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Wenige schwere Naturkatastrophen im Halbjahr (FOTO)

11.07.2018 - 11:52:25

Munich Re / Wenige schwere Naturkatastrophen im Halbjahr

München -

Naturkatastrophen haben im 1. Halbjahr 2018 weltweit deutlich

weniger Schäden verursacht als üblich. Die Gesamtschäden betrugen

nach vorläufigen Zahlen rund 33 Mrd. US$, der niedrigste Stand seit

2005 (inflationsbereinigt 29 Mrd. US$).

Einzelne Ereignisse haben aber für Betroffene hohe Schäden

verursacht, etwa im Agrarsektor durch Ernteausfälle wegen Trockenheit

in Europa.

Höhere Schäden entstehen zudem meist in der zweiten Jahreshälfte.

2017 führte die Hurrikan-Serie mit den Stürmen Harvey, Irma und Maria

dazu, dass die Gesamtschäden des Jahres 340 Mrd. US$ erreichten.

Torsten Jeworrek, Mitglied des Vorstands von Munich Re: "Es ist

gut, dass nach extremen Katastrophen mit Rekordschäden wieder eine

Phase mit geringen Schäden zu verzeichnen war. Bei Betrachtung eines

kurzen Zeitraums ist das natürlich stark zufallsbedingt. Wichtig ist,

langfristige Entwicklungen zu kennen. Wir müssen deshalb weiter jede

Anstrengung unternehmen, die Hintergründe von Naturkatastrophen zu

verstehen und mit klugen Präventionsmaßnahmen Schäden vorzubeugen."

Die Naturkatastrophen-Bilanz:

Die Gesamtschäden von 33 Mrd. US$ betrugen etwa die Hälfte des

Vorjahreswertes und des preisbereinigten Durchschnitts der

vergangenen 30 Jahre.

Der Anteil der versicherten Schäden lag bei 17 Mrd. US$, weniger

als im Vorjahr (25,5 Mrd. US$), aber ähnlich hoch wie im Schnitt der

ersten sechs Monate der vergangenen 30 Jahre.

430 relevante Naturkatastrophen wurden im ersten Halbjahr 2018 in

der NatCatSERVICE-Datenbank (http://natcatservice.munichre.com)

registriert, mehr als im langfristigen Durchschnitt (250). (Lesen Sie

mehr http://ots.de/zGkpMN )

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