Jungheinrich, DE0006219934

Pionier der Intralogistik: Jungheinrich schafft nachhaltig Werte und

31.03.2022 - 10:05:30

Jungheinrich AG / Pionier der Intralogistik: Jungheinrich schafft ...

legt Rekordergebnis für 2021 vor (FOTO)

Hamburg -

- Auftragseingang: 4,87 Mrd. Euro (+28,9 Prozent)

- Umsatz: 4,24 Mrd. Euro (+11,3 Prozent)

- EBIT: 360 Mio. Euro (+65,1 Prozent)

- EBIT-Rendite: 8,5 Prozent

- Dividendenvorschlag: 0,68 Euro je Vorzugsaktie

- Ad-hoc-Meldung wegen verschärfter wirtschaftlicher Unsicherheiten

- Gesamtwirtschaftliche Risiken durch Russland-Ukraine-Krieg gestiegen

- Prognose für 2022: profitables Wachstum, aber mit geringerer Dynamik

Jungheinrich legt heute im Rahmen seiner Bilanzpressekonferenz die

Geschäftszahlen für das Jahr 2021 vor. Trotz Coronapandemie und angespannter

Lieferketten verbucht der Konzern bei Auftragseingang, Umsatz und Gewinn

Rekordergebnisse. Für das laufende Jahr 2022 erwartet das Unternehmen trotz

zunehmender Risiken und hoher wirtschaftlicher Unsicherheiten ein sich

fortsetzendes profitables Wachstum, allerdings mit einer geringeren Dynamik als

ursprünglich geplant. Vor diesem Hintergrund hatte das Unternehmen am 24. März

seine Prognose für 2022 im Rahmen einer Ad-hoc-Meldung veröffentlicht.

Jungheinrich blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr in seiner

Unternehmensgeschichte zurück. Trotz fortbestehender Einschränkungen der

Wirtschaftstätigkeiten und anhaltender Herausforderungen in den Lieferketten

durch die Coronapandemie stiegen Auftragseingang und Umsatz des Jungheinrich

Konzerns im Jahr 2021 stärker als zunächst prognostiziert. "Wir sind mit dem

Verlauf des Geschäftsjahres 2021 sehr zufrieden", sagt Dr. Lars Brzoska,

Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG. Die bereits im Jahresverlauf

angehobenen Zielkorridore für Auftragseingang und Umsatz wurden angesichts der

anhaltenden sehr guten Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von

Jungheinrich übertroffen. Der Auftragseingang erreichte mit 4,87 Mrd. Euro einen

Rekordwert. Auch der Konzernumsatz verzeichnete mit 4,24 Mrd. Euro einen

historischen Spitzenwert. Das EBIT verbesserte sich sehr deutlich und übertraf

mit 360 Mio. Euro den Vorjahreswert um 142 Mio. Euro, was einer Steigerung von

65 Prozent entspricht. Auch die EBIT-Rendite übertraf den Vorjahreswert

erheblich und erhöhte sich auf 8,5 Prozent. Das EBT lag bei 349 Mio. Euro. Die

EBT-Rendite betrug 8,2 Prozent. "Wir sind in das Geschäftsjahr 2021 mit dem

Anspruch gestartet, auch in der Pandemie profitabel zu wachsen und nachhaltig

Werte zu schaffen. Das ist uns gelungen", sagt Dr. Brzoska.

Ebenso wie im Vorjahr hatte die Coronapandemie auch 2021 erhebliche Auswirkungen

auf die weltweiten Lieferketten. Aus diesem Grund waren weiterhin große

Anstrengungen nötig, um die Materialversorgung von Jungheinrich zu sichern.

Durch gezieltes und erfolgreiches Supply-Chain-Management ist es dem Unternehmen

jedoch gelungen, Produktionsstillstände in seinen Werken weitgehend zu

verhindern. Dank erfolgreicher Effizienzmaßnahmen und geeigneter preislicher

Anpassungen konnten zudem Kostensteigerungen erfolgreich kompensiert werden. Vor

diesem Hintergrund schlägt der Vorstand der Jungheinrich AG der Hauptversammlung

am 10. Mai 2022 vor, eine Dividende in Höhe von 0,66 Euro je Stammaktie und 0,68

Euro je Vorzugsaktie auszuschütten. Das entspricht einer Erhöhung um 61 Prozent

beziehungsweise 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Dividende steigt

damit auf ihre historische Bestmarke.

