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RHOEN-KLINIKUM AG, DE0007042301

RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft: Vorstandsvorsitzender richtet Appell an Großaktionäre und unterstreicht in virtueller außerordentlicher Hauptversammlung umfassendes Engagement im Kamp

03.06.2020 - 17:14:24

RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft: Vorstandsvorsitzender richtet Appell an Großaktionäre und unterstreicht in virtueller außerordentlicher Hauptversammlung umfassendes Engagement im Kamp. RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft: Vorstandsvorsitzender richtet Appell an Großaktionäre und unterstreicht in virtueller außerordentlicher Hauptversammlung umfassendes Engagement im Kampf gegen Corona-Pandemie - Veränderung im Aufsichtsrat

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DGAP-News: RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft / Schlagwort(e):

Hauptversammlung/Fusionen & Übernahmen

RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft: Vorstandsvorsitzender richtet Appell an

Großaktionäre und unterstreicht in virtueller außerordentlicher

Hauptversammlung umfassendes Engagement im Kampf gegen Corona-Pandemie -

Veränderung im Aufsichtsrat

03.06.2020 / 17:12

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Corporate News

Bad Neustadt a. d. Saale | 3. Juni 2020

RHÖN-KLINIKUM AG: Vorstandsvorsitzender richtet Appell an Großaktionäre und

unterstreicht in virtueller außerordentlicher Hauptversammlung umfassendes

Engagement im Kampf gegen Corona-Pandemie - Veränderung im Aufsichtsrat

Auf der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung der RHÖN-KLINIKUM AG hat

der Vorstand einen eindringlichen Appell an die Großaktionäre gerichtet, das

Unternehmen im Übernahmeprozess bei den vielfältigen Initiativen auf dem

Gebiet der Digitalisierung, dem Einstieg in den Wachstumsmarkt der

Telemedizin und der integrierten Gesundheitsversorgung mit dem

Campus-Konzept, zu unterstützen. Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender

der RHÖN-KLINIKUM AG, sagte: "Die beschrittenen Wege erforderten und

erfordern erhebliches Engagement, aber auch Tempo, um im Wettbewerb und

gegen die sich weiter verschärfende Regulierung des Marktes bestehen zu

können. Insoweit darf ich im Namen des Vorstands auch an dieser Stelle noch

einmal eindringlich an alle Aktionäre appellieren, einen Weg zu finden, ihre

Interessen auszugleichen und die Situation möglichst zu befrieden."

Die außerordentliche Hauptversammlung fand auf ausschließliches Verlangen

der Aktionäre B. Braun Melsungen AG ("B. Braun") und der Asklepios Kliniken

GmbH & Co. KGaA ("Asklepios") statt. Die Einberufung hatten beide Aktionäre

unabhängig voneinander im Zusammenhang mit dem von Asklepios am 8. April

2020 bekannt gemachten freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot gefordert.

Bei der außerordentlichen Hauptversammlung der RHÖN-KLINIKUM AG waren zur

Abstimmung 81,69 Prozent des eingetragenen Grundkapitals vertreten. Die

außerordentliche Hauptversammlung fand aufgrund des Gesetzes zur

COVID-19-Pandemie vom 27. März 2020 als virtuelle Hauptversammlung ohne

physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten statt. Die

ordentliche Hauptversammlung, auf der auch über den

Gewinnverwendungsvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt werden

wird, wird in der zweiten Augusthälfte stattfinden.

Auf der Tagesordnung standen die Aussprache zum Übernahmeangebot von

Asklepios, die Beschlussfassung über eine Änderung der Satzung, die

Beschlussfassung über die Abberufung von Aufsichtsratsmitgliedern sowie die

Wahlen von Ersatzmitgliedern für den Aufsichtsrat.

