Paragon AG, DE000A2GSB86

paragon AG nach den ersten neun Monaten erneut Outperformer der Branche

14.11.2017 - 07:32:26

paragon AG nach den ersten neun Monaten erneut Outperformer der Branche. paragon AG nach den ersten neun Monaten erneut Outperformer der Branche

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DGAP-News: paragon AG / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen

14.11.2017 / 07:30

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- Konzernumsatz steigt um 15,0 Prozent auf 84,7 Mio. Euro (Vorjahr: 73,7

Mio. Euro)

- Segmentumsatz Elektromobilität verdoppelt sich; Anteil erhöht sich auf

16,2 Prozent des Konzernumsatzes (Vorjahr: 9,3 Prozent)

- Ertragskennzahlen verbessern sich überproportional; EBITDA steigt um 23,9

Prozent auf 12,6 Mio. Euro (Vorjahr: 10,2 Mio. Euro), EBIT erhöht sich um

20,3 Prozent auf 6,1 Mio. Euro (Vorjahr: 5,1 Mio. Euro)

- EBIT-Marge nun bei 7,2 Prozent (Vorjahr: 6,9 Prozent)

- Konzentration auf automobile Megatrends zahlt sich aus

- Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr bestätigt

Delbrück, 14. November 2017 - Die paragon AG [ISIN DE0005558696] hat heute

ihren Konzernzwischenbericht zum 30. September 2017 - 9 Monate -

veröffentlicht und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt.

In den ersten neun Monaten erwirtschaftete die Gesellschaft einen

Konzernumsatz von 84,7 Mio. Euro (Vorjahr: 73,7 Mio. Euro). Das Wachstum

resultiert aus der sehr guten operativen Geschäftsentwicklung in den

Segmenten Elektromobilität und Mechanik. Während sich der Umsatz mit Dritten

im Segment Elektronik leicht erhöhte, zeigten die Segmente Elektromobilität

und Mechanik die weitaus größere Wachstumsdynamik. Damit stieg der Anteil

der beiden jungen Geschäftsbereiche auf 22,5 Prozent des Konzernumsatzes

(Vorjahr: 12,5 Prozent).

"Mit unserem einzigartigen Geschäftsmodell entwickeln wir genau solche

Produktinnovationen, die sehr schnell an Bedeutung für Hersteller,

Mobilitätsanbieter und Fahrzeuginsassen zunehmen werden", sagt Klaus Dieter

Frers, Gründer und Vorstandsvorsitzender der paragon AG. "Damit erhöhen wir

langfristig auch unseren Wertanteil pro Auto."

Trotz der deutlichen Umsatzausweitung in den jungen Geschäftsbereichen

erhöhte sich der Materialaufwand nur um 11,7 Prozent auf 45,6 Mio. Euro

(Vorjahr: 40,8 Mio. Euro). Entsprechend sank die Materialeinsatzquote auf

53,8 Prozent (Vorjahr: 55,3 Prozent). Damit ergibt sich für den

Berichtszeitraum ein Rohertrag in Höhe von 51,5 Mio. Euro (Vorjahr: 43,2

Mio. Euro), was einer Rohertragsmarge von 60,8 Prozent entspricht (Vorjahr:

58,6 Prozent).

In den ersten neun Monaten verdoppelte das Segment Elektromobilität den

Umsatz mit Dritten auf 13,8 Mio. Euro (Vorjahr: 6,9 Mio. Euro). Das Wachstum

von 100,6 Prozent wurde von der Serienproduktion einsatzfertiger

Batteriemodule für Gabelstapler und fahrerlose Transportsysteme dominiert.

Daneben ist im dritten Quartal die Serienproduktion für 5Ah-Starterbatterien

für Motorräder angelaufen. Gleichzeitig wurde der Bau eines weiteren

Prototyps für ein neu konzipiertes Komatsu-Großfahrzeug aus dem Bereich

Untertage-Bergbau vorangetrieben. Dieses Batteriesystem basiert auf

hochmodernen Pouch-Zellen und wiegt allein ca. 8,5 Tonnen, der Energieinhalt

beträgt etwa 800 kWh.

