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WACKER CHEMIE AG, DE000WCH8881

Wacker Chemie AG: WACKER treibt Umsetzung seines Effizienzprogramms &

15.10.2020 - 12:05:26

Wacker Chemie AG: WACKER treibt Umsetzung seines Effizienzprogramms &. Wacker Chemie AG: WACKER treibt Umsetzung seines Effizienzprogramms ?Zukunft gestalten' voran

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DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Sonstiges

Wacker Chemie AG: WACKER treibt Umsetzung seines Effizienzprogramms 'Zukunft

gestalten' voran

15.10.2020 / 12:00

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

* RAHMENVEREINBARUNGEN MIT DEM BETRIEBSRAT UNTERZEICHNET

* BIS ENDE DES JAHRES 2022 SOLLEN RUND 1.200 STELLEN VOR ALLEM IN DER

VERWALTUNG UND IN NICHT OPERATIVEN FUNKTIONEN DER GESCHÄFTSBEREICHE

WEGFALLEN

* STELLENABBAU IN DEUTSCHLAND SOLL ÜBER SOZIALVERTRÄGLICHE MASSNAHMEN

ERFOLGEN, BETRIEBSBEDINGTE KÜNDIGUNGEN WERDEN AUSGESCHLOSSEN

* EINSPARUNGSZIEL VON JÄHRLICH 250 MIO. EUR AB ENDE 2022 BESTÄTIGT

München, 15. Oktober 2020 - Die Wacker Chemie AG treibt ihr im November

gestartetes Effizienzprogramm "Zukunft gestalten" weiter voran. Wie der

Münchner Chemiekonzern heute bekanntgab, haben sich Unternehmensleitung und

Arbeitnehmervertretungen auf ein Rahmenkonzept zum geplanten Stellenabbau

geeinigt. Demnach werden in Deutschland bis Ende des Jahres 2022 insgesamt

rund 1.000 Stellen vor allem in den Verwaltungsbereichen des Konzerns sowie

den indirekten und nicht operativen Funktionen der Geschäftsbereiche

wegfallen. Darüber hinaus werden etwa 200 Stellen an den Standorten

außerhalb Deutschlands abgebaut.

Umgesetzt werden soll der Stellenabbau in Deutschland ausschließlich mit

sozialverträglichen und freiwilligen Maßnahmen. Dazu zählen Verrentung,

Altersteilzeitregelungen oder Aufhebungsverträge. Betriebsbedingte

Kündigungen sind nach der jetzt getroffenen Vereinbarung ausgeschlossen.

Festgelegt wurde außerdem, dass Auszubildende bei Eignung weiterhin

übernommen werden. Das Unternehmen leistet damit einen wesentlichen Beitrag,

jungen Menschen im Anschluss an die Ausbildung eine attraktive berufliche

Perspektive zu bieten. Gleichzeitig stellt diese Regelung sicher, dass

WACKER auch künftig über gut qualifizierte Nachwuchskräfte verfügen kann.

Sein Ziel, durch Reduzierungen bei den Sachkosten und beim Umfang intern

erbrachter Leistungen sowie mit einer schlankeren Organisation ab Ende 2022

jährlich rund 250 Mio. EUR einzusparen, hat das Unternehmen bestätigt. Der

Gesamtbetrag kommt dabei jeweils etwa zur Hälfte aus Sachkosten und

Personalkosten. Aus den Einsparungen bei den Sachkosten erwartet WACKER

bereits in diesem Jahr mehr als 50 Mio. EUR. 2021 werden es voraussichtlich

mehr als 100 Mio. EUR sein. Wesentliche Einsparungen bei den Personalkosten

werden dagegen erst ab dem kommenden Jahr erwartet.

"Das zentrale Anliegen von ,Zukunft gestalten' ist es, die Organisation von

WACKER konsequent neu auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden

auszurichten und so das profitable Wachstum des Konzerns zu unterstützen",

erläuterte der Vorstandsvorsitzende Rudolf Staudigl den Fokus des Programms.

"Sowohl im Geschäft mit Polysilicium als auch in unseren Chemiebereichen

bereiten wir uns auf eine härtere Gangart im Wettbewerb vor. Wir wollen

dabei nicht nur Kosten in signifikantem Umfang einsparen, sondern vor allem

die Wettbewerbsfähigkeit von WACKER auch für zukünftige Herausforderungen zu

stärken und dauerhaft zu sichern", so Staudigl weiter.

"Mit den jetzt abgeschlossenen Vereinbarungen haben wir den Rahmen dafür

geschaffen, um mit den geplanten organisatorischen Veränderungen zügig in

die Umsetzung gehen zu können. Gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern

werden wir jetzt die detaillierte Ausgestaltung der Personalmaßnahmen

erarbeiten", sagte Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Christian Hartel.

"Wir sind sehr zufrieden, dass es uns mit dieser Vereinbarung gelungen ist,

unsere Ziele mit guten und fairen Lösungen zu erreichen", betonte der

Personalvorstand.

Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf

Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl

wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen

realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen

sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und

Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen

Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den

Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.:

Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs-

und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde

Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der

Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch

WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Die

Inhalte dieser Presseinformation sprechen alle Geschlechter gleichermaßen

an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z.B. Kunde,

Mitarbeiter) verwendet.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Wacker Chemie AG

Presse und Information

Christof Bachmair

Tel. +49 89 6279-1830

christof.bachmair@wacker.com

15.10.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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