Paragon GmbH & Co. KGaA, DE000A2GSB86

paragon mit weiterem Rekordauftrag - OEM ordert Anti-Virenfilter für EUR 45 Mio.

04.04.2022 - 10:04:31

paragon mit weiterem Rekordauftrag - OEM ordert Anti-Virenfilter für EUR 45 Mio.

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paragon mit weiterem Rekordauftrag - OEM ordert Anti-Virenfilter für EUR 45

Mio.

04.04.2022 / 10:00

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paragon mit weiterem Rekordauftrag - OEM ordert Anti-Virenfilter für EUR 45

Mio.

- OEM-Order für DUSTPROTECT übertrifft den bis dato größten Auftrag der

Firmengeschichte aus Januar für ein neuartiges KI-Infotainment-System.

- CEO Frers: "Diese zwei jüngsten Großaufträge stehen für unsere überlegene

Technologie und zeigen, wie sehr unsere Kunden von paragons nachhaltiger

Zukunftsfähigkeit überzeugt sind."

- Gruppen-Umsatz 2026 jetzt am oberen Ende von EUR 250-300 Mio.

prognostiziert

Delbrück, 04. April 2022 - Einer der international führenden

Automobilkonzerne wird ab 2025 den von der paragon GmbH & CO. KGaA [ISIN

DE0005558696] entwickelten elektrischen Anti-Viren-Filter DUSTPROTECT in

weitere Fahrzeugplattformen in China und Deutschland in großen Stückzahlen

in seinen Fahrzeugen verbauen. Das innovative Produkt wird von dem

langjährigen paragon-Kunden bereits ab 2025 in einem Fahrzeug in China

verwendet.

Damit profitiert paragon von ihrer langjährigen Erfahrung und

Innovationsführerschaft bei elektrischen Innenraumfiltern für Pkws und

sichert sich den größten Auftrag ihrer Geschichte in Höhe von EUR 45 Mio.

"Unser Luftpartikelsystem DUSTPROTECT ist ein typisches paragon-Produkt. Wir

haben frühzeitig den Bedarf an einem leistungsfähigen System erkannt, das

kleinste Feinstaubpartikel aus dem Fahrzeuginnenraum fernhält. Zudem ist

wissenschaftlich nachgewiesen, dass unser elektrischer Filter äußerst

effektiv selbst Corona-Viren herausfiltert. Mit diesen

Entwicklungsergebnissen sind wir auf die Autohersteller zugegangen und haben

diese aufgrund unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Sensorik und der

Hochvolt-/ Hochfrequenztechnologie überzeugt. Wir sind dem Wettbewerb

technologisch weit voraus. Ich rechne damit, dass solche leistungsfähigen

Filtersysteme in rund 10 Jahren zum Standard bei jedem Auto gehören werden",

sagte Klaus Dieter Frers, Gründer und Vorsitzender der Geschäftsführung des

persönlich haftenden Gesellschafters der paragon GmbH & Co. KGaA.

Erst im Januar dieses Jahres hatte die paragon-Tochter semvox GmbH von einem

anderen führenden OEM einen Auftrag im Volumen von EUR 40 Mio. für ein

KI-basiertes, lernfähiges Infotainment-System erhalten. Frers weiter: "Es

freut mich besonders, dass die Fahrzeughersteller damit ein klares

Bekenntnis mit Blick auf unsere nachhaltige Zukunftsfähigkeit abgeben."

Mit dem DUSTPROTECT hat paragon einen Hochspannungsplasma-Partikelfilter

entwickelt, der auch Ultrafeinstaubpartikel aus der Innenraumluft von Pkws

filtern kann. DUSTPROTECT ersetzt dabei nicht die bestehenden Filtersysteme

in Fahrzeugen, sondern erhöht ihre Leistungsfähigkeit um ein Vielfaches und

erweitert ihren Anwendungsbereich auch um Viren.

DUSTPROTECT wird vom OEM parallel zum paragon-Partikelsensor DUSTDETECT

eingesetzt. Dieser Sensor ist in seiner Ursprungsform bereits seit rund

sechs Jahren auf dem Markt, wurde seitdem kontinuierlich weiterentwickelt

und wird in zahlreichen Fahrzeugtypen im In- und Ausland eingesetzt. Das

innovative Produkt erkennt inner- und außerhalb des Fahrzeugs

Feinstaubpartikel und gibt exakte Werte an das Fahrzeug weiter, damit

beispielweise die Umluftklappe geschlossen werden kann. Außerdem informiert

das System die Fahrzeuginsassen über die Luftqualität.

Die paragon-Geschäftsführung ist überzeugt, dass das Produktportfolio des

Geschäftsbereichs Sensorik zur Verbesserung der Luftqualität in

Fahrzeuginnenräumen ihr Marktpotenzial noch längst nicht ausgeschöpft hat.

Dieses besteht neben Partikelsensoren und elektrischen Filtern in

Luftgütesensoren und Ionisiersystemen. Frers dazu: "Die Bedeutung von

Luftqualität hat in den vergangenen Jahren bereits signifikant zugenommen

und nicht zuletzt durch die Covid-19-Pandemie sicherlich nochmal einen Schub

erhalten."

paragon will nicht nur im Geschäftsbereich Sensorik, sondern in allen

Kernbereichen kontinuierlich und dynamisch wachsen; für 2026 wird ein

Gruppen-Umsatz von 250 bis 300 Mio. angepeilt. Die Profitabilität soll durch

gezielte Maßnahmen im gleichen Zeitraum schrittweise auf eine EBITDA-Marge

von 20% weiter steigen. Aufgrund der jüngsten Auftragsvergaben rechnet die

paragon-Geschäftsführung nunmehr für 2026 mit einem Gruppen-Umsatz eher am

oberen Rand der bisherigen Prognose.

Vorläufigen Geschäftszahlen zufolge ist der Umsatz in 2021 auf Gruppenebene

um 15,5% gestiegen auf EUR 146,9 (2020: 127,2 Mio.), während die

EBITDA-Marge 2021 auf einen guten Wert von 13,6% (i.V. 10,8%) zulegte.

Über die paragon GmbH & Co. KGaA

Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt

a.M. notierte paragon GmbH & Co. KGaA (ISIN DE0005558696) entwickelt,

produziert und vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der

Automobilelektronik, Karosserie-Kinematik und Elektromobilität. Zum

Portfolio des marktführenden Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen

im Segment Elektronik innovatives Luftgütemanagement, moderne

Anzeige-Systeme und Konnektivitätslösungen sowie akustische

High-End-Systeme. Im Segment Mechanik entwickelt und produziert paragon

aktive mobile Aerodynamiksysteme. Im schnell wachsenden automobilen Markt

für Batteriesysteme agiert paragon nach dem Verkauf der Beteiligung Voltabox

mit dem Geschäftsbereich Power nunmehr eigenständig.

Neben dem Unternehmenssitz in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) unterhält die

paragon GmbH & Co. KGaA bzw. deren Tochtergesellschaften Standorte in Suhl

(Thüringen), Landsberg am Lech und Nürnberg (Bayern), St. Georgen

(Baden-Württemberg), Limbach (Saarland) sowie in Kunshan (China), Bengaluru

(Indien) und Oroslavje (Kroatien).

Mehr Informationen zu paragon finden Sie unter www.paragon.ag.

Ansprechpartner Kapitalmarkt & Presse

paragon GmbH & Co. KGaA

Mirko Wollrab

M: +49 172 830 3600

mirko.wollrab@corecoms.de

Corecoms Consulting GmbH & Co. KG

Goethestraße 29

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