Voltabox, DE000A2E4LE9

Voltabox ebnet in 2021 Weg aus der Konsolidierung - Umsatz gemäß Erwartungen deutlich reduziert

28.04.2022 - 19:59:31

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Voltabox ebnet in 2021 Weg aus der Konsolidierung - Umsatz gemäß Erwartungen

deutlich reduziert

28.04.2022 / 19:55

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Voltabox ebnet in 2021 Weg aus der Konsolidierung - Umsatz gemäß Erwartungen

deutlich reduziert

- Umsatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen bei 3,5 Mio. Euro; EBITDA bei

-3,7 Mio. Euro - Vorstand erwartet positive Unternehmensentwicklung ab dem

zweiten Halbjahr

- Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk als Ergebnis erheblicher

Anstrengungen zur Konsolidierung im Berichtsjahr

- Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag bei rund 30 % - Stärkung der

Kapitalbasis und Liquidität durch Kapitalerhöhung zwischenzeitlich erfolgt

Paderborn, 28. April 2022 - Die Voltabox AG ["Voltabox", das "Unternehmen"

oder die "Gesellschaft"; ISIN DE000A2E4LE9] hat heute ihren Konzern- und

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 veröffentlicht. Dank dem

erfolgreichen verlaufenden Umbau des Unternehmens konnten die Risiken für

Voltabox deutlich reduziert werden, sodass der Wirtschaftsprüfer einen

uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilte. Auf dieser Basis arbeitet

der Vorstand mit einem ausgewählten Team weiterhin intensiv an der

Entwicklung einer neuen Unternehmensstrategie.

Durch die zurückliegende Konsolidierung ist die Bilanzsumme innerhalb des

vergangenen Geschäftsjahres von 40,1 Mio. Euro auf nunmehr 5,7 Mio. Euro

reduziert worden, die Gesellschaft ist gleichzeitig weitestgehend

entschuldet. Die Reorganisation hatte nicht nur eine Verkürzung der

Bilanzsumme durch Abschreibungen und Ausbuchungen sowie die Desinvestitionen

von nicht-fortgeführten Geschäftsbereichen zur Folge, sondern erforderte

auch eine deutliche Reduktion der Belegschaft. So wurde die Anzahl der

Mitarbeiter innerhalb eines Jahres von 186 zum 31. Dezember 2020 um drei

Viertel zum Ende des Berichtsjahres reduziert. Im Geschäftsjahr 2021

verringerte sich der Personalaufwand dementsprechend um 74,4 % auf 2,8 Mio.

Euro.

Patrick Zabel, seit März dieses Jahres CEO der Voltabox AG, kommentiert:

"Hinter uns liegt ein schmerzhafter Weg. Die Ziele, die wir erreicht haben,

eröffnen aber die Chance, das Unternehmen frei von Belastungen der

Vergangenheit neu aufzustellen. Die schwierigsten und härtesten Aufgaben

haben wir nunmehr erfolgreich bewältigt. Jetzt sind wir voll auf die vor uns

liegenden Aufgaben fokussiert. Voltabox soll zügig ein neues Profil

erhalten."

Die bereits angesprochenen Desinvestitionen umfassen die erfolgreiche

Veräußerung der Aktivitäten in Nordamerika sowie des Automobilgeschäfts.

Darüber hinaus hat Voltabox im Zuge des Verkaufs durch die ehemalige

Muttergesellschaft und die Sitzverlegung nach Paderborn ein Outsourcing der

eigenen Produktion vollzogen. Das schafft künftig die Option,

Produktionsanlagen flexibel nutzen zu können, ohne jedoch ganz allein Sorge

für die Auslastung tragen zu müssen. Damit folgt das Unternehmen dem

modernen Ansatz, auf Produktions- und Technologie-Hubs in einem Netzwerk aus

Kooperationspartnern zurückzugreifen.

Der Umsatz aus den fortgeführten Geschäftsbereichen beläuft sich in 2021 auf

3,5 Mio. Euro und beinhaltet auch jene Branchen, die Voltabox auch zukünftig

adressieren möchte. Nach einer gestiegenen Materialaufwandsquote infolge von

Verkäufen unter Buchwert sowie einem deutlich reduzierten, aber relativ

immer noch hohen Personalaufwand beträgt das EBITDA im Berichtsjahr -3,7

Mio. Euro. Das entspricht einer EBITDA-Marge von -105,9 %. Als Ergebnis

planmäßiger Abschreibungen auf Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten

in Höhe von 3,3 Mio. Euro ergibt sich ein EBIT von -10,0 Mio. Euro. Das

Konzernergebnis von -12,8 Mio. Euro entspricht einem Ergebnis je Aktie von

-0,81 Euro im Berichtsjahr.

