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OHB SE: MT Aerospace erforscht im Auftrag der ESA neue Konzepte für kleine kommerzielle Startraketen

13.02.2018 - 15:15:24

OHB SE: MT Aerospace erforscht im Auftrag der ESA neue Konzepte für kleine kommerzielle Startraketen. OHB SE: MT Aerospace erforscht im Auftrag der ESA neue Konzepte für kleine kommerzielle Startraketen

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OHB SE: MT Aerospace erforscht im Auftrag der ESA neue Konzepte für kleine

kommerzielle Startraketen

13.02.2018 / 15:13

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Augsburg, 13. Februar 2018. Bislang sind Kleinsatelliten oft auf

"Mitfluggelegenheiten" bei größeren Missionen angewiesen. Damit sie künftig

schneller in ihre erdnahen Orbits gebracht werden können, hat die

Europäische Weltraumagentur ESA jetzt die MT Aerospace AG, ein

Tochterunternehmen des Bremer Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, mit

Machbarkeitsstudien für kleine Trägerraketen beauftragt.

MT Aerospace geht mit drei verschiedenen, zukunftsweisenden

Launch-Service-Konzepten ins Rennen. Eine kleine zwei- bis dreistufige

Trägerrakete soll dabei etwa vom Boden aus 200 Kilogramm schwere Nutzlasten

in den Orbit bringen. Das Szenario mit Namen "Daneo", das Dassault Aviation

in die Studie mit einbringt, sieht dagegen den Start einer Rakete von einem

Flugzeug aus vor, die 50 Kilo schwere Satelliten ins All transportieren

soll. Schließlich wird auch die Option geprüft, Kleinsatelliten mit bis zu

75 Kilogramm Masse mit dem stratosphärischen Träger "Bloostar" zu starten,

einer Mischung aus Ballon und Rakete des Unternehmens Zero 2 Infinity aus

Barcelona.

Für alle drei Konzepte soll MT Aerospace - zusammen mit den jeweiligen

Partnerunternehmen - nun innerhalb der nächsten sechs Monate die

technologische und wirtschaftliche Machbarkeit ausarbeiten, tragfähige

Geschäftsmodelle für umfassende Startdienstleistungspakete in den erdnahen

Orbit vorlegen und die vielversprechendsten identifizieren. "Ein

kommerzieller europäischer Micro-Launcher kann den wachsenden Bedarf an

speziellen Startdiensten für Unternehmen mit Kleinsatelliten decken", sagt

Jerome Breteau, Manager des Future Launcher Preparatory Programme der ESA,

in dessen Rahmen die Studien vergeben wurden, in der entsprechenden

Agenturmeldung.

"Startraketen und deren technologische wie wirtschaftliche Optimierung

gehören zu unserem Kerngeschäft. An der Entwicklung dedizierter, kleiner

Trägersysteme der Zukunft beteiligt zu sein, erfüllt uns mit Stolz, denn

solche Entwicklungen verhelfen Deutschland und Europa dazu, eine

Vorreiterrolle in der Raumfahrt einzunehmen bzw. zu erhalten", sagt Hans J.

Steininger, CEO der MT Aerospace.

Seit über 50 Jahren ist MT Aerospace erfolgreich an allen

ARIANE-Startraketen beteiligt. Auch an der Entwicklung der neuen ARIANE 6

inklusive der Startanlagen auf dem Weltraumbahnhof in Kourou,

Französisch-Guayana, hat das Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag.

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