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Global, Access

Die Access to Nutrition Initiative (ATNI) hat ihren globalen Index für 2021 veröffentlicht, in dem die 25 weltweit größten Nahrungsmittel- und Getränkehersteller sowie ihr Beitrag zur Bekämpfung der Unterernährung bewertet werden.

01.07.2021 - 09:19:20

Der Global Access to Nutrition Index von 2021 fordert die Lebensmittelindustrie auf, dringend die Ernährungslücke in Zeiten von COVID-19 zu schließen. Während einige Unternehmen einen deutlichen Fortschritt seit der letzten Veröffentlichung 2018 verzeichneten, sind die Bemühungen der obersten 10 Hersteller zurückgegangen. ATNI ruft Unternehmen dringend dazu auf, ihre Anstrengungen zu verstärken, um einige der schwierigsten Ernährungsherausforderungen der Welt zu bewältigen.

und das Risiko für Menschen stellt, an einer ernährungsbedingten Krankheit zu erkranken. 2019 wurden 690 Millionen Menschen (8,9% der Weltbevölkerung) als unterernährt eingestuft. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 sind es nun noch mehr Menschen, die eine extreme Form von Armut und die Folgen von Übergewicht und ernährungsbedingten Krankheiten erfahren.

Die FCDO-Ministerin für Europäische Nachbarschaft und Amerika, Wendy Morton, sagte: „Wir begrüßen die Veröffentlichung des diesjährigen Index, insbesondere, da COVID-19 die Situation der Unterernährung und die Verfügbarkeit von Nahrung weltweit verschlimmert hat. Wir haben die einzigartige Gelegenheit, diese Situation so anzugehen, dass alle davon profitieren. Wir müssen die größten Nahrungsmittel- und Getränkeunternehmen der Welt zur Verantwortung ziehen, um unsere globale Erholung von der Pandemie zu beschleunigen.“

Inge Kauer, Executive Director von ATNI, fügte hinzu: „Von den 25 größten Nahrungsmittel- und Getränkeherstellern muss jeder die Verantwortung übernehmen, Verbrauchern auf der ganzen Welt ein gesundes Produktangebot zu machen und bei der Ernährung niemanden zurück zu lassen. Das ist keine leichte Aufgabe - aber es ist eine Aufgabe, die dringende Maßnahmen erfordert, wenn wir zu unserem Wort, die nachhaltigen Entwicklungsziele zu erreichen, stehen möchten, um den Welthunger zu beenden und für einen guten Gesundheitszustand und Wohlbefinden zu sorgen.“

Highlights und Rankings

Alle Unternehmen wurden hinsichtlich ihres Engagements, ihrer Praktiken und Veröffentlichungen in Bezug auf Governance und Unternehmensführung, die Herstellung und Verteilung gesunder, bezahlbarer, zugänglicher Produkte und die Art und Weise, wie Unternehmen die Verbraucherentscheidungen und ihr Verhalten beeinflussen, bewertet.

Die durchschnittliche Punktzahl blieb unverändert zu 2018: 3,3/10.Nestlé führt das Ranking von 2021 mit einer Punktzahl von 6,7 an. Das Unternehmen hat in allen Kategorien einen Platz unter den ersten 3 ergattert und belegt Platz 1 für ‘Governance’ und ‘Engagement’.Unilever hat sich mit 6,3 den zweiten Platz gesichert und FrieslandCampina wurde mit 5,9 dritter. Arla verzeichnet 2021 eine Verbesserung auf 5,1 im Vergleich zum Ergebnis von 2018 von 3,3. Der Fortschritt ist vorwiegend auf eine neue Etikettierungsstrategie, eine verantwortungsbewusste Marketingpolitik und eine Verbesserung des Gesundheitsaspekts seines Produktportfolios zurückzuführen.Meiji verbesserte seine Position um vier Plätze dank der Integration einer Ernährungsstrategie in seiner CSR-Vision und neuer Verfahrensweisen im Marketing für Kinder und bei der Etikettierung.Lediglich 31% der Produkte erfüllten den unabhängigen Gesundheitsstandard (eine Gesundheitssternebewertung von 3,5 Sternen oder mehr). Dies entspricht 11.797 der 38.176 verschiedenen Produkte, die von den 25 Unternehmen global verkauft wurdenBei nur fünf Unternehmen erreichte die Hälfte oder mehr ihrer Produkte die gesunde Schwelle von 3,5 SternenNeun Unternehmen verbesserten das durchschnittliche HSR (Health Star Rating) ihrer Produkte zwischen 2018 und 2021.

 Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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