Der Vorstand ging unter Tagesordnungspunkt 1 auf die gemäß § 27 Abs. 1 WpÜG

vorgeschriebene begründete Stellungnahme zum vorliegenden Übernahmeangebot

ein, die am 22. April 2020 veröffentlicht wurde. In dieser Stellungnahme hat

der Vorstand die für die RHÖN-KLINIKUM AG-Aktien gebotene Gegenleistung von

18 Euro je Anteilsschein aus finanzieller Sicht als angemessen erachtet. Wie

der Vorstand bei der Veranstaltung betonte, hat er sich bei all seinen

Entscheidungen über die Anträge der beiden Aktionäre Asklepios und B. Braun

nach sorgfältiger Prüfung und intensiver Beratung mit den begleitenden

Rechtsanwaltskanzleien in Einklang mit den geltenden Bestimmungen des

Aktiengesetzes und des Wertpapierübernahmegesetzes getroffen. Inhaltlich

stand einzig und alleine die Frage nach dem besten Handeln im

Unternehmensinteresse im Zentrum der Überlegungen.

Mit einer Mehrheit von 67,54 Prozent stimmten die Aktionäre unter Punkt 2

der Tagesordnung gegen eine von Aktionär B. Braun geforderte

Satzungsänderung und folgten damit der Empfehlung des Vorstands. Dieser

hatte darauf hingewiesen, dass es im derzeit schwierigen Markt- und

Wettbewerbsumfeld wichtig sei, dass die RHÖN-KLINIKUM AG ihre

Handlungsfähigkeit behalte. "Diese sehen wir im Vorstand durch die Forderung

des Großaktionärs B. Braun nach einer Satzungsänderung mit einer pauschalen

Anhebung des dortigen Mehrheitserfordernisses von aktuell 50 auf 75 Prozent

als gefährdet an. Das wäre im Übrigen auch keine marktübliche Regelung",

hieß es in der Rede des Vorstandsvorsitzenden.

Unter Punkt 3 der Tagesordnung stimmten die Aktionäre über die Abwahl

verschiedener Aufsichtsratsmitglieder ab. Die Aktionäre haben mit einer

Mehrheit von 62,44 Prozent des eingetragenen Grundkapitals für die von den

Aktionären Asklepios und B. Braun geforderte Abwahl des

Aufsichtsratsmitgliedes Frau Dr. Annette Beller gestimmt. Die Aktionäre

haben mit einer Mehrheit von 62,43 Prozent für die von den Aktionären

Asklepios und B. Braun geforderte Abwahl des Aufsichtsratsmitgliedes Frau

Dr. Katrin Vernau gestimmt.

Darüber hinaus haben die Aktionäre mit einer Mehrheit von 68,39 Prozent des

eingetragenen Grundkapitals gegen eine von Aktionär B. Braun geforderte

Abwahl des Aufsichtsratsmitgliedes Herrn Eugen Münch gestimmt. Die Aktionäre

haben mit einer Mehrheit von 68,39 Prozent gegen eine von Aktionär B. Braun

geforderte Abwahl des Aufsichtsratsmitgliedes Herrn Wolfgang Mündel

gestimmt. Die Aktionäre haben mit einer Mehrheit von 68,39 Prozent gegen

eine von Aktionär B. Braun geforderte Abwahl des Aufsichtsratsmitgliedes

Herrn Prof. Dr. Gerhard Ehninger gestimmt. Die Aktionäre haben mit einer

Mehrheit von 68,40 Prozent gegen eine von Aktionär B. Braun geforderte

Abwahl des Aufsichtsratsmitgliedes Herrn Jan Hacker gestimmt. Die Aktionäre

haben mit einer Mehrheit von 68,39 Prozent gegen eine von Aktionär B. Braun

geforderte Abwahl des Aufsichtsratsmitgliedes Frau Christine Reißner

gestimmt. Die Aktionäre haben mit einer Mehrheit von 68,39 Prozent gegen

eine von Aktionär B. Braun geforderte Abwahl des Aufsichtsratsmitgliedes

Frau Dr. Brigitte Mohn gestimmt.

