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RHOEN-KLINIKUM AG, DE0007042301

RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft: Erstes Quartal 2021 weiterhin von COVID-19-Pandemie geprägt

06.05.2021 - 08:04:27

RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft: Erstes Quartal 2021 weiterhin von COVID-19-Pandemie geprägt. RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft: Erstes Quartal 2021 weiterhin von COVID-19-Pandemie geprägt

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Quartalsergebnis/Quartalsergebnis

RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft: Erstes Quartal 2021 weiterhin von

COVID-19-Pandemie geprägt

06.05.2021 / 08:00

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Corporate News

Bad Neustadt a. d. Saale | 6. Mai 2021

RHÖN-KLINIKUM AG: Erstes Quartal 2021 weiterhin von COVID-19-Pandemie

geprägt

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2021 der RHÖN-KLINIKUM AG war

weiterhin durch die COVID19Pandemie beeinflusst. Der Trend hin zu einer

Normalisierung der Patientenzahlen wurde durch die dritte Pandemiewelle und

die deutliche Zunahme an COVID19Patienten gestoppt. Um Kapazitäten für

Notfälle und COVID19Patienten zu schaffen, mussten erneut - soweit

medizinisch vertretbar - eine Vielzahl von planbaren Eingriffen zunächst

verschoben

und Personalplanungen bedarfsgerecht angepasst werden. Das erfolgte unter

den Restriktionen

neuer, insbesondere regionaler, Verordnungen.

Dr. Christian Höftberger, Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG sagte:

"Die Überbürokratisierung fordert uns als Kliniken extrem. Parallel dazu

wurden durch neu in Kraft getretene Regelungen zu Personaluntergrenzen, rein

rechnerisch, die verfügbaren Betten deutlich eingeschränkt. Unter diesen

Rahmenbedingungen sind die geplanten Leistungsentwicklungen massiv

gefährdet."

Mit dem Dritten Bevölkerungsschutzgesetz erhalten Krankenhäuser sowie

bestimmte Fachkliniken, die sich an der stationären Notfallversorgung

beteiligen, Ausgleichszahlungen für Coronabedingte Einnahmenausfälle. Die

Zahlungen sind in Abhängigkeit vom Anteil freier Intensivbetten im Land

oder Stadtkreis und der 7TageInzidenz der Neuinfektionen und wurden

zunächst bis zum 11. April 2021 befristetet. Am 8. April 2021 erfolgte eine

Verlängerung bis zum 31. Mai 2021.

"Eine Absicherung in diesen kurzen Intervallen wird unserer zentralen Rolle

bei der Bekämpfung der Pandemie nicht gerecht. Wenn die Kliniken und ihr

Personal, welches hingebungsvoll schwer erkrankte Patienten betreut, der

Indikator für die Notwendigkeit und Angemessenheit von LockdownBeschlüssen

sind, dann ist eine Absicherung der wirtschaftlichen Existenz deutscher

Kliniken auf dieser Basis und in diesen kurzen Rhythmen weder sachgerecht

noch fair. Wir fordern daher erneut eine das gesamte Jahr 2021 umfassende

finanzielle Absicherung der Gesundheits-versorgung und daraus resultierend

eine echte Unterstützung für alle Mitarbeitenden", äußerte sich Höftberger.

Mit der "Verordnung zur Regelung weiterer Maßnahmen zur wirtschaftlichen

Sicherung der Krankenhäuser", die am 9. April 2021 in Kraft trat, erhalten

nun auch Krankenhäuser eine Liquiditätshilfe, die im ersten Quartal 2021

keine Ausgleichszahlungen erhalten haben und in diesem Zeitraum

Belegungsrückgänge gegenüber dem Jahr 2019 zu verzeichnen hatten. Die

Verordnung sieht die Absenkung des Inzidenzwertes von 70 auf 50 als

Voraussetzung für Ausgleichszahlungen sowie einen Ausgleich von

Erlösrückgängen aufgrund der CoronaPandemie im Jahr 2021 gegenüber dem Jahr

2019 von 85 % vor. "Diese neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen dürfen

keinesfalls darüber hinwegtäuschen, dass die Kliniken - unabhängig vom

weiteren Leistungsgeschehen im Jahr 2021 und deutlich vereinfacht

dargestellt - lediglich eine Absicherung in Höhe von 98 % der 2019er

DRGErlöse erhalten", sagte Höftberger

Erneuter Appell an Bundespolitik

Die RHÖN-KLINIKUM AG bekräftigt erneut ihre eindringlichen Forderungen an

die Bundespolitik zur Gewährleistung einer adäquaten Versorgung. Die Zusagen

zur wirtschaftlichen Sicherung der Kliniken müssen unter Berücksichtigung

der tatsächlichen Kostensteigerungen und unter Einbeziehung aller Erlösarten

eingehalten und nicht nur anteilig finanziert werden. Die aktuellen

Erlösausgleichsmechanismen sind unvollständig und lassen u. a.

