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Krebstag, Krebstherapie

Herausforderungen

31.08.2021 - 15:12:28

Krebs in der COVID-19-Pandemie - Herausforderungen. Behandlungsstrategien. Impfungen

Wien (pts028/31.08.2021/15:10) - Herausforderungen

"Die COVID-Pandemie hat unser Gesundheitssystem vor vielf?ltige Herausforderungen gestellt", so Univ. Prof. Dr. Gabriela Kornek, ?rztliche Direktorin des Universit?tsklinikums AKH Wien und Pr?sidentin des Vereins Leben mit Krebs. "Beispielsweise war und ist neben der bedarfsgerechten intensivmedizinischen Versorgung der Bev?lkerung auch die zeitnahe Behandlung schwerwiegender Erkrankungen wie beispielsweise Krebs von immenser Bedeutung. Um dieses Angebot zu gew?hrleisten, wurde beispielsweise in Wien sehr fr?hzeitig auf intensive Zusammenarbeit der diversen Krankenh?user gesetzt."

Speziell im AKH Wien galt auch in Lockdownphasen immer die Order, dass herzchirurgische und onkologische PatientInnen unbedingt behandelt werden m?ssen. Therapien sollten m?glichst weder reduziert noch verschoben werden. Dementsprechend wurden Tumoroperationen in der Regel planm??ig durchgef?hrt, wie eine Untersuchung von Univ.-Prof. Dr. Matthias Preusser, Klinische Abteilung f?r Onkologie, AKH Wien/MedUni Wien, belegt.

Einbr?che hingegen gab es bei der Teilnahme an Krebs-Fr?herkennungsuntersuchungen. "Dies ist im Wesentlichen auf zwei Faktoren zur?ckzuf?hren", so Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda, Pr?sident der ?sterreichischen Krebshilfe. "Auf der einen Seite waren Institute und Ordinationen teilweise geschlossen, auf der anderen Seite war bei vielen Menschen die Angst vor einer Ansteckung mit COVID-19 gro?."

Die Teilnahmerate am ?sterreichischen Brustkrebs-Fr?herkennungsprogramm kehrte zwar ab Sommer 2020 wieder zu den Vergleichszahlen aus den Vorjahren zur?ck, insgesamt kam es 2020 dennoch zu einem R?ckgang von rd. 12 % (rd. 40.000 Teilnehmerinnen) gegen?ber 2019. ?hnlich verh?lt es sich bei der Inanspruchnahme von Vorsorge-Koloskopien: Hier zeigen die Zahlen einen R?ckgang von rd. 15% gegen?ber 2019.

Der massive Einbruch der Inanspruchnahme von Fr?herkennungsuntersuchungen f?hrte unweigerlich zu weniger bzw. zu versp?teten Krebsneudiagnosen.

Behandlungsstrategien

Dabei sind die Behandlungserfolge der modernen Krebstherapien bei Fr?herkennung des Tumorgeschehens und rechtzeitigem Therapiebeginn enorm gestiegen.

"Vor rund einem Jahrzehnt wurde die Onkologie durch die Entwicklung der Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICPIs) revolutioniert. Die neuen Substanzen waren das Ergebnis grundlegender Umdenkprozesse ?ber die Mechanismen der Tumorgenese und innovative Therapieans?tze", so Univ. Prof. Dr. Zielinski, ?rztlicher Leiter der Wiener Privatklinik und des Central European Cancer Centers, begeistert: "Als Folge davon konnten die Behandlungserfolge deutlich verbessert und die Lebenserwartung vieler PatientInnen enorm gesteigert werden."

Impfungen

Bereits Anfang 2021 wurden von der ?sterreichischen Krebshilfe COVID-19-Impfempfehlungen f?r KrebspatientInnen entsprechend der Empfehlung des Nationalen Impfgremiums publiziert.

"Demnach sollten diese Hochrisikopersonen der Priorit?tsstufe I m?glichst fr?hzeitig mit Impfungen versorgt werden", so Univ. Prof. Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt, Leiterin des Zentrums f?r Pathophysiologie, Infektiologie & Immunologie.

"Zahlreiche aktuelle Studien untermauern, dass KrebspatientInnen besonders gef?hrdet sind, an COVID schwer zu erkranken oder auch zu versterben." Grund daf?r sei ein stark beeintr?chtigtes Immunsystem - bei h?matologischen Erkrankungen durch diese selbst bedingt, bei soliden Tumoren vor allem durch die Therapie verursacht. Vor diesem Hintergrund gelte nach wie vor, dass sich KrebspatientInnen m?glichst fr?h bei Diagnosestellung impfen lassen sollten.

Weitere Infos zu aktuellen Themen rund um das Thema Krebs: 6. September, 9 - 13 Uhr, Wiener Rathaus. Der Eintritt ist frei. Programm und Anmeldung: http://www.leben-mit-krebs.at

Bildtext: Univ.-Prof. Dr. Ursula Wiedermann-Schmid verabreicht Univ. Prof. Dr. Christoph Zielinski und Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda die dritte COVID-19-Impfung beim heutigen Pressefr?hst?ck.

Die Krebsexperten Univ. Prof. Dr. Christoph Zielinski und Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda sind sich einig: "Die m?glichst vollst?ndige Impfung gegen COVID 19 und seine Mutationen ist die einzige M?glichkeit, ?sterreich vor einem weiteren Lockdown zu bewahren. Die Impfung ist sicher und bewahrt nicht nur uns pers?nlich vor einer meist deutlich schwerer verlaufenden Coronainfektion, sondern sch?tzt vor allem auch unsere Patientinnen und Patienten vor einer ?bertragung des Virus. Da wir als onkologisch t?tige ?rzte tagt?glich mit HochrisikopatientInnen zu tun haben, w?re es verantwortungslos, nicht geimpft zu sein. Wir fordern daher f?r den Gesundheitsbereich, aber auch den Bildungsbereich und alle Institutionen, die t?glich mit vielen Menschen Kontakt haben, die 2-G-Regel einzuf?hren und auch wirklich zu kontrollieren. Die Politik muss sich ihrer Verantwortung bewusst sein und diese dringend notwendigen Ma?nahmen so rasch wie m?glich umsetzen."

Copyright: Thomas Maria Laimgruber Personen (v.l.n.r.): Univ. Prof. Dr. Christoph Zielinski, Univ.-Prof.in Dr.in Ursula Wiedermann-Schmid, Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda

Presseunterlagen zum Download : https://hennrich-pr.at/de/presse/nachbericht-krebs-in-der-covid19pandemie-herausforderungen-behandlungsstrategien-impfungen oder alternativ unter: https://hpr.itshare.at/index.php/s/stedFMp2tm89tTo

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Aussender: Hennrich.PR Ansprechpartner: Daniela Hennrich Tel.: 01 879 99 07 E-Mail: office@hennrich-pr.at Website: www.hennrich-pr.at

Wien (pts028/31.08.2021/15:10)

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