heute ist der No Say Day – der Tag, an dem das Mitspracherecht endet, also der letzte Tag im Jahr 2023, an dem die Stimmen junger Menschen in den Parlamenten auf der ganzen Welt noch vertreten werden.

09.01.2023 - 01:04:35

Der „No Say Day“: der letzte Tag, an dem junge Stimmen in den Parlamenten der Welt vertreten sind. Dieser Tag ist eine Woche vor dem jährlichen Treffen des Weltwirtschaftsforums in Davos, bei dem Führungspersönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft aus aller Welt zusammentreffen. Das Treffen in Davos, das oft als weltfremd kritisiert wird, ist ein Paradebeispiel für die Notwendigkeit von mehr jungen Stimmen in den Entscheidungsgremien.

(Gesehen und gehört werden) begangen, die von The Body Shop in Zusammenarbeit mit dem Büro der Jugendbeauftragten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen durchgeführt wird, um Millionen junger Menschen in über 75 Ländern auf sechs Kontinenten eine Stimme zu geben.

Große Teile der öffentlichen Meinung sprechen sich für eine gerechtere politische Vertretung der Interessen junger Menschen aus. Den Ergebnissen der umfangreichsten, jemals von The Body Shop weltweit durchgeführten Umfrage** zufolge sind zwei Drittel der Befragten der Meinung, dass die altersmäßige Verteilung in der Politik unausgewogen ist.

Menschen aller Altersgruppen sind sich darin einig, dass man die politischen Systeme verbessern würde, wenn man jüngeren Menschen bei der Entwicklung der Politik mehr Mitspracherecht gewährte. Junge Menschen sind optimistisch und entschlossen, sich stärker am öffentlichen Leben zu beteiligen. Ein Drittel der Befragten unter 30 Jahren würde in Erwägung ziehen, für ein öffentliches Amt zu kandidieren. Dazu ist bei den über 30-Jährigen jedoch nur jeder Fünfte bereit.

Chris Davis, Global Sustainability and Activism Director von The Body Shop, äußerte sich dazu wie folgt: „Vom Klimawandel bis hin zu wirtschaftlicher Instabilität und zu Konflikten – die Probleme in der Welt sind zu groß, um einfach wieder zum «business as usual» zurückzukehren. Junge Menschen sind tatkräftig, nachdenklich und gegenüber der Zukunft positiv eingestellt. Deshalb ist es wichtig, dass ihre Stimmen in den Parlamenten in aller Welt jeden Tag gesehen und gehört werden. Dies ist die eindeutige Präferenz auch der öffentlichen Meinung, die eine gerechtere Konzeption für die Interessenvertretung der Jugend unterstützt und den Ansichten junger Menschen über die wichtigen Themen von heute vertraut.

Wenn sich die Staats- und Regierungschefs und die Wirtschaftsbosse der Welt nächste Woche in Davos treffen, fordere ich sie dringend dazu auf, mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten, um Lösungen für die Probleme zu entwickeln, mit denen wir alle konfrontiert sind. Lassen Sie uns den heutigen Tag zum letzten «No Say Day» der Geschichte machen.“

Jayathma Wickramanayake, die Jugendbeauftragte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, merkte dazu Folgendes an: „Junge Menschen sind die Experten für ihre eigene Realität, und junge Menschen aus der ganzen Welt bewirken jeden Tag wichtige Dinge, indem sie die Themen anpacken, die ihnen am Herzen liegen. Die Idee, dass junge Menschen den Wandel herbeiführen, ist nicht einfach nur eine Marketingkampagne, sondern eine Tatsache. Wir müssen mit den Mythen aufräumen, die sich um junge Menschen ranken, nämlich dass sie unverantwortlich, gleichgültig oder Störenfriede sind oder dass sie nicht die nötige Erfahrung haben, um wirklich etwas zu bewirken. Selbst unter widrigsten Umständen haben wir erlebt, dass junge Menschen sich den Herausforderungen stellen und den Weg weisen – angefangen bei humanitären Krisen bis hin zur Reaktion auf COVID-19. Es besteht kein Zweifel daran, dass wir die Innovationskraft, die Tatkraft, die Kreativität und – mehr noch als alles andere – den unerschütterlichen Optimismus junger Menschen brauchen, damit eine bessere Welt für alle Menschen möglich ist.“

ENDE

*https://www.ipu.org/our-impact/youth-empowerment/data-youth-participation

**„Be Seen Be Heard“ – die weltweite Umfrage unter Jugendlichen

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