Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Neustadt an der Weinstra?e, Monika Reule

Frau Reule, als Gesch?ftsf?hrerin des Deutschen Weininstituts (DWI) verfolgen Sie ganz genau den Absatz des Weins aus den 13 deutschen Weinanbaugebieten.

16.09.2020 - 18:07:33

Das Amt muss auch in Zukunft st?ndig weiterentwickelt werden. In diesem Jahr ist vieles anders. Was waren und sind die gr??ten Herausforderungen f?r die heimische Weinbranche? Sehr herausfordernd war dieses Jahr insbesondere f?r Weinerzeuger, die sich in der Vermarktung auf den Weintourismus oder die Gastronomie spezialisiert hatten. Sie haben besonders stark unter den Beschr?nkungen durch die Corona-Pandemie gelitten. Mit Schlie?ung der Gastronomie hat sich aber auch das Konsumverhalten der Verbraucher dahingehend ver?ndert, dass sie ihre Weine verst?rkt im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) oder online eingekauft und zu Hause getrunken haben. Dies zeigt sich in einem Anstieg des Weinabsatzes von April bis Juni im LEH um 12,5 Prozent. Die heimischen Weine profitierten mit einem Plus von rund 14 Prozent besonders stark von dieser Entwicklung. Auch die Online-Weinh?ndler berichten von deutlichen Steigerungen im Weinverkauf. Das Endkundengesch?ft hat bei vielen Weing?tern ebenfalls zugenommen. Dazu haben auch viele Online-Weinproben, die sehr gut von den Kunden angenommen wurden, einen Teil beigetragen.

Neustadt an der Weinstra?e (pts020/16.09.2020/18:05) - Frau Reule, als Gesch?ftsf?hrerin des Deutschen Weininstituts (DWI) verfolgen Sie ganz genau den Absatz des Weins aus den 13 deutschen Weinanbaugebieten. In diesem Jahr ist vieles anders. Was waren und sind die gr??ten Herausforderungen f?r die heimische Weinbranche? Sehr herausfordernd war dieses Jahr insbesondere f?r Weinerzeuger, die sich in der Vermarktung auf den Weintourismus oder die Gastronomie spezialisiert hatten. Sie haben besonders stark unter den Beschr?nkungen durch die Corona-Pandemie gelitten. Mit Schlie?ung der Gastronomie hat sich aber auch das Konsumverhalten der Verbraucher dahingehend ver?ndert, dass sie ihre Weine verst?rkt im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) oder online eingekauft und zu Hause getrunken haben. Dies zeigt sich in einem Anstieg des Weinabsatzes von April bis Juni im LEH um 12,5 Prozent. Die heimischen Weine profitierten mit einem Plus von rund 14 Prozent besonders stark von dieser Entwicklung. Auch die Online-Weinh?ndler berichten von deutlichen Steigerungen im Weinverkauf. Das Endkundengesch?ft hat bei vielen Weing?tern ebenfalls zugenommen. Dazu haben auch viele Online-Weinproben, die sehr gut von den Kunden angenommen wurden, einen Teil beigetragen.

Auch in diesem Ausnahmejahr wird eine Deutsche Weink?nigin gew?hlt, die nunmehr 72. Von den 13 Gebietsweinwerbungen haben 2020 nur sieben eine Kandidatin zur Wahl der Deutschen Weink?nigin am 25. September in Neustadts Saalbau entsendet, die gem?? der diesj?hrigen Sonderregelungen alle im Finale stehen. Was hat den Ausschlag gegeben, dass Sie unter diesen Voraussetzungen ?berhaupt eine Wahl veranstalten und welche Ziele und Erwartungen verbinden Sie damit? Wenn in diesem Jahr die Wahl der Deutschen Weink?nigin ausgefallen w?re, h?tte die deutsche Weinwirtschaft ein Jahr lang ohne ihre wichtigen Botschafterinnen auskommen m?ssen. Denn die drei scheidenden Weinhoheiten hatten bereits fr?hzeitig signalisiert, dass sie nicht f?r ein weiteres Amtsjahr zur Verf?gung stehen k?nnen. Voraussetzung f?r die Durchf?hrung einer Wahl war, dass sich die Mehrheit der Gebiete f?r die Entsendung einer Kandidatin zur Wahl entscheidet und wir freuen uns, dass dies so gekommen ist. Auch wenn die Wahl in diesem Jahr unter besonderen Umst?nden und in leicht abgewandelter Form stattfinden wird, bin ich mir sicher, dass wir am Ende eine hervorragende 72. Deutsche Weink?nigin und zwei bestens geeignete Deutsche Weinprinzessinnen haben werden.