Erlösrückgänge in den ambulanten Strukturen wie die erheblichen Mehrkosten

durch Schutzmaterialien, Testungen und Sicherheitspersonal außer Acht.

Ferner ist die besondere Unterstützung für Universitätskliniken,

Schwerpunkt und Maximalversorger unabdingbar, die nicht von den Grenzen

einzelner Landkreise und deren regionaler Inzidenz abhängig gemacht werden

kann.

"Gleichzeitig appellieren wir erneut an die Länder, ihren Verpflichtungen

für die notwendigen Investitionsförderungen nachzukommen. Seit Jahren

besteht hier ein Defizit, das trägerunab-hängig bislang aus

Deckungsbeiträgen einzelner Leistungen, insbesondere auch unserer jetzt

weggebrochenen Sekundäreinnahmen, querfinanziert werden musste und konnte.

Das reduzierte Leistungs und Ausgleichsvolumen zeigt nun in aller

Deutlichkeit die politischen Versäumnisse der letzten Jahre auf. Die

jahrelange Unterfinanzierung der Investitionen kann so nicht länger auf dem

Rücken der Klinikträger erfolgen, sondern muss nun endlich beherzt

angegangen werden", fordert Höftberger.

Wirtschaftliches Ergebnis - Erstes Quartal 2021

Die RHÖN-KLINIKUM AG verzeichnete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021

Umsatzerlöse in Höhe von 335,9 Mio. EUR nach 332,6 Mio. EUR im

Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

(EBITDA) beträgt 19,5 Mio. EUR. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 1,3 Mio.

EUR. An den fünf Klinikstandorten, dem RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, dem

Klinikum Frankfurt (Oder), den Universitätskliniken Gießen und Marburg sowie

der Zentralklinik Bad Berka - alle Schwerpunkt- und Maximalversorger -

wurden in den ersten drei Monaten 201.740 Patienten behandeltet, ein

Rückgang von 4,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Hauptversammlung am 9. Juni 2021

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der diesjährigen Hauptversammlung vor,

den Bilanzgewinn

auf neue Rechnung vorzutragen. Die 33. Ordentliche Hauptversammlung findet

am 9. Juni 2021 statt und wird erneut aufgrund der COVID-19-Pandemie

virtuell abgehalten.

Die komplette Ergebnisveröffentlichung lesen Sie in der Quartalsmitteilung:

www.rhoen-klinikum-ag.com/zwischenberichte-quartalsmitteilungen

Die RHÖNKLINIKUM AG ist einer der größten Gesundheitsdienstleister in

Deutschland. Die Kliniken bieten exzellente Medizin mit direkter Anbindung

zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf Standorten Campus

Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt (Oder), Universitätsklinikum Gießen und

Universitätsklinikum Marburg (UKGM) sowie der Zentralklinik Bad Berka werden

jährlich rund 809.000 Patienten behandelt. Rund 18.450 Mitarbeitende sind im

Unternehmen beschäftigt. Das innovative RHÖN-Campus-Konzept für eine

sektorenübergreifende und zukunftsweisende Gesundheitsversorgung im

ländlichen Raum, die konsequente Fortsetzung des schrittweisen digitalen

Wandels im Unternehmen sowie die strategische Partnerschaft mit Asklepios

sind wichtige Säulen der Unternehmensstrategie. Die RHÖN-KLINIKUM AG ist ein

eigenständiges Unternehmen unter dem Dach der Asklepios Kliniken GmbH & Co.

KGaA. www.rhoen-klinikum-ag.com

Kontakt:

RHÖN-KLINIKUM AG | Leiter Investor Relations und Treasury

Julian Schmitt | T. +49 9771 65-12250 | julian.schmitt@rhoen-klinikum-ag.com

RHÖN-KLINIKUM AG | Schlossplatz 1 | D-97616 Bad Neustadt a. d. Saale

06.05.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft

Salzburger Leite 1

97616 Bad Neustadt a.d.Saale

Deutschland

Telefon: +49 (0)9771 - 65-0

Fax: +49 (0)9771 - 97 467

E-Mail: rka@rhoen-klinikum-ag.com

Internet: www.rhoen-klinikum-ag.com

ISIN: DE0007042301

WKN: 704230

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