SALZGITTER AG, DE0006202005

Salzgitter-Konzern erzielt bestes Neunmonatsergebnis seit 2008

14.11.2017 - 07:32:25

Salzgitter-Konzern erzielt bestes Neunmonatsergebnis seit 2008. Salzgitter-Konzern erzielt bestes Neunmonatsergebnis seit 2008

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DGAP-News: Salzgitter AG / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen

14.11.2017 / 07:30

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

- 174 Mio. EUR Gewinn vor Steuern nach sehr zufriedenstellendem

Sommerquartal

- Geschäftsbereiche Flachstahl und Handel sowie Effekte der

Maßnahmenprogramme waren Haupttreiber der positiven Entwicklung

- Prognose für das Geschäftsjahr 2017:

- auf etwa 9 Mrd. EUR gesteigerter Umsatz

- Vorsteuergewinn zwischen 175 Mio. EUR und 225 Mio. EUR

Der Salzgitter-Konzern verzeichnete ein sehr zufriedenstellendes drittes

Quartal 2017. Die anhaltend gute Auftragslage in Verbindung mit zwar auf

hohem Mengenniveau befindlichen, aber nicht weiter ansteigenden Importen in

die EU führte bei Flachstahlerzeugnissen zu spürbar höheren

Durchschnittserlösen. Auch der Geschäftsverlauf des europäischen

lagerhaltenden sowie des internationalen Handels war sehr erfreulich.

Flankiert von den Erfolgen aus den internen Maßnahmenprogrammen konnten so

die im Sommerquartal üblichen saisonalen Auswirkungen aus verminderter

Abnahme seitens der Kunden sowie planmäßigen Instandhaltungs- und

Reparaturstillständen überkompensiert werden.

"Die kontinuierliche Umsetzung der Strategie ,Salzgitter AG 2021' bleibt ein

essentieller Baustein des mit der jüngsten Prognoseanhebung bestätigten

Aufwärtstrends des Salzgitter-Konzerns. Das beste Neunmonatsergebnis seit

2008 freut mich auch ganz persönlich, bestätigt es doch die Richtigkeit des

2012 eingeschlagenen Wegs. Solchermaßen motiviert haben wir unsere

konzernweiten Optimierungsmaßnahmen im Aufschwung nicht nur fortgesetzt,

sondern nochmals fokussiert. Entsprechend zuversichtlich blicken wir auch in

das neue Geschäftsjahr", erklärt der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing.

Heinz Jörg Fuhrmann.

Der Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns stieg erlösbedingt auf 6.813,2 Mio.

EUR (9 Monate 2016: 5.860,5 Mio. EUR). Der Gewinn vor Steuern verbesserte

sich um mehr als 150 Mio. EUR auf 174,5 Mio. EUR (9 Monate 2016: 21,1 Mio.

EUR). Hierin enthalten sind -8,7 Mio. EUR Ergebnisbeitrag des

Aurubis-Engagements (9 Monate 2016: 16,8 Mio. EUR), der letztmalig von -80,0

Mio. EUR Bewertungseffekten (9 Monate 2016: -16,7 Mio. EUR) aus der im

vierten Quartal 2017 abgelösten Aurubis-Umtauschanleihe gekennzeichnet war.

Aus 112,6 Mio. EUR Nachsteuergewinn (9 Monate 2016: 14,6 Mio. EUR) errechnen

sich 2,01 EUR Ergebnis je Aktie (9 Monate 2016: 0,21 EUR) sowie 7,9 %

Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE; 9 Monate 2016: 2,1 %). Mit 33 %

Eigenkapitalquote sowie 132 Mio. EUR Nettofinanzposition (30.09.2016: 115

Mio. EUR) bleibt die finanzielle und bilanzielle Basis des

Salzgitter-Konzerns solide.

Ausblick

Wir bestätigen unsere am 24. Oktober 2017 angehobene Ergebnisprognose für

das Geschäftsjahr 2017 und rechnen mit:

- einem auf etwa 9 Mrd. EUR gesteigerten Umsatz,

- einem Vorsteuergewinn zwischen 175 Mio. EUR und 225 Mio. EUR sowie

- einer spürbar über dem Vorjahreswert auskommenden Rendite auf das

eingesetzte Kapital.

In diesem Ausblick sind der Ertrag aus der aufzulösenden

Derivateverbindlichkeit, gegenläufige Effekte aufgrund der Ausbuchung des

anteiligen Buchwertes der abgegebenen Aurubis-Aktien sowie voraussichtliche

- zunächst ergebnismindernde - Auswirkungen von vorgesehenen Maßnahmen aus

dem konzernweiten Optimierungsprogramm "FitStructure SZAG" berücksichtigt.

Die vollständige Veröffentlichung zu den Ergebnissen der ersten neun Monate

2017 finden Sie unter:

https://www.salzgitter-ag.com/de/investor-relations/news-publikationen.html

Wir weisen darauf hin, dass Chancen und Risiken aus aktuell nicht absehbaren

Erlös-, Vormaterialpreis- und Beschäftigungsentwicklungen sowie

Veränderungen von Währungskursen den Verlauf des Geschäftsjahres 2017 noch

beträchtlich beeinflussen können. Die hieraus resultierende

Schwankungsbreite des Konzernergebnisses vor Steuern kann ein beträchtliches

Ausmaß sowohl in negativer als auch positiver Richtung annehmen. Die

Dimension dessen wird deutlich, wenn man unterstellt, dass bei rund 12 Mio.

t p.a. abgesetzten Stahlerzeugnissen der Geschäftsbereiche Flachstahl,

Grobblech / Profilstahl, Mannesmann und Handel im Schnitt 25 EUR

Margenveränderung pro Tonne bereits ausreichen, um 300 Mio. EUR jährliche

Ergebnisvarianz zu verursachen. Darüber hinaus begrenzen volatile

Rohstoffkosten sowie kürzere Vertragslaufzeiten auf der Beschaffungs-

genauso wie auf der Absatzseite die Planungssicherheit des Unternehmens.

Disclaimer: Einige der in dieser Mitteilung gemachten Aussagen haben den

Charakter von Prognosen bzw. können als solche interpretiert werden. Sie

sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und gelten naturgemäß unter

der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbare Verschlechterung der

Konjunktur und der spezifischen Marktlage für die Gesellschaften in den

Geschäftsbereichen eintritt, sondern sich die Grundlagen der Planungen und

Vorschauen in dem Umfang und dem zeitlichen Rahmen wie erwartet als

zutreffend erweisen. Die Gesellschaft übernimmt - unbeschadet bestehender

gesetzlicher, insbesondere kapitalmarktrechtlicher Anforderungen - keine

Verpflichtung, vorausblickende Aussagen, die ausschließlich auf den

Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren, laufend zu aktualisieren.

Kontakt:

Markus Heidler

Leiter Investor Relations

Salzgitter AG

Eisenhüttenstraße 99

38239 Salzgitter

Telefon +49 5341 21-6105

Telefax +49 5341 21-2570

EMail: ir@salzgitter-ag.de

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Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard),

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