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SNP: Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung schließt anlassbezogene Prüfung ab und bestätigt vorgenommene IAS 8-Fehlerkorrekturen im Konzernabschluss 2020

23.11.2021 - 16:50:30

SNP: Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung schließt anlassbezogene Prüfung ab und bestätigt vorgenommene IAS 8-Fehlerkorrekturen im Konzernabschluss 2020. SNP: Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) schließt anlassbezogene Prüfung ab und bestätigt vorgenommene IAS 8-Fehlerkorrekturen im Konzernabschluss 2020

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DGAP-News: SNP Schneider-Neureither & Partner SE / Schlagwort(e): Sonstiges

SNP: Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) schließt anlassbezogene

Prüfung ab und bestätigt vorgenommene IAS 8-Fehlerkorrekturen im

Konzernabschluss 2020

23.11.2021 / 16:45

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Corporate News

SNP: Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) schließt anlassbezogene

Prüfung ab und bestätigt vorgenommene IAS 8-Fehlerkorrekturen im

Konzernabschluss 2020

- Den Fehlerfeststellungen zugrundeliegende Aspekte wurden bereits im

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 und Konzernlagebericht für das

Geschäftsjahr 2020 berücksichtigt

- Korrekturen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht 2020 bestätigt -

kein weiterer Anpassungsbedarf für den Konzernabschluss zum 31. Dezember

2020 oder früherer Abschlüsse

Heidelberg, 23. November 2021 - Die SNP SE, (ISIN: DE0007203705), ein

weltweit führender Anbieter von Lösungen für digitale

Transformationsprozesse und softwarebasierte Datenmigrationen, hat mit

Veröffentlichung seines Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2020 Korrekturen

in den Vergleichsperioden vorgenommen. Die Korrekturen erfolgten

retrospektiv im Einklang mit den Korrekturvorschriften des IAS 8

(International Accounting Standards). Daraufhin unterzog die Deutsche

Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) den Konzernabschluss zum 31. Dezember

2019 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019 einer

anlassbezogenen Prüfung nach § 342b Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 HGB und bestätigt im

Ergebnis mit ihren Prüfungsfeststellungen die im Rahmen des

Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2020 vorgenommenen und veröffentlichten

Korrekturen.

Nach Einschätzung von SNP ergibt sich aus dem Feststellungsbescheid kein

weiterer Anpassungsbedarf für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020

oder früherer Abschlüsse. Nach dem Verständnis des Unternehmens sieht auch

die Bafin keinen weiteren Anpassungsbedarf.

Am 18. November 2021, zugestellt am 22. November 2021, ordnete die Bafin die

Bekanntmachung der festgestellten Fehler durch die SNP SE an. Die

entsprechende formelle Bekanntgabe erfolgte am 23. November 2021 im

Bundesanzeiger ( www.bundesanzeiger.de) sowie über die DGAP ( www.dgap.de).

Im Einzelnen:

Im Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2020

wurde festgestellt, dass ein Nutzungsrecht aus einem Mietvertrag (gemäß IFRS

16) für eine Immobilie mit einem nahestehenden Unternehmen in den USA

bereits für das Geschäftsjahr 2019 gemäß IAS 8 um 3,6 Mio. EUR auf null

außerplanmäßig abgewertet werden musste. Die nach dem Tod des

Unternehmensgründers und Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Andreas

Schneider-Neureither durchgeführte Überprüfung der US-Immobilie ergab eine

fehlende gewerbliche Nutzbarkeit bereits ab Mietbeginn im Jahre 2019.

Im Konzernanhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2019 war bei der

Erläuterung der Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen

ausgeführt, dass sämtliche Transaktionen mit Nahestehenden

fremdvergleichsfähig waren. Die Einschätzung verstößt folgerichtig

hinsichtlich des Mietvertrages in den USA gegen IAS 24.23, da die

langfristig angemieteten Räumlichkeiten nicht gewerblich genutzt werden

konnten und von einem unabhängigen Geschäftspartner solche Räumlichkeiten

nicht angemietet worden wären.

Der Ergebniseffekt aus der außerplanmäßigen Wertberichtigung des

Nutzungsrechts führte zur Nichteinhaltung der ersten Stufe einer

vereinbarten Finanzkennzahl bei ausstehenden Schuldscheindarlehen und zu

einem damit erhöhten Zinssatz um 0,5%. Infolgedessen wurden die finanziellen

Verbindlichkeiten und der Zinsaufwand in den Vergleichsperioden des

Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2020 jeweils um 0,2 Mio. EUR nach oben

angepasst. Auch diese Korrektur erfolgte in Einklang mit den Regelungen des

IAS 8.

Darüber hinaus wurde aufgrund einer fehlerhaften Allokation von

Personalkosten auf die Segmente in der Segmentberichterstattung zum 31.

Dezember 2019 das Segmentergebnis des Segments Service um 0,5 Mio. EUR zu hoch

und das Segmentergebnis des Segments Software um 0,5 Mio. EUR zu hoch

ausgewiesen. Der vorgenannte Fehler wurde ebenfalls im Konzernabschluss zum

31. Dezember 2020 in der Vergleichsperiode korrigiert.

Über SNP

SNP ist ein weltweit führender Anbieter von Software zur Bewältigung

komplexer digitaler Transformationsprozesse. Anders als klassische

IT-Beratung im ERP-Umfeld setzt SNP auf einen automatisierten Ansatz mit

Hilfe eigens entwickelter Software: Mit der Data Transformation Platform

CrystalBridge(R) und dem SNP BLUEFIELDTM-Ansatz können IT-Landschaften

deutlich schneller und sicherer umstrukturiert, modernisiert und Daten

sicher in neue Systeme oder in Cloud-Umgebungen migriert werden. Dies

gewährt Kunden klare qualitative Vorteile bei gleichzeitig reduziertem Zeit-

und Kostenaufwand.

Die SNP-Gruppe beschäftigt weltweit rund 1.700 Mitarbeiter*innen. Das

Unternehmen mit Stammsitz in Heidelberg erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen

Umsatz von rund 144 Mio. EUR. Kunden sind global agierende Konzerne aus

allen Branchen. SNP wurde 1994 gegründet, ist seit dem Jahr 2000

börsennotiert, seit August 2014 im Prime Standard der Frankfurter

Wertpapierbörse (ISIN DE0007203705) gelistet. Seit 2017 firmiert das

Unternehmen als Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea/SE).

Weitere Informationen unter www.snpgroup.com

Ansprechpartner SNP:

Marcel Wiskow

Director lnvestor Relations

Telefon: +49 6221 6425-637

E-Mail: marcel.wiskow@snpgroup.com

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