Im Segment Elektronik stieg der Umsatz mit Dritten um 1,8 Prozent auf 65,8

Mio. Euro (Vorjahr: 64,5 Mio. Euro). Neuentwicklungen wie der Partikelsensor

DUSTDETECT, Weiterentwicklungen wie das auf den Sitzplatz abgestimmte 3D+

Soundsystem sowie Musterphasen für neue Produktinnovationen haben die ersten

neun Monate gekennzeichnet.

Im Segment Mechanik lief die Serienproduktion von neuen Produktgenerationen

adaptiv ausfahrbarer Heckspoiler für weitere Modelle an. Der Segmentumsatz

mit Dritten stieg sehr deutlich um 127,5 Prozent auf 5,3 Mio. Euro (Vorjahr:

2,3 Mio. Euro).

"Mit dem Trend zum autonomen Fahren profitieren wir durch die gesetzliche

Regulierung unmittelbar von unserer technologischen Expertise bei Sensoren",

sagt Dr. Stefan Schwehr, Vorstand Elektronik. "Unser Leistungsangebot wird

für alle Fahrer von autonom fahrenden Fahrzeugen der höheren

Entwicklungsstufen relevant sein, die ab 2020 auf den Markt kommen."

Die Gesellschaft entwickelt derzeit u.a eine Systemlösung für die

zuverlässige automatische Erkennung des Fahrerzustands per Sensorik, was

seit Mai 2017 in Deutschland für zukünftige autonome Fahrzeuge gesetzlich

vorgeschrieben ist.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um

23,9 % auf 12,6 Mio. Euro (Vorjahr: 10,2 Mio. Euro), was einer EBITDA-Marge

von 14,9 % entspricht (Vorjahr: 13,8 %). Nach planmäßig erhöhten

Abschreibungen von 6,5 Mio. Euro (Vorjahr: 5,1 Mio. Euro) verbesserte sich

das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 6,1 Mio. Euro (Vorjahr: 5,1

Mio. Euro). Unter Berücksichtigung der Umsatzsteigerung erhöhte sich die

EBIT-Marge leicht auf 7,2 % (Vorjahr: 6,9 %).

Bei einem reduzierten Finanzergebnis in Höhe von -2,9 Mio. Euro (Vorjahr:

-2,4 Mio. Euro) und geringeren Ertragssteuern in Höhe von 1,1 Mio. Euro

(Vorjahr: 1,9 Mio. Euro) erwirtschaftete der paragon-Konzern im

Berichtszeitraum somit ein deutlich höheres Konzernergebnis in Höhe von 2,1

Mio. Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie

von 0,47 Euro (Vorjahr: 0,20 Euro).

Die Bilanzsumme hat sich zum 30. September 2017 auf 152,1 Mio. Euro erhöht

(31. Dezember 2016: 115,6 Mio. Euro), was hauptsächlich auf den weiteren

Anstieg der immateriellen Vermögenswerte zurückzuführen ist.

Das Eigenkapital der paragon AG blieb mit 35,0 Mio. Euro nahezu unverändert

(31. Dezember 2016: 34,7 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote sank vor dem

Hintergrund der erhöhten Bilanzsumme zum Bilanzstichtag auf 23,0 % (31.

Dezember 2016: 30,0 %).

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit reduzierte sich im

Berichtszeitraum trotz des um 0,5 Mio. Euro höheren Ergebnisses vor Steuern

und der um 1,5 Mio. Euro höheren Abschreibungen deutlich auf -3,2 Mio. Euro

(Vorjahr: 8,4 Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen bedingt durch die Zunahme

der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8,0 Mio. Euro,

während im Vorjahr eine Abnahme um 3,8 Mio. zu verzeichnen war. Des Weiteren

nahmen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1,9 Mio. Euro

ab, während sie im Vorjahr um 1,4 Mio. Euro angestiegen waren. Schließlich

stiegen die Ertragsteuern um 1,2 Mio. Euro, während sie sich im Vorjahr um

0,1 Mio. Euro reduzierten.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit reduzierte sich im Berichtszeitraum

um 3,6 Mio. Euro auf -12,9 Mio. Euro (Vorjahr: -16,5 Mio. Euro), was im

Wesentlichen durch deutlich geringere Investitionen in das

Sachanlagevermögen begründet ist. Planmäßig wurden die Investitionen auf

13,3 Mio. Euro zurückgeführt (Vorjahr: 16,7 Mio. Euro).