Seit Februar 2022 haben sich die gesamtwirtschaftlichen Risiken massiv

verschärft. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wirkt sich erkennbar

nicht nur auf das Geschäft mit den betroffenen Ländern selbst aus, sondern

vergrößert die Unsicherheiten für die wirtschaftliche Entwicklung in ganz Europa

und darüber hinaus erheblich. Trotzdem geht der Vorstand der Jungheinrich AG

grundsätzlich von einer guten Marktnachfrage und damit von einem weiteren

profitablen Wachstum des Konzerns aus, wie das Unternehmen bereits am 24. März

im Rahmen einer Ad-hoc-Meldung mitteilte. Für den Auftragseingang rechnet der

Vorstand aktuell mit einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Für den

Konzernumsatz 2022 wird bei anhaltenden Engpässen in den Lieferketten ein leicht

über dem Vorjahr liegender Wert erwartet. Das EBIT und das EBT dürften jeweils

einen Wert erreichen, der deutlich unter dem Vorjahreswert liegt. Die Renditen

für EBIT und EBT dürften im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich niedriger

ausfallen. Hinsichtlich der Materialkostenentwicklung geht das Unternehmen -

ausgehend von dem bereits sehr hohen Niveau - von weiteren merklichen

Steigerungen im Jahresverlauf 2022 aus. In der Prognose wurden weitere negative

Effekte des Krieges, die nicht abschließend abschätzbar sind, noch nicht

berücksichtigt. "Eine genaue Einschätzung, wie sich der Krieg in der Ukraine und

die Sanktionen gegen Russland auf unser Geschäft auswirken werden, ist aufgrund

der sich schnell ändernden Umstände derzeit nicht zu treffen. Wir arbeiten

intensiv daran, mögliche Auswirkungen auf aktueller Basis einzuschätzen und

Pläne sowohl für die nahe als auch die mittel- bis langfristige Zukunft zu

entwickeln", erklärt Dr. Brzoska.

Mit dem Ziel, nachhaltig Werte für alle Stakeholder zu schaffen, setzt

Jungheinrich seine Unternehmensstrategie 2025+ weiter konsequent um. Im Jahr

2022 ist dafür ein Ausbau der personellen Kapazitäten geplant, insbesondere in

den strategischen Handlungsfeldern Automatisierung, Digitalisierung,

Energiesysteme, Effizienz, Global Footprint und Nachhaltigkeit. 2021 hat

Jungheinrich die Zielgrößen der Strategie überprüft und angepasst. Demnach soll

der Konzernumsatz bis zum Jahr 2025 organisch auf 5,5 Mrd. Euro wachsen und die

Ziel-EBIT-Rendite in einem Korridor zwischen 8 und 10 Prozent liegen. Außerhalb

Europas wird ein Umsatzanteil von 20 Prozent angestrebt.

Den vollständigen Geschäftsbericht finden Sie hier

(https://geschaeftsbericht2021.jungheinrich.de) .

Über Jungheinrich

Seit 70 Jahren treibt Jungheinrich als einer der weltweit führenden

Lösungsanbieter für die Intralogistik die Entwicklung innovativer und

nachhaltiger Produkte und Lösungen rund um den Materialfluss voran. Als Pionier

seiner Branche hat sich das Hamburger Familienunternehmen dem Ziel verpflichtet,

das Lager der Zukunft zu gestalten. Im Jahr 2021 erwirtschaftete Jungheinrich

mit über 19.000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 4,24 Mrd. Euro. Das globale

Netzwerk umfasst 13 Produktionsstandorte und 40 eigene Service- und

Vertriebsgesellschaften. Die Aktie ist im MDAX notiert.

Pressekontakt:

Dr. Benedikt Nufer, Pressesprecher

Tel.: +49 40 6948 3489

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