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SCHWEIZER ELECTRONIC AG, DE0005156236

Schweizer Electronic AG: Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2021

07.05.2021 - 08:04:27

Schweizer Electronic AG: Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2021. Schweizer Electronic AG: Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2021

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DGAP-News: Schweizer Electronic AG / Schlagwort(e):

Quartals-/Zwischenmitteilung

07.05.2021 / 08:00

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

- Auftragseingang gegenüber dem ersten Vorjahresquartal verdoppelt

- Umsatz steigt im ersten Quartal um 6,9 Prozent

- EBITDA-Quote mit -6,2 Prozent aufgrund gestiegener Aufbaukosten des Werkes

in China leicht erhöht

- Prognose für 2021 bestätigt - Management weiterhin optimistisch

Schramberg, 07. Mai 2021 - Die SCHWEIZER Gruppe konnte trotz der

Beeinträchtigungen der Covid-19-Panademie von der weltwirtschaftlichen

Erholung profitieren.

Der Auftragseingang im ersten Quartal 2021 überstieg das Vergleichsquartal

des Vorjahres um +98 Prozent und betrug 44,2 Mio. Euro (Q1 2020: 22,3 Mio.

Euro). Die sich bereits seit Oktober des Vorjahres abzeichnende Erholung der

Konjunktur war auch im Verlauf des ersten Quartals ungebrochen. Der

Auftragsbestand betrug Ende des Quartals 2021 125,7 Mio. Euro (31.12.2020:

109,2 Mio. Euro).

Der Umsatz der SCHWEIZER Gruppe belief sich im ersten Quartal 2021 auf 29,3

Mio. Euro (Q1 2020: 27,4 Mio. Euro). Dies entspricht einer Erhöhung um +6,9

Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, welches noch keine spürbaren

Auswirkungen der Pandemie aufwies. Mit Automotive-Kunden wurden 23,0 Mio.

Euro (Q1 2020: 19,1 Mio. Euro) umgesetzt, was einer Erhöhung zum

Vorjahresquartal um +20,3 Prozent entspricht. Damit erhöhte sich der

Umsatzanteil der wichtigsten Kundengruppe Automotive im ersten Quartal auf

78,5 Prozent des Umsatzes (Q1 2020: 69,7 Prozent), der Umsatzanteil von

Industriekunden belief sich auf 16,9 Prozent (Q1 2020: 22,6 Prozent).

Das Bruttoergebnis betrug im ersten Quartal -1,0 Mio. Euro (Q1 2020: +2,0

Mio. Euro), was einer negativen Bruttomarge von -3,3 Prozent entspricht (Q1

2020: +7,3 Prozent). Hier wirkten sich im Vergleich zum Vorjahresquartal die

gestiegenen Aufbaukosten des Werkes in China mit -3,3 Mio. Euro negativ auf

das Bruttoergebnis aus. Das Bruttoergebnis der Gruppe ohne China belief sich

auf +2,9 Mio. Euro, was einer Steigerung von +2,0 Mio. EUR entspricht. Zu

dieser Entwicklung trugen entscheidend die im Vorjahr durchgeführten

Kostensenkungsmaßnahmen und die somit reduzierte Gewinnschwelle am Standort

Schramberg bei.

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) betrug -1,8

Mio. Euro (Q1 2020: -1,6 Mio. Euro), wodurch die EBITDA-Quote sich moderat

auf -6,2 Prozent (Q1 2020: -5,7 Prozent) erhöhte. Die Gruppe ohne China

erzielte ein EBITDA in Höhe von +2,1 Mio. Euro. Dies entspricht einer

operativen Ergebnisverbesserung in Höhe von +1,4 Mio. Euro unter

Herausrechnung der Sonderaufwendungen in Höhe von 1,1 Mio. Euro, welche das

Ergebnis im ersten Quartal des Vorjahres belasteten.

Prognose bestätigt

Das Management bestätigt die im Rahmen der Veröffentlichung der

Geschäftszahlen 2020 abgegebene Prognose. Im Rahmen dieser Erwartung wird

eine Umsatzsteigerung im Jahr 2021 von zwischen 20 und 30 Prozent im

Vergleich zum Vorjahr prognostiziert. Dieser Umsatzanstieg, der die

allgemeine Marktentwicklung deutlich überschreitet, basiert im Schwerpunkt

auf Umsätzen aus dem neuen Werk in China. Des Weiteren bestätigt der

Vorstand die Erwartung für das

EBITDA mit einer Quote zwischen 0 und -6 Prozent.

Marc Bunz, Finanzvorstand der Schweizer Electronic AG, zum aktuellen

Marktumfeld: "Die Knappheit elektronischer Komponenten begrenzt das

Umsatzwachstum unserer Kunden und somit auch das Wachstumspotenzial unserer

Leiterplattenerlöse. Zusätzlich zeigen sich auch bei

leiterplattenspezifischen Zuliefermaterialen, wie Laminate, zunehmende

Engpässe, die sich sowohl auf Verfügbarkeit und Lieferzeiten als auch auf

die Preise auswirken. Viele der wichtigsten Rohmaterialien wie Palladium,

Aluminium oder Glasfaser zeigten steigende Notierungen. Wir rechnen damit,

dass sich diese Situation auch in den nächsten Quartalen nicht verbessert,

sondern eher noch weiter steigende Rohmaterialpreise zu erwarten sind. Trotz

des zunehmenden Drucks auf die Umsätze und die Margensituation arbeitet das

Management intensiv daran, die negativen Einflussfaktoren durch

Gegensteuerungsmaßnahmen zu minimieren, um die Prognose erreichen zu können.

Einen wesentlichen Anteil daran hat das Werk in China, welches Schritt für

Schritt sein Technologie-Know-how verbessert und damit Aufträge produzieren

kann, die eine bessere Ergebnismarge versprechen."

Über SCHWEIZER

Die Schweizer Electronic AG steht für modernste Spitzentechnologie und

Beratungskompetenz in der Leiterplattenindustrie. Durch die hochmodernen

Produktionsstätten in Schramberg/Deutschland und Jintan/China sowie den

engen Partnerschaften mit anderen Technologieführern bietet SCHWEIZER

individuelle Leiterplatten- & Embedding-Lösungen. SCHWEIZERs innovative

Leiterplatten-Technologien kommen in anspruchsvollsten Anwendungen, wie z.B.

in den Bereichen Automotive, Aviation, Industry & Medical sowie

Communications & Computing zum Einsatz und zeichnen sich durch ihre höchste

Qualität und ihre energie- und umweltschonenden Eigenschaften aus.

Das im Jahr 1849 von Christoph Schweizer gegründete Unternehmen ist an den

Börsen in Stuttgart und Frankfurt (Ticker Symbol "SCE", "ISIN DE 000515623")

zugelassen.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Elisabeth Trik

Schweizer Electronic AG

Einsteinstraße 10

78713 Schramberg

Telefon: +49 7422 / 512-302

E-Mail: elisabeth.trik@schweizer.ag

Besuchen Sie unsere Webseite: www.schweizer.ag

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