Neuer, Akkuhersteller

Die Innolith AG („Innolith“), ein neues Schweizer Akkutechnologieunternehmen, wird eine innovative Akkutechnologieplattform vermarkten, um die globalen Herausforderungen auf dem Gebiet elektrischer Energie zu bewältigen.

10.10.2018 - 23:14:43

Neuer Akkuhersteller Innolith wird Markt der Energiespeicherlösungen neu aufmischen. Die Akkus mit niedrigen Kosten je Ladezyklus stabilisieren Stromnetze und verhindern Unterbrechungen der Stromversorgung, unterstützen die Integration erneuerbarer Energiequellen, versorgen die rasant wachsende Flotte elektrischer Fahrzeuge und ermöglichen eine zuverlässige Stromversorgung in energiearmen Ländern.

Die Innolith-Akkus nutzen ein unkonventionelles, anorganisches Elektrolyt, das sowohl eine längere Lebensdauer als auch eine höhere Sicherheit des Akkus bietet, der grundsätzlich nicht entzündlich ist. Hierin besteht ein Unterschied zu organischen Lithium-Ion-Akkus (Li-ion), die eine begrenzte Zahl an Ladezyklen aufweisen und bereits mehrere Brände in Verbraucherprodukten und Netzanwendungen ausgelöst haben.

Ein Prototyp der Innolith-Technologie hat sich bereits im Stromversorgungsnetz der USA bewährt. Dort stellen Innolith-Akkus mit einer überragenden Lebensdauer von mehr als 50.000 Ladezyklen hohe Stromkapazitäten bereit. Die Kosten je Ladezyklus betragen somit ein Bruchteil der Kosten konventioneller Li-ion-Netzakkus und erbringen netzstabilisierende Dienste für hohe Leistungsanforderungen.

„Die Lithium-Ionen-Akkutechnologie, die ursprünglich für Verbraucherelektronik entwickelt wurde, hat sich auch bei anspruchsvollen Netzanwendungen weltweit durchgesetzt. Heutige Li-ion-Akkus weisen jedoch Nachteile wie eine geringe Zahl möglicher Ladezyklen oder ein inhärentes Brand- und Explosionsrisiko auf“, erläutert Alan Greenshields, Board Chairman, Innolith AG. „Die Welt braucht sichere Akkus, die auch nach mehreren tausend Ladezyklen die benötigte Stromleistung abgeben können. Innolith hat einen solchen Akku entwickelt, der von unabhängigen Testlabors geprüft wurde und sich auch kommerziell in kritischen Anwendungsbereichen bewähren konnten.“

Die Produktion der Innolith-Akkus soll 2019 mit Tests der Fertigungslinie beginnen. Der Start der Serienfertigung ist für 2020 geplant. Die Automatisierung der Fertigungslinie wird von spezialisierten Partnerunternehmen vorgenommen, die von Innolith ausgewählt werden. Greenshields fügt an: „Die Akkuproduktion ist ein ausgereifter Industriezweig, die Zellenmontage sollte daher von Produktionsexperten ausgeführt werden, die die erforderlichen Fähigkeiten und Erfahrungen mitbringen, um hohe Qualität bei niedrigen Kosten zu liefern. Um dies zu erreichen, wird Innolith mit Branchenführern kooperieren und sich selbst auf Forschung und Entwicklung, Produktdesign und Spezialchemikalien konzentrieren.“

„Die Nachfrage nach leistungsstarken, langlebigen und sicheren Akkus ist enorm“, so Sergey Buchin, CEO, Innolith AG. „Unsere Aufgabe besteht darin, die Technologie in die Serienfertigung zu überführen, und auf dem Weg dorthin sind wir schon weit vorangekommen. Wir sind im Zeitplan und werden den Hochleistungsakku von Innolith ab 2020 in Serie produzieren. Darüber hinaus arbeitet unser Team von Wissenschaftlern an neuen Generationen anorganischer Akkus, die erhebliche Leistungssteigerungen versprechen.“

Innolith wird seine Akkus über spezialisierte Systemintegratoren und Vertriebspartner vermarkten. Das Unternehmen arbeitet außerdem mit Regierungsbehörden und Nichtregierungsorganisationen an der Implementierung von Innolith-Akkus als sichere und langfristige Mittel zur Optimierung der Kraftstoffeffizienz bei der konventionellen Stromerzeugung und zur Integration erneuerbarer Energien in Schwellenländern zusammen.

Über Innolith

Die Innolith AG ist ein Energietechnologieunternehmen mit Sitz in Basel (Schweiz), das eine innovative anorganische Akkutechnologieplattform zur Bereitstellung von leistungsstarken, langlebigen und sicheren Akkus entwickelt hat. Innolith unterhält sein primäres Forschungszentrum in Bruchsal (Deutschland), und seine Technologie wird bereits im PJM-Stromversorgungsnetz in den USA zur Frequenzregelung eingesetzt.

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