Der Finanzmittelbestand betrug zum Bilanzstichtag 33,8 Mio. Euro (31.

Dezember 2016: 14,3 Mio. Euro).

Auf Basis der Ergebnisse der ersten neun Monate und der Planung für das

vierte Quartal bestätigt der Vorstand seine Umsatz- und Ertragsprognose für

das laufende Geschäftsjahr. Demnach soll der Konzernumsatz im laufenden

Geschäftsjahr von 102,8 Mio. Euro auf 120 bis 125 Mio. Euro wachsen. Dabei

wird eine EBIT-Marge von rund 9,0 % bis 9,5 % erwartet, was einem EBIT von

10,8 Mio. Euro bis 11,9 Mio. Euro entspricht.

Auf das Segment Elektromobilität wird planmäßig etwa die Hälfte des

Umsatzwachstums entfallen. Demnach wird dieses Segment im laufenden

Geschäftsjahr mit rund 25 Mio. Euro zum Konzernumsatz beitragen.

Das Segment Mechanik wird planmäßig die höchste relative Umsatzsteigerung

verzeichnen. Demnach entfallen rund 4 Mio. Euro des Wachstumsbeitrags auf

dieses Segment.

Das restliche Umsatzwachstum verteilt sich auf die im größten Segment

Elektronik enthaltenen Geschäftsbereiche Sensoren, Cockpit und Akustik.

Der Vorstand geht im laufenden Jahr von einem Investitionsvolumen in Höhe

von rund 21 Mio. Euro aus, da sich ein Teil der ursprünglich geplanten

Investitionen in das nächste Jahr verschoben hat. Das geplante

Investitionsportfolio unterteilt sich in aktivierte Eigenleistungen (12 Mio.

Euro), Neubauten (1 Mio. Euro), Neuinvestitionen und Ersatzinvestitionen in

Maschinen (8 Mio. Euro).

Unter www.paragon.ag/investoren steht der Konzernzwischenbericht mit dem

verkürzten Zwischenabschluss zum 30. September 2017 zum Download bereit.

Porträt

Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt

a.M. notierte paragon AG (ISIN DE0005558696) entwickelt, produziert und

vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der Automobilelektronik,

Elektromobilität und Karosserie-Kinematik. Zum Portfolio des

Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen im Segment Elektronik

innovatives Luftgütemanagement, moderne Anzeige-Systeme und

Konnektivitätslösungen sowie akustische High-End-Systeme. Darüber hinaus ist

der Konzern mit den Voltabox-Tochtergesellschaften im schnell wachsenden

Segment Elektromobilität mit selbst entwickelten Lithium-Ionen

Batteriesystemen tätig. Im Segment Mechanik entwickelt und produziert die

paragon AG bewegliche Karosserie-Komponenten wie adaptiv ausfahrbare

Spoiler.

Neben dem Unternehmenssitz in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) unterhält die

paragon AG bzw. deren Tochterfirmen Standorte in Suhl (Thüringen), Nürnberg

(Bayern), St. Georgen (Baden-Württemberg), Bexbach (Saarland) und Aachen

(Nordrhein-Westfalen), sowie in Kunshan (China) und Austin (Texas, USA).

Ansprechpartner Finanzpresse & Investor Relations

paragon AG

Dr. Kai Holtmann

Artegastraße 1

D-33129 Delbrück

Phone: +49 (0) 52 50 - 97 62-140

Fax: +49 (0) 52 50 - 97 62-63

E-Mail: kai.holtmann@paragon.ag

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ISIN: DE0005558696, DE000A1TND93, DE000A2GSB86

WKN: 555869, A1TND9, A2GSB8

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);

Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,

Stuttgart, Tradegate Exchange

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628661 14.11.2017

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