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Umfrage, Yokogawa

Die Yokogawa Electric Corporation (TOKYO: 6841) gab heute die Ergebnisse einer weltweiten Endanwender-Umfrage zu den Aussichten auf industrielle Autonomie* bekannt, aus der hervorgeht, dass 64% der Befragten aus Unternehmen der Prozessindustrie bis 2030 einen autonomen Betrieb erwarten.

16.09.2020 - 09:02:29

Umfrage von Yokogawa: 64 Prozent der Unternehmen erwarten autonomen Betrieb in der Prozessindustrie bis 2030. Die Umfrage gibt einen detaillierten Überblick über zukünftige Trends in der Automatisierung und Autonomie, über Geschäftsprioritäten und Technologien, die in wichtigen Prozessindustrien wie Öl und Gas, Pharmazie, Chemie, Petrochemie und Energieerzeugung eingesetzt werden.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20200916005059/de/

Technology investment over next 3 years (Graphic: Yokogawa Electric Corporation)

Wichtigste Erkenntnisse:

Die Unternehmen bewegen sich in Richtung autonomer Betrieb bis zum Jahr 2030 und werden in Technologien investieren, welche Entscheidungsfindungen unterstützen

64 % der Befragten gaben an, dass sie damit rechnen, bis 2030 autonome Abläufe in ihren wichtigsten Betrieben zu erreichen. 89 % sagten, dass ihre Unternehmen derzeit Pläne haben, den Grad der Autonomie in ihren Betrieben zu erhöhen. Was ihren derzeitigen Status betrifft, so gaben 64% an, dass sie teilautonome oder autonome Betriebsprozesse durchführen oder in der Pilotphase sind, während 67% bis 2023 eine erhebliche Automatisierung erwarten.

Cybersecurity (51%), Cloud, Analysen und Big Data (47%) und Künstliche Intelligenz (42%) sind drei Schlüsselbereiche, in denen Unternehmen in den nächsten drei Jahren erhebliche Investitionen planen. Diese Initiativen werden Unternehmen in die Lage versetzen, schnellere Entscheidungen in einem größeren Bereich zu treffen.

COVID-19 hat das wirtschaftliche Wachstum im Jahr 2020 gebremst, wird jedoch für das mittel- und langfristige Wachstum der autonomen Produktion als Katalysator wirken.

COVID-19 hat möglicherweise der Förderung der autonomen Produktion einen starken Impuls gegeben. Eine Produktion, die ohne Personal vor Ort auskommt, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Mehrheit der Teilnehmer erwartet eine Steigerung ihrer Investitionen in autonome Betriebsprozesse als unmittelbare Folge der COVID-19-Pandemie.

Die Teilnehmer wurden auch gebeten, die wichtigsten Anwendungen einzustufen, in die sie infolge der COVID-19-Pandemie investierten. Demnach sind der Fernbetrieb und die Fernwartung als zwei der wichtigsten Anwendungen herausgestellt worden, für die die Prioritäten gestiegen sind, wobei 36% bzw. 30% der Teilnehmer sie ausgewählt haben. Die Möglichkeit, Arbeiten durchzuführen, ohne dass sich die Arbeitnehmer in einer gefährlichen Umgebung aufhalten müssen, bietet erhebliche Sicherheits- und Kostenvorteile.

Die Umfrage deckte auch signifikante Unterschiede zwischen den Branchen hinsichtlich der Investitionsprioritäten für die Post-COVID-19-Zeit auf. Im Vergleich zu anderen Branchen legten beispielsweise die Teilnehmer der konventionellen Energieerzeugung und der Chemie/Petrochemie einen größeren Schwerpunkt auf Investitionen in die Sicherheit der Arbeitnehmer.

Regionale Trends

Die Umfrage zeigte auch regionale Unterschiede bei den Investitionen in neue Technologien und bei dem Tempo für die Umsetzung der industriellen Autonomie.

Im Vergleich zu anderen Regionen ist der asiatisch-pazifische Raum am stärksten vom Übergang zur industriellen Autonomie betroffen. Die Umfrage ergab, dass der Anteil der Unternehmen im asiatisch-pazifischen Raum, die Investitionen in autonome Systeme für den Betrieb priorisieren, um 18% höher liegt als in der zweitplatzierten Region. 71% Prozent der Befragten im asiatisch-pazifischen Raum waren der Meinung, dass sie in zehn Jahren vollständig autonome Betriebsabläufe erreichen würden, verglichen mit nur 58% in Nordamerika und 56% in Westeuropa.

„Aufgrund dieser Forschungsstudie wurde unser Eindruck bestätigt, dass der Wandel von industrieller Automatisierung hin zur industriellen Autonomie, den wir IA2IA nennen, über das nächste Jahrzehnt hinweg an Dynamik gewinnen wird. COVID-19 wird diesen Trend beschleunigen, und Unternehmen werden entsprechend in verwandte Technologien investieren. Yokogawa kann seine Kunden bei der Planung und Umsetzung autonomer Produktion unterstützen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“, sagte Tsuyoshi Abe, Senior Vice President und Leiter der Marketing-Zentrale von Yokogawa.

Der Umfragebericht kann von folgender Website heruntergeladen werden.
https://www.yokogawa.com/special/ia2ia/outlook/

* Die Umfrage „Global End-user Survey on the Outlook for Industrial Autonomy“ wurde zwischen Juni und Juli 2020 im Auftrag von Yokogawa durch das Forschungsunternehmen Omdia durchgeführt.

Über Yokogawa

Yokogawa wurde 1915 gegründet und ist in den Bereichen Messung, Steuerung und Information tätig. Der Geschäftsbereich für Industrieautomation bietet wichtige Produkte, Dienstleistungen und Lösungen für eine Vielzahl von Prozessindustrien wie Öl, Chemie, Erdgas, Strom, Eisen und Stahl sowie Zellstoff und Papier. Mit dem Geschäftsbereich Life Innovation will das Unternehmen die Produktivität über die gesamte Wertschöpfungskette der Pharma- und Lebensmittelbranche radikal verbessern. Die Bereiche Tests und Messungen, Luftfahrt und andere Branchen bieten weiterhin wichtige Instrumente und Geräte mit branchenführender Präzision und Zuverlässigkeit. Yokogawa kooperiert mit seinen Kunden über ein globales Netzwerk von 114 Unternehmen in 62 Ländern und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 3,7 Milliarden USD. Weitere Informationen finden Sie unter www.yokogawa.com.

Die Namen der hier erwähnten Unternehmen, Organisationen, Produkte, Dienstleistungen und Logos sind entweder eingetragene Marken oder Marken der Yokogawa Electric Corporation oder ihrer jeweiligen Inhaber.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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