Unter Punkt 4 der Tagesordnung stimmten die Aktionäre über die Wahl

verschiedener Aufsichtsratsmitglieder ab.

Die Aktionäre haben mit einer Mehrheit von 92,52 Prozent für die von den

Aktionären Asklepios und B. Braun geforderte Wahl des

Aufsichtsratsmitgliedes Herrn Dr. Jan Liersch gestimmt. Die Aktionäre haben

mit einer Mehrheit von 92,52 Prozent für die von den Aktionären Asklepios

und B. Braun geforderte Wahl des Aufsichtsratsmitgliedes Frau Dr. Julia

Dannath-Schuh gestimmt. Die neu gewählten Aufsichtsratsmitglieder treten

somit die Nachfolge der zuvor abgewählten Aufsichtsratsmitglieder Frau Dr.

Annette Beller und Frau Dr. Katrin Vernau an.

Nach dieser Wahl setzt sich der Aufsichtsrat ab sofort wie folgt zusammen:

Herr Eugen Münch, Herr Georg Schulze-Ziehaus, Herr Wolfgang Mündel, Herr

Peter Berghöfer, Frau Dr. Julia Dannath-Schuh, Prof. Dr. Gerhard Ehninger,

Herr Jan Hacker, Herr Stefan Härtel, Herr Klaus Hanschur, Frau Meike Jäger,

Herr Dr. Jan Liersch, Frau Dr. Brigitte Mohn, Frau Christine Reißner, Herr

Oliver Salomon, Frau Evelin Schiebel und Frau Natascha Weihs. Die

Wahlperiode des aktuellen Aufsichtsrates endet regelhaft mit dem Ende der

Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrates für das

Geschäftsjahr 2019 beschließt.

In seiner Rede hob Stephan Holzinger auch das Engagement der Belegschaft im

Kampf gegen die Corona-Pandemie hervor: "Wir haben in der Corona-Krise

frühzeitig entschlossen gehandelt, um bestmöglich auch eine rasch steigende

Anzahl von COVID-19-Patienten behandeln zu können und uns dabei als ein sehr

zuverlässiger Partner für Kommunen, Länder, den Bund und die Rettungsdienste

erwiesen. Dass die Versorgung aller Patienten in dieser Ausnahmesituation

bislang gut gelungen ist, verdanken wir auch dem sehr engagierten Einsatz

unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die neben einem enormen

Verantwortungsbewusstsein auch Teamgeist, Engagement und großes Mitgefühl

für alle Patienten und ihre Angehörigen gezeigt haben. Dafür möchte ich

allen im Namen des Vorstands meinen herzlichsten Dank aussprechen."

Die RHÖN-KLINIKUM AG zählt zu den größten Gesundheitsdienstleistern in

Deutschland. Der Klinikkonzern bietet exzellente Medizin mit direkter

Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf

Standorten Zentralklinik Bad Berka, Campus Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt

(Oder), Universitätsklinikum Gießen und Universitätsklinikum Marburg (UKGM)

werden jährlich über 860.000 Patienten behandelt. Mehr als 18.000

Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Der Einstieg in den zukunftsträchtigen

Telemedizin-Markt mit Medgate Deutschland, das innovative

RHÖN-Campus-Konzept für eine sektorenübergreifende und zukunftsweisende

Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sowie die konsequente Fortsetzung

des schrittweisen digitalen Wandels sind wichtige Säulen der

Unternehmensstrategie.

Weitere Informationen im Internet unter www.rhoen-klinikum-ag.com

Rede des Vorstandsvorsitzenden Stephan Holzinger

anlässlich der außerordentlichen Hauptversammlung am 3. Juni 2020

https://www.rhoen-klinikum-ag.com/hv

Mehr Informationen zum Übernahmeangebot können der veröffentlichten

Stellungnahme unter www.rhoen-klinikum-ag.com/uebernahmeangebot entnommen

werden.

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1062005 03.06.2020

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