MIPI, Alliance

Die MIPI® Alliance, eine internationale Organisation, die Schnittstellenspezifikationen für die Mobilfunkindustrie und vom Mobilfunk beeinflusste Branchen entwickelt, gab heute bekannt, dass die Sensorschnittstellenspezifikation MIPI I3C künftig breiter zugänglich gemacht wird.

12.12.2017 - 14:02:04

MIPI Alliance öffnet Zugang zur MIPI I3C Sensorschnittstellenspezifikation

zugreifen, um beurteilen zu können, ob ihre Sensorintegrationspläne und Design-Anwendungen der Spezifikation entsprechen.

„MIPI I3C bietet eine begrüßenswerte Aktualisierung der I2C-Technologie, die in den letzten 35 breite Akzeptanz gefunden hat. Die Ausweitung des Zugangs sollte die Innovation anspornen und anderen Branchen über den Mobilfunk hinaus behilflich sein“, erklärte Joel Huloux, Chairman der MIPI Alliance. „Das kommt auch MIPI-Mitgliedern zugute, denn es fördert die Akzeptanz und Interoperabilität, stärkt das gesamte Umfeld und sorgt für eine reichhaltigere Entwicklungsumgebung.“

Um Unternehmen zu unterstützen, die den Einsatz von MIPI I3C in ihren Designs in Betracht ziehen, veröffentlichte die MIPI Alliance unlängst auch einen umfassenden Satz von häufig gestellten Fragen (FAQs) zu der Spezifikation. Die FAQs wurden von der MIPI Alliance Sensor Working Group entwickelt und sollen eine technische Einführung in MIPI I3C geben sowie Richtlinien für die Implementierung und Interoperabilitätsprüfungen bereitstellen.

MIPI I3C wurde ursprünglich im Januar 2017 für Mitglieder der MIPI Alliance herausgegeben, um Schnittstellentechnologien zu straffen und zu fördern, die bisher in der Sensorindustrie im Einsatz sind, wie etwa I2C und SPI. Der vereinheitlichte Ansatz erleichtert die kostengünstige Integration mehrerer Sensoren verschiedener Anbieter in einem Gerät, um der zunehmenden Nachfrage nach sensorreichen Smartphones, Wearables, IoT-Geräten, Produkten für erweiterte und virtuelle Realität (AR/VR) und Fahrzeugsystemen nachzukommen.

Die MIPI Alliance verbreitert zudem das MIPI-I3C-Ökosystem mit neuen Spezifikationen, die das MIPI I3C implementieren und 2018 veröffentlicht werden. Zu diesen Spezifikationen gehören: MIPI I3C Host Controller Interface (HCI), eine kommende Spezifikation, die einen einzelnen Softwaretreiber in die Lage versetzt, die MIPI-I3C-Hardware mehrerer Anbieter zu unterstützen; MIPI Touch, MIPI Debug for I3C, MIPI DisCo for I3C und MIPI CSI-2 v2.1.

„Seit seiner Einführung hat sich das MIPI I3C zu einem Sprungbrett für Entwicklungsaktivitäten innerhalb der MIPI Alliance entwickelt, was die Nutzungsfälle erweitert und seinen Wert für die Entwicklergemeinschaft weiter erhöht“, erklärte Ken Foust, Chair der MIPI Alliance Sensor Working Group. „Wir möchten mit Entwicklern der Branche und Forschung bei potenziellen MIPI-I3C-Anwendungen zusammenarbeiten und sind darum der Auffassung, dass Zugang zu der Spezifikation in diesem Bestreben von großem Nutzen sein wird.“

Technologielizenzierung und andere Vorteile der Mitgliedschaft in der MIPI Alliance

Organisationen, die sich die Spezifikation ansehen, werden aufgefordert, der MIPI Alliance beizutreten, um alle Mitgliedschaftsvorteile in Anspruch nehmen zu können. Die Mitgliedschaft gibt Zugang zu relevanten Patenten und Lizenzen sowie Gelegenheiten zur Mitwirkung an der Entwicklung von Spezifikationen, Teilnahme an Interoperabilitäts-Workshops und anderen Veranstaltungen.

Der nächste Interoperabilitäts-Workshop für MIPI I3C findet von 12. bis 16. März 2018 im Rahmen der MIPI-Mitgliederversammlung in Vancouver (Kanada) statt. Im Herbst 2017 fand eine Veranstaltung in Bangalore (Indien) in Verbindung mit der asiatischen Mitgliederversammlung und der ebenfalls dort angesiedelten MIPI DevCon Bangalore statt.

Ankündigungen künftiger Workshops finden Sie unter https://mipi.org/events.

Ressourcen für MIPI-I3C-Entwickler

Ken Foust, Chair der MIPI Alliance Sensor Working Group, moderiert ein Webinar mit dem Titel „A Developer’s Guide to MIPI I3C Implementation and MIPI I3C Beyond Sensors“ am 7. Februar 2018 um 11.00 Uhr EST bzw. 8.00 Uhr PST. Die Anmeldung dazu ist unter http://bit.ly/2kats6J möglich.

Zu den Download-Ressourcen gehören die FAQs („Häufig gestellte Fragen“ (FAQ) zu MIPI I3CSM Version 1.0“); „A Developer’s Guide to MIPI I3CSM for Sensors and Beyond“ - eine Präsentation; und das „MIPI Whitepaper: Introduction to the MIPI I3C Standardized Sensor Interface“.

Um sich näher über die MIPI Alliance zu informieren oder sich mit ihr über soziale Netzwerke zu verbinden, folgen Sie bitte ihrer Twitter-Seite, nehmen an ihrer LinkedIn-Gruppe teil oder liken ihre Facebook-Seite. Wenn Sie Mitglied der MIPI Alliance werden möchten, verwenden Sie bitte den Link Join MIPI auf der Website der Organisation.

Über die MIPI Alliance

Die MIPI Alliance (MIPI) entwickelt Schnittstellenspezifikationen für die Mobilfunkindustrie und für vom Mobilfunk beeinflusste Branchen. In jedem heutzutage gefertigten Smartphone ist mindestens eine MIPI-Spezifikation zu finden. Die im Jahr 2003 gegründete Organisation hat 300 Mitgliedsunternehmen weltweit sowie 13 aktive Arbeitsgruppen, die Spezifikationen innerhalb des Mobilfunkökosystems herausgeben. Zu den Mitgliedern der Organisation zählen Mobiltelefonhersteller, Geräte-Erstausrüster, Softwareanbieter, Halbleiterunternehmen, Entwickler von Anwendungsprozessoren, IP-Tool-Anbieter, Prüfunternehmen und Testgeräte-Hersteller wie auch Kamera-, Tablet- und Laptop-Hersteller. Weitere Informationen finden Sie unter www.mipi.org.

MIPI® ist eine eingetragene Marke der MIPI Alliance. MIPI I3CSM, MIPI I3C HCISM, MIPI TouchSM, MIPI Debug for I3CSM und MIPI I3C for CSI-2SM sind Dienstleistungsmarken der MIPI Alliance.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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