Zum Bilanzstichtag und demnach vor der im laufenden Geschäftsjahr

erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhung betrug die Eigenkapitalquote 30,0

%.

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit hat sich im

Berichtszeitraum auf -8,2 Mio. Euro (Vorjahr: 3,7 Mio. Euro) reduziert.

Wesentliche Ursachen sind die deutliche Reduktion der sonstigen

kurzfristigen Verbindlichkeiten und des Cashflows aus nicht fortgeführten

Geschäftsbereichen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit verbesserte sich

auf 9,9 Mio. Euro (Vorjahr: -5,5 Mio. Euro) als Ergebnis der im Berichtsjahr

getätigten Desinvestitionen.

Im Geschäftsjahr 2022 erwartet der Vorstand einen Umsatz von rund 2,5 Mio.

Euro. Ein wesentlicher Einflussfaktor wird die weiterhin im gesamten ersten

Halbjahr bestehende Lieferkettenproblematik sein. Daneben ist auch der

bewusste Fokus auf die Strategieentwicklung und damit einhergehende

vorrangige Bedienung des Bestandsgeschäfts im Rahmen der Möglichkeiten zur

Teilebeschaffung sein. Die Umsatzgenerierung wird dementsprechend vorrangig

im zweiten Halbjahr erfolgen. Das EBITDA erwartet die Gesellschaft mit -2,5

Mio. Euro. Zudem nimmt der Vorstand an, dass der Free Cashflow geringer als

-2,5 Mio. Euro sein wird.

"Unsere Planzahlen für das laufende Geschäftsjahr sind weiterhin Ausdruck

dafür, dass sich Voltabox im Wandel befindet. Wir sind zuversichtlich, dass

Voltabox in den kommenden Jahren wieder eine positive

Unternehmensentwicklung nehmen wird. Wichtig ist jedoch, dass dies

nachhaltig geschieht und unsere Geschäftsmodelle profitabel sind. Ich

wiederhole mich hier gerne erneut: Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen,

benötigen wir im laufenden Geschäftsjahr noch Zeit", betont Vorstand Patrick

Zabel.

Wie schon zuletzt erläutert vollzieht Voltabox die Neuausrichtung und

-aufstellung am Markt bewusst durch verschiedene Blickwinkel - sowohl intern

als auch durch externe Unterstützung. Für diesen Prozess ist das

Voltabox-Team zielgerichtet mit Spezialisten aus dem Bereich industrielle

Elektromobilität verstärkt worden. Deren Expertise und Know-how macht sich

bereits nach wenigen Wochen und Monaten deutlich bemerkbar. Zudem wird

Voltabox im Rahmen der Strategieentwicklung durch die Trionity Invest GmbH

beraten. Die neue Mehrheitsgesellschafterin sichert zudem die Refinanzierung

der Gesellschaft ab.

"Erste Rückmeldungen unserer Kunden zur neuen Voltabox AG sind sehr positiv.

Sie registrieren deutlich die Aufbruchstimmung, die wir mit unserem Team

vermitteln, und dass wir sehr ernsthaft und konzentriert an unserem neuen

Lösungsangebot arbeiten. Der Austausch mit unseren Partnern ist sehr

konstruktiv und zielt darauf ab, auszuloten, wie die Ansätze für eine

zukünftige Zusammenarbeit aussehen könnten. Hierzu werden wir konsequent auf

unser umfassendes Netzwerk zurückgreifen, mit dem wir als Batteriehersteller

und Technologieanbieter unsere Lösungen für die Elektromobilität

zuverlässiger denn je ausrollen können", betont Patrick Zabel.

Über die Voltabox AG

Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt

a.M. notierte Voltabox AG (ISIN DE000A2E4LE9) ist ein technologiegetriebener

Anbieter für Elektromobilitätslösungen in industriellen Anwendungen.

Kerngeschäft sind sichere, hochentwickelte und leistungsstarke

Batteriesysteme auf Lithium-Ionen-Basis, die modular und in Serie gefertigt

werden. Die Batteriesysteme finden vor allem Verwendung in Bussen für den

Personennahverkehr sowie in Land- und Baumaschinen.

Kontakt

Voltabox AG

Patrick Zabel (CEO)

Technologiepark 32

33100 Paderborn

E-Mail: investor@voltabox.ag

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Technologiepark 32

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