Eine Deutsche Weink?nigin wird heute als eine moderne Fachfrau wahrgenommen, die eloquent und weltoffen den deutschen Wein im In- und Ausland repr?sentiert. Sie haben einmal gesagt: "Wir entwickeln das Amt st?ndig weiter". Entspricht dieses jetzt ihren Vorstellungen? Oder wird es in Zukunft andere oder zus?tzliche Anforderungen an eine Deutsche Weink?nigin geben? Das Amt muss auch in Zukunft st?ndig weiterentwickelt werden, weil sich auch die Gesellschaft weiterentwickelt. Wir haben und nutzen z.B. heute ganz andere Kommunikationsformen als zum Beispiel vor 15 Jahren. Grunds?tzlich legen wir bei den Eins?tzen der Deutschen Weink?nigin und der beiden Deutschen Weinprinzessinnen gro?en Wert auf die ?berregionalit?t und die Qualit?t der Veranstaltungen, bei denen sie auftreten. Konkret hei?t das, dass sie aktive Rollen und Aufgaben haben, die der fachlichen Qualifikation der Weinhoheiten gerecht werden. Zudem bem?hen wir uns, sie international noch st?rker einzusetzen und binden sie auch intensiver in unsere Kommunikationsarbeit ein.

Die ?nologie, die Kellerwirtschaft, leitet ihren Namen bekanntlich auch vom griechischen K?nig Oineus ab, der einst die Berge ?toliens mit Weinreben bepflanzt haben soll. Es hei?t DER Wein aber DIE Weinrebe. Andererseits sind viele der in Deutschland meistangebauten Rebsorten maskulin: DER Riesling, DER Burgunder, DER Trollinger, DER M?ller-Thurgau, DER Silvaner u.v.a. Ist die Zeit reif, erneut ?ber die Wahl eines Deutschen Weink?nigs nachzudenken - was vor ein paar Jahren ja bereits diskutiert, dann aber recht eindeutig verworfen wurde...? Wenn man dieser Argumentation folgt, dann ist die Wahl einer modernen Fachfrau zur Deutschen Weink?nigin und weltweiten Botschafterin f?r den deutschen Wein ja geradezu ein emanzipatorischer Akt bei einer m?nnlich gepr?gten Rebsortenvielfalt. Aber im Ernst: Es gibt hier und da immer wieder einmal m?nnliche Weinhoheiten auf der Orts- oder Gemeindeebene. Aber solange diese nicht von einem Anbaugebiet als ihr Vertreter f?r die Wahl der nationalen Weinhoheit entsendet werden, stellt sich f?r uns diese Frage nicht.

Sie sind Diplom-Agrarbiologin, waren in der Agrarforschung auf mehreren Kontinenten t?tig und bestimmten einst auch die Geschicke eines Molkereiverbands und des Deutschen Verbands Tiernahrung. Bevor Sie ihre ?mter f?r die deutsche Weinwirtschaft antraten, sagten Sie in einem Interview: "Ich bin ja keine Insiderin, das kann jedoch auch von Vorteil sein." Und weiter: "Ich habe mich schlie?lich nicht auf den Job der Deutschen Weink?nigin beworben". Das ist jetzt ?ber ein Jahrzehnt her. Wie sehen Sie das heute, jetzt als unumstrittene Insiderin? Genauso, wie ich es damals gesagt habe. Die Aussage sollte in keiner Weise als Geringsch?tzung des Amtes der Deutschen Weink?nigin verstanden werden, die ja definitf eine Menge Fachwissen haben muss, was ich mir erst mit der Zeit aneignen konnte. Ich wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen, dass sich die Aufgaben einer Gesch?ftsf?hrerin mit vielen konzeptionellen und Managementaufgaben nun einmal sehr deutlich von denen einer Deutschen Weink?nigin unterscheiden - wohl wissend, dass sie als weltweite Botschafterin f?r den deutschen Wein ein sehr wichtiges und verantwortungsvolles Amt innehat.

2020 verspricht ein guter Wein-Jahrgang zu werden. Und die Weine made in Germany erfreuen sich einer gro?en Beliebtheit. Deutsche Weine verzeichneten im Inland in der ersten Jahresh?lfte einen Marktanteil von 44 Prozent. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei ca. 20 Litern im Jahr. Online, im Direktverkauf und beim Lebensmitteleinzelhandel l?uft der Absatz gut. Und die Export-Steigerungen in die skandinavischen L?nder sind au?ergew?hnlich. Stand September 2020 - und kurz vor der Wahl der n?chsten Deutschen Weink?nigin - was ist ihr vorl?ufiges Fazit f?r dieses Jahr? Und was sehen Sie als gr??te Herausforderungen, die auf die 72. Deutsche Weink?nigin zukommen werden? Die deutsche Weinwirtschaft ist im Gro?en und Ganzen vergleichsweise glimpflich durch die Corona-Krise gekommen. Jetzt sind wir mitten in der Lese und hoffen auf einen guten Jahrgang. F?r die neue Deutsche Weink?nigin und die beiden Deutschen Weinprinzessinnen wird es spannend zu sehen, welche Veranstaltungen, in die sie sich normalerweise aktiv einbringen w?rden, in den kommenden Monaten stattfinden werden. Dies betrifft insbesondere auch die Termine in unseren Auslandm?rkten, auf die sich die Deutschen Weinhoheiten immer besonders freuen. In den n?chsten Monaten wird als weitere Herausforderung f?r die neue Deutsche Weink?nigin und ihre Prinzessinnen eine starke Pr?senz in den sozialen Medien zukommen, um auch in Zeiten mit weniger Terminen sichtbar zu bleiben.

