Strom, Erneuerbare Energien

Heute geht ein Musterbeispiel f?r den Umbau des Stromnetzes hin zu einer 100-prozentigen erneuerbaren Energieversorgung in Betrieb.

12.09.2022 - 14:14:00

Weinviertelleitung in Betrieb. "So kann die Energiewende auch in der n?tigen Geschwindigkeit gelingen", freut sich Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft: "Die Energiewende ist eine Win-Win-Situation, wenn alle Akteure eingebunden sind und an einem Strang ziehen." Er weist aber darauf hin, dass gerade in Nieder?sterreich f?r Klimaschutz und Energieunabh?ngigkeit noch gro?e Schritte n?tig sind.

Neusiedl an der Zaya (pts025/12.09.2022/14:10) - Heute geht ein Musterbeispiel f?r den Umbau des Stromnetzes hin zu einer 100-prozentigen erneuerbaren Energieversorgung in Betrieb. "So kann die Energiewende auch in der n?tigen Geschwindigkeit gelingen", freut sich Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft: "Die Energiewende ist eine Win-Win-Situation, wenn alle Akteure eingebunden sind und an einem Strang ziehen." Er weist aber darauf hin, dass gerade in Nieder?sterreich f?r Klimaschutz und Energieunabh?ngigkeit noch gro?e Schritte n?tig sind.

Heute wurde in Neusiedl an der Zaya im Weinviertel die neu errichtete 380 kV-Leitung in Betrieb genommen. In einer Rekordzeit von nur sechs Jahren wurde diese Leitung quer durch das Weinviertel umgesetzt - mit hoher Akzeptanz der lokalen Bev?lkerung. "Die Weinviertelleitung ist ein Musterbeispiel f?r den Umbau des Stromnetzes hin zu einer Energieversorgung, die zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien sichergestellt werden kann", freut sich Moidl: "Wenn alle Akteure zusammenarbeiten, kann die Energiewende auch in der n?tigen Geschwindigkeit gelingen."

Weinviertelleitung bringt auch gro?e Vorteile f?r den Naturschutz

Durch den Bau der Weinviertelleitung kann die bestehende 220 kV-Leitung abgebaut werden und dadurch Freiraum schaffen f?r den Vogelschutz. Die Weinviertelleitung r?ckt weiter vom Thaya-March-Donau Korridor weg und erm?glicht dadurch stromleitungsfreien Platz f?r seltene Vogelarten, die in dieser Region bevorzugt vorkommen. "Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Energiewende eine Win-Win-Situation ist, wenn alle Akteure eingebunden sind und an einem Strang ziehen", bemerkt Moidl.

Weitere Schritte f?r die Energiewende dringend n?tig

"Wir m?ssen uns unabh?ngig von sauteurem Erdgas, Erd?l und Kohle machen, die Energiewende schaffen und damit die Klimakrise abwenden. Daf?r bedarf es aber noch vieler Schritte besonders auch in Nieder?sterreich", erkl?rt Moidl. Gerade in Nieder?sterreich bietet sich die Windenergie durch ihr gro?es noch ungenutztes Potential als L?sungsstrategie an.

Er fordert: "Noch immer erzeugt Nieder?sterreich weniger erneuerbaren Strom, als es selbst an Strom verbraucht. Und zwei Drittel des Gesamtenergieverbrauchs sind noch immer fossile Energie. Daher m?ssen die Anstrengungen deutlich erh?ht werden", fordert Moidl und erg?nzt abschlie?end: "Leider ist aber die Genehmigung von neuen Windparks in den letzten Jahren regelrecht eingebrochen. Hier ist eine aktive Landespolitik gefordert."

(Ende)

Aussender: IG Windkraft Ansprechpartner: Mag. Martin Jaksch-Fliegenschnee Tel.: +43 660 20 50 755 E-Mail: m.fliegenschnee@igwindkraft.at Website: www.igwindkraft.at

Neusiedl an der Zaya (pts025/12.09.2022/14:10)

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