International, USA

Gregory Rorrer ist Professor an der Oregon State University und h?lt im Zuge des Fulbright-Programms eine Lehrveranstaltung am Campus in Pinkafeld.

17.01.2023 - 12:12:35

Erster Fulbright-Gastdozent an der FH Burgenland. Mit seiner Expertise zu nachhaltigen Energiesystemen ist es der FH Burgenland gelungen, internationales Know-how ins Burgenland zu holen. Rorrer selbst ist von der Chance, in ?sterreich lehren und forschen zu k?nnen, sehr angetan.

Pinkafeld (pts018/17.01.2023/12:00) - Gregory Rorrer ist Professor an der Oregon State University und h?lt im Zuge des Fulbright-Programms eine Lehrveranstaltung am Campus in Pinkafeld. Mit seiner Expertise zu nachhaltigen Energiesystemen ist es der FH Burgenland gelungen, internationales Know-how ins Burgenland zu holen. Rorrer selbst ist von der Chance, in ?sterreich lehren und forschen zu k?nnen, sehr angetan.

Die FH Burgenland ist stolz erstmals ?ber das Austauschprogramm Fulbright ?sterreich einen Gastprofessor aus den USA am Studienstandort in Pinkafeld zu haben. Gregory L. Rorrer ist Professor of Chemical Engineering an der School of Chemical, Biological, and Environmental Engineering der Oregon State University. Seit Beginn des Wintersemesters 2022 verst?rkt er im Department Energie & Umwelt am Campus Pinkafeld das Team in Lehre und Forschung, h?lt eine Lehrveranstaltung mit dem Titel "Emerging Sustainable Energy Systems" in englischer Sprache und forscht zum Thema Bioenergie.

"Teil der Fulbright-Familie zu sein ist eine gro?e Ehre: Die Austrian-American Educational Commission (Fulbright ?sterreich) erm?glicht seit vielen Jahrzehnten transatlantischen akademischen Austausch auf h?chstem Niveau. Gregory Rorrer ist einerseits ein Spitzenforscher mit Erfahrungen, die bis ins Wei?e Haus reichen, andererseits einfach ein toller Mensch, der an diesem Punkt in seiner langen Karriere Neues entdecken und anderen bei ihrer Entwicklung helfen m?chte", zeigt sich Vizerektor f?r Internationales Michael Roither begeistert.

V?lkerverst?ndigung als Bildungsziel

Das Fulbright-Programm ist ein internationales Austauschprogramm zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und mittlerweile ?ber 180 weiteren Staaten. Gegr?ndet wurde es 1946 und geht auf dessen Namensgeber J. William Fulbright zur?ck, der nach Beendigung des 2. Weltkriegs und w?hrend des Kalten Krieges eine neue Form der V?lkerverst?ndigung anstrebte. Mithilfe eines wissenschaftlichen und kulturellen Austauschs sollten die gegenseitige Akzeptanz und Toleranz zwischen Staaten gest?rkt werden, so die Idee. ?sterreich bietet seit 1950 Lehrenden und Studierenden, die zu Lehr- und Forschungszwecken in die USA gehen m?chten, die M?glichkeit, an diesem Programm teilzunehmen. Selbiges gilt auch f?r Amerikaner*innen, die nach ?sterreich kommen wollen. Gef?rdert werden die Stipendien von der ?sterreichischen sowie amerikanischen Regierung.

Von der Pazifikk?ste nach Pinkafeld

Gregory Rorrer ist stolz ?ber das prestigetr?chtige Fulbright-Programm nach ?sterreich gekommen zu sein und f?hlt sich hier mittlerweile wie zu Hause. "Ich wurde im Burgenland aufs Herzlichste willkommen gehei?en und ich habe mich hier sehr schnell eingelebt. Auch wenn es etwas seltsam klingen mag, aber das Burgenland ?hnelt meiner Heimat in Oregon State mehr, als so mancher denken mag. Au?erdem sind die Leute hier sehr freundlich und meine Studentinnen und Studenten haben Nachsicht mit mir, wenn ich wieder einmal zu 'amerikanisch' lehre." Rorrer, der die Herausforderungen liebt und gerne ?ber den Tellerrand blickt, freut sich ?ber den Tapetenwechsel.

"Die Lehrveranstaltungen gestalten sich hier anders, als ich von meiner Universit?t in Amerika gewohnt bin, aber dadurch konnte ich wertvolle Erfahrungen in Bezug auf die unterschiedlichen Lehrmethoden sammeln und glaube, dass ich nun die richtige Balance gefunden habe." Der sympathische Professor m?chte seinen Studentinnen und Studenten mit seinem Aufenthalt im Burgenland auch zeigen, dass die Welt viel mehr M?glichkeiten bietet, als sie denken. "Ich habe in meinem Kurs mehrere Studentinnen und Studenten, die ?berall auf der Welt arbeiten k?nnten, das traue ich mich zu behaupten. Sie m?ssen nur den Mut haben, Risiken einzugehen und weltoffener werden. Ich hoffe, ich kann ihnen das auch vermitteln." Mit seiner Art hat sich Rorrer jedenfalls schon jetzt ein "Denkmal" hier im ?stlichsten Bundesland gebaut. "Er ist schon jetzt ein Teil unserer FH-Burgenland-Familie geworden", freut sich Michael Roither ?ber die Bereicherung auf internationaler Ebene.

Kurzbiographie Gregory L. Rorrer Dr. Gregory Rorrers akademische Heimat ist die School of Chemie-, Bio- und Umwelttechnik (CBEE) an der Oregon State University (OSU) in den Vereinigten Staaten Staaten, wo er Professor f?r Chemieingenieurwesen ist. Rorrer hat einen BS-Abschluss in Chemieingenieurwesen an der University of Michigan und promovierte in Chemieingenieurwesen an der Michigan State Universit?t. Er war als Programmdirektor des staatlichen Nachhaltigkeitsprogramms der U.S. National Science Foundation (NSF) von 2009 bis 2011 und von 2014 bis 2016 in Washington D.C. t?tig. Rorrer verf?gt ?ber Forschungsexpertise im Bereich nachhaltige, biobasierte Prozesse f?r Kraftstoffe, Bioprodukte und fortschrittliche Werkstoffe und hat ?ber 100 Peer-Review Publikationen in diesen Bereichen ver?ffentlicht. Zudem hat Rorrer in seiner Laufbahn ?ber 30 Doktorand*innen ausgebildet. Er ist au?erdem Co-Autor des weit verbreiteten Lehrbuchs "Fundamentals of Momentum, Heat and Mass Transfer", jetzt in der 7. Auflage.

(Ende)

Aussender: FH Burgenland Ansprechpartner: Mag. Martina Landl Tel.: +43 57705 3520 E-Mail: martina.landl@fh-burgenland.at Website: www.fh-burgenland.at

Pinkafeld (pts018/17.01.2023/12:00)

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