Schon am 19. September (ab 16.00 Uhr) k?nnen alle Weininteressenten per Livestream auf den Internetseiten des Deutschen Weininstituts sowie des SWR die Fachbefragung der sieben Kandidatinnen in einem SWR-Studio mitverfolgen. Und ein paar Tage sp?ter, am 25. September (ab 20.15 Uhr), im SWR die Livesendung des Finales aus dem Saalbau in Neustadt an der Weinstra?e. Werden Sie bei beiden Ereignissen vor Ort sein? Ja, ich werde vor der Fachbefragung in einem kurzen Interview mit dem Moderator Holger Wienpahl kurz auf diese besondere Wahl eingehen. Am Finale bin ich aktiv in die Livesendung eingebunden und werde kurz nach 22 Uhr verk?nden, wer die 72. Deutsche Weink?nigin ist.

Was glauben Sie, sind f?r die sieben Kandidatinnen in diesem Pandemie-Jahr die gr??ten H?rden, die sie bew?ltigen m?ssen? Die Anforderungen an die Kandidatinnen sind in diesem Jahr genauso hoch wie in den Vorjahren. Auch wenn wegen der Ausnahmesituation alle Bewerberinnen direkt f?r das Finale qualifiziert sind, gilt es f?r die jungen Weinfachfrauen, mit der kompetenten und verst?ndlichen Beantwortung vielf?ltiger Fachfragen rund um die Weinbereitung, das Weinmarketing und den Umgang mit Wein die ?ber 70-k?pfige Jury vor den Bildschirmen zu ?berzeugen. Zudem m?ssen sie ihr Weinwissen auch in englischer Sprache vermitteln k?nnen. Im Finale geht es f?r die Kandidatinnen darum, die Jury mit rhetorischer Schlagfertigkeit, Spontanit?t und Charme zu von sich begeistern. Dies alles muss in diesem Jahr ohne die Unterst?tzung gro?er Fangruppen passieren.

Gew?hren Sie uns bitte zum Schluss noch einen Ausblick auf das n?chste Jahr. Wenn alles so wieder ablaufen kann wie zu Vor-Corona-Zeiten, erwartet uns dann ein Wahl-Ablauf wie in 2019 oder gibt es Dinge, wo Sie sagen: Was wir jetzt in diesem Jahr anders machen, machen m?ssen, das k?nnte auch von Vorteil f?r die n?chsten Jahre sein... Wir w?ren froh, wenn wir im kommenden Jahr wieder eine unbeschwerte Wahl der Deutschen Weink?nigin mit rund 1000 G?sten und der unvergleichlich guten Stimmung im Saalbau von Neustadt an der Weinstra?e durchf?hren k?nnten. Ob dies m?glich sein wird, wei? heute niemand. Ob wir dann Elemente aus diesem Jahr ?bernehmen oder weiterentwickeln, k?nnen wir erst nach der Wahl beurteilen und werden dies gemeinsam mit unseren Partnern, das hei?t, der Stadt Neustadt an der Weinstra?e und dem SWR, besprechen.

Redaktion dieser Pressemeldung gika-press Giesbert Karnebogen, Paul-Friedl?nder-Str. 1, 65203 Wiesbaden, Tel.: 0611-18683-90, Mobil: 0171-6106861, E-Mail: gk@gika-press.de, Webseite: https://www.usecomm.de

Weitere Informationen ?ber Neustadt an der Weinstra?e und seine neun Weind?rfer: Tourist-Information Neustadt an der Weinstra?e Hetzelplatz 1, 67433 Neustadt an der Weinstra?e Tel.: 06321-9268-92 Telefax: 06321-9268-91 E-Mail: touristinfo@neustadt.pfalz.com Websites: http://www.neustadt.eu und http://www.pfalztours.eu - Social Media: http://www.facebook.com/NeustadtWeinstrasseTourismus - http://www.instagram.com/visit_neustadt

(Ende)

Aussender: Tourist, Kongress und Saalbau GmbH Ansprechpartner: Martin Franck Tel.: +49 6321 926855 E-Mail: martin.franck@neustadt.eu Website: www.neustadt.eu

Neustadt an der Weinstra?e (pts020/16.09.2020/18:05)

@